vor allem ein Gedanke - nicht an den Folgen der Fehlentwicklungen rumdocktern, sondern an die Wurzel der Probleme gehen.
10. November 2009
Weltwährung -nein danke - aber den Rest unterschreiben wir
2 Kommentare
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10 November, 2009 um 21:54 Uhr
Hallo Herr Buschbeck,
zunächst vielen Dank für ihre tolle Seite und ihr Engagement!
Mich würde interessieren, welche Punkte konkret gegen eine Weltwährung sprechen.
Momentan spricht meiner Meinung nach nur der unterschiedliche (ökonomische) Entwicklungsstand der einzelnen Nationen gegen eine Weltwährung.
Aber vielleicht werden sich ja diese Unterschiede in ferner Zukunft (vielleicht in 30-50 Jahren?) beseitigen lassen - was glauben sie?
Ist also eine Weltwährung nicht der nächste logische Schritt?
2. Frage: Wie stehen sie eigentlich zum Euro? Angenommen es gäbe die von ihnen vorgeschlagenen Negativzinsen und das Bargeld würde durch elektronisches Geld abgelöst (meines Erachtens sehr sinnvolle Forderungen) - wären sie dann ein Euro-Kritiker oder ein Euro-Befürworter?
Besten Dank!
Hans Fleischer
12 November, 2009 um 00:48 Uhr
Hallo Herr Fleischer,
welche Funktion haben Wechselkurse?
Sie gleichen Exportüberschüsse aus. Exportüberschüsse sind nicht anderes als das sich ein Land gegen das andere verschuldet und in einem Land dann konsumiert und in dem anderen dann produziert wird.
Am Ende steht entweder die Überschuldung des Konsumentenlandes (USA heute) oder dauernde Subventionen (siehe Wiedervereinigung, Länderfinanzausgleich, Regionalförderungen, EU-Wahnsinnsmafiabürokratieirrsinn, Subvention/Steuern/Fehlallokationen).
Das dies zwischen China und USA möglich war hat mit der Manipulation des Wechselkurses durch China zu tun.
Die Handelsungleichgewichte durch abgeschaffte(DDR/BRD bzw. BRD/EU) oder manipulierte Wechselkurse(China/USA) haben bisher aber mitgeholfen die monetären Ungleichgwichte zu kaschieren.
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 2006-2008 ca.Werte:
Deutschland Sparquote 10%
Kreditbedarf 3%
Exportüberschüsse = Auslandsverschuldung bei uns 7%
Aber es geht halt nicht auf die Dauer - die fehlenden Wechselkurse sind genauso zerstörend wie der fehlende Gleichgewichtszins zur Begrenzung
des monetären Überangebots.
Weltwährung geht stabil nur mit Weltsozialismus - alles wird bedarfsweise
umverteilt - die Wiedervereinigung in Großformat.
Wenn Sie mich fragen - ideale Währungsraumgrößen wäre ein Bundesland - der solidarische Ausgleich ist
in der Region viel positiver besetzt. Den Länderfinanzausgleich könnte man dann abschaffen. Man hört heute schon das Betriebsprüfer im Süden Anweisung haben, nicht so genau hinzusehen, da eh alles Geld “von den Preußen” auf den Kopf gehauen wird! Das Bundesland was heute effizient wirtschaftet muß für das weniger effiziente zahlen - dies ist sozialistische Mißwirtschaft die allen schadet!
Herzliche Grüße Jörg