Stattdessen komme es darauf an, Unternehmen und Haushalte vom Sparen zu überzeugen. „Dadurch werden neue Wachstumsimpulse gesetzt“, erklärte Fichtner. hier der Artikel beim Focus
Sind Sie schon mal auf die verwegene Idee gekommen, mal in die Buchhaltung dieses Landes zu schauen, ob denn nicht schon genug gespart wird?
die Bundesbank-Zahlen von 2009
Privathaushalte/Einzelfirmen sparen per Saldo ca. 150Mrd.€
nichtfinanzielle Kapitalgeselschaften sparen per Saldo ca. 20Mrd.€
finanzielle Institute sparen per Saldo ca. 29Mrd.€
Summe inländisches Sparen über privaten Inlands-Bedarf ca.199Mrd.€
Und der Staat(ca.79Mrd) und das Ausland(ca.120Mrd.€) muss/darf sich exakt in der Höhe des Zuvielsparens von Haushalten und Unternehmen verschulden. Können Sie in der Buchhaltung dieses Landes nicht lesen Herr Fichtner? Oder glauben Sie mit gutem Gewissen, dass die Verschuldung von USA, GB und PIIGS bei steigenden deutschen Exportüberschüssen weiter unbegrenzt wachsen kann?
Oder wissen Sie eventuell nicht, dass 2 + 2 = 4 ,dass die Einnahmeüberschüsse(Geldsparen) der Einen, die Ausgabenüberschüsse (Schulden) der Anderen sind?
In der Horterrepublik Deutschland sparen sogar die Unternehmen schon netto, also diese Wirtschaftssubjekte, die in Ihren Lehrbüchern eigentlich die Investition für die private Ersparnis tätigen. Jeder Euro der jetzt von Privat und Unternehmen zusätzlich gespart wird,
erhöht entweder die Verschuldung des Staates oder senkt Ihr geliebtes Wachstum.
Also, was befähigt Sie Herr Fichtner zum DIW-Konjunkturexperten - der Realitätsverlust, das konsequente Ignorieren des Zahlenwerkes von Bundesbank und Statistischem Bundesamt?
01 Oktober, 2010 um 20:41 Uhr
[...] Diese Wirtschaftssubjekte haben wir aber in Deutschland in privater Form nicht mehr - investiert selbst, liebe Schwab oder schweigt lieber still über die staatlichen Ersatzhandlungen - S21 ist besser als Krieg und Exportüberschüsse, nur eben viel schlechter als Eure Selbstinvestition. zu den aktuellen deutschen Hortungs - Zahlen [...]