Warentausch = ausgeglichene Geldsalden - also, dass ist nur anders formuliert - aber eine Top Geschichte
man beachte in dem letzten Teil bitte die Meinung von Keynes zur ausufernden Freude an Geldhaltung und seinen da wohl bisher etwas übetriebenen Optimismus. :o)
13 März, 2010 um 22:43 Uhr
Diese Videos sind ein herrlicher Bloedsinn – Gold wird in Kaffee getauscht, Geld gibt es nicht mehr. Wunderbar. Nun fuehrt der Wirt sein Konto stur in Kaffee (warum lassen wir einfach aussen vor, jeder hat ja so ein Hobbies) und macht reissenden Absatz (bei Essensverkaeufen). Dadurch steigt aber nicht sein Geldguthaben, das hat er ja nicht –sondern sein Kaffeeguthaben. Damit verschiebt sich das Preisverhaeltnis fuer Kaffee – wieviel Gold zahlt bitteschoen der naechste Kunde nach Aurelia in der “Millisekunden-Recheneinheit” Euro? Oder bleibt Kaffee “preisstabil”? Und mit welcher Begruendung und vor allem; welchem Mechanismus? Der Euro war ja schon ein synthetischer Bloedsinn, aber das da schlaegt die Naivitaet noch um Laengen!
14 März, 2010 um 10:32 Uhr
@CM
Na ja - ich habe nicht ohne Grund nur den Schluss mit dem Keynes Plan verlinkt.
Es ist doch gar nicht so kompliziert. Preistabilität haben wir mit einem stabilem Währungssystem.
Dieses muss n.m.E. inländisch Angebot und Nachfrage in Einklang bringen und auch das Gleichgewicht im Außenhandel. Außerdem müssen die Kredite aus denen das Geld entsteht mit gutem Pfand(und Sicherheitsabschlag!) unterlegt sein.
Grüße Jörg
PS
Dass die Abschaffung von Wechselkursen mit der Eurogründung ein Unding ist, war ja jedem wirtschaftlich
noch selbst denkenden Menschen von Anfang an klar gewesen.