weil wir Sachwerte im Gegensatz zu Guthaben nahezu unbegrenzt vermehren können
Guthaben entstehen aus Schulden Das Schuldenwachstum ist nun aber am Endpunkt angekommen, deshalb ist das Guthabenwachstum nun auch am Ende - GAME OVER?
Globalsatz Prof. Wolfgang Stützel, deutscher Wirtschaftsweiser - Volkswirtschaftliche Saldenmechanik Seite 79
“In der Gesamtwirtschaft und im Durchschnitt aller Einzelwirtschaften ist die Vermögensmehrung stets genau gleich der Sachvermögensmehrung. Falls Beobachtungen zu einem anderem Ergebnis kommen, sind sie falsch.”
Gewinnaussichten sind eine Vorraussetzung für ein marktwirtschaftliches Angebot von Waren und Leistungen. Aber diesen Gewinn müssen wir künftig einfach in Sachwerten statt in Guthabenwachstum realisieren. Sachwerte können wir nahezu beliebig durch menschliche Arbeit herstellen, auch steigen bestehende Sachwerte bei eingeschränkter Guthabenausweitung. Wertewachstum statt Schuldenwachstum führt uns deshalb aus der globalen Krise.
Dazu brauchen wir statt dem heutigen kaputten System aber eine neue Gesellschaftsform:
“Volkswirtschaft” ist, wenn nicht mehr die Menschen für das Finanzsystem und die Wirtschaft da sind, sondern das Finanzsystem und die Wirtschaft für die Menschen da ist.
- hier lang zur Prinzipumkehr (Wende)
28 Mai, 2010 um 11:10 Uhr
Vorsicht mit dem Begriff der Wertewirtschaft!
Es gibt in Wien ein sogenanntes “Institut für Wertewirtschaft”, ….
der Rest des Kommentars wurde aufgrund einer freundlichen Bitte des Instituts entfernt, Jörg Buschbeck
Das sind die hier:
http://www.wertewirtschaft.org/institut/mitarbeiter.php
Ich hoffe doch, dass Sie mit diesen …. (entfernt JB) nichts zu tun haben wollen. Sonst finde ich Ihre Ansichten nämlich ganz zutreffend und vernünftig.
28 Mai, 2010 um 11:51 Uhr
[...] This post was mentioned on Twitter by march, Global Change 2009. Global Change 2009 said: Warum wir mit "Wertewirtschaft" aus der Krise kommen? http://tiny.cc/we7ql [...]
28 Mai, 2010 um 12:25 Uhr
Hallo Herr Waldner,
danke, sie haben Recht -habe gleich aus Wertewirtschaft - “Wertewachstum” gemacht.
Das bekannte “Neoliberale Gedankengut” ist ja das Gegenteil von Freiheit, weil es die Macht des Geldes zugunsten der Macht der Menschen ausbaut. Damit wollen wir wirklich nichts zu tun haben.
Wir sind zwar für Marktwirtschaft - aber eine, die sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht an den Kapitalbedürfnissen ausrichtet. Kapital muss wieder “Mittel zum Zweck” einer echten Volkwirtschaft werden.
liebe Grüße, Jörg Buschbeck
28 Mai, 2010 um 13:55 Uhr
Unbegrenzt … ???
Rohstoffe, Müll, Energie ???
28 Mai, 2010 um 14:08 Uhr
hallo Winfried
mal abgesehen davon, dass dort “nahezu” davor steht.
Technisch ist alles kein Problem,
man könnte auch eine Kreislaufwirtschaft machen,
siehe Braungart http://www.youtube.com/watch?v=QZyGKpE7r38
es muss sich NUR dank Ressoursenbesteuerung für’s
Grundeinkommen RECHNEN.
Außerdem kann man auch bestehende Werte “aufwerten”, wenn man das Guthabenwachstum begrenzt.
Da passiert ökologisch gar nichts. Und dies geht tatsächlich mit Eigenkapitalnachfrage völlig unbegrenzt.
13 Juni, 2010 um 16:25 Uhr
[...] 50.000 €/ Kopf horten ist noch ok - aber dann sollte das Hobby Hortungssteuer kosten nun sagt jeder - da gehen die Guthaben doch in die Sachwerte. Wir sagen - exakt dies sollen Sie auch tun. Vermögensaufbau in Sachwerte braucht keine Verschuldung Dritter, es ensteht echte gesamtgesellschaftliche Wertschöpfung und Druck auf die Renditen der Sachkapitalien. Wertewachstum statt Schuldenwachstum [...]
28 Juni, 2010 um 13:36 Uhr
[...] besser ist jedoch “Wertewachstum statt Schuldenwachstum” [...]
10 Juli, 2010 um 07:08 Uhr
Dass Sachwerte besser sind als Guthaben und Schulden, kann ich nachvollziehen. Doch ist es für mich gerade ein Trugschluss an unbegrenztes oder auch nur nahezu unbegrenztes Wirtschaftswachstum in irgendeiner Form zu glauben. Es ist genug für alle da und die Sachwerte und Ressourcen müssten nur an die gelangen, die sie gebrauchen können und damit was anzufangen wissen. Ansonsten leben wir auf einem Planeten mit begrenztem Lebensraum und können keineswegs unbegrenzt wachsen. Wie ist das also gemeint und wie soll das Wertewachstum genau stattfinden? Wird das irgendwo genauer erklärt?
Lieben Gruß
Markus Schombel
11 Juli, 2010 um 21:30 Uhr
Hallo Markus,
was ein marktwirtschaftliches System braucht ist folgendes:
Gewinnaussichten für die Vorfinanzierung eines Leistungsangebots
GEGENÜBER
risikoloser Geldhaltung
Wir brauchen dazu aber kein Wachstum im Umweltverbrauch - Ich schreib ja auch oben, dass es keine neuen Sachwerte unbedingt dafür braucht.
Eine Kreislaufwirtschaft braucht aber noch viele neue Investitionen.
Grüße, Jörg