weil wir diese Länder mit unseren Exportüberschüssen verschuldet haben.
Bisher haben sich diese Länder unsere Einnahmeüberschüsse aus den Exportüberschüssen
gegen Zinsen bei unseren Sparern geliehen.
Da diese Länder nun überschuldet sind , werden künftige Exportüberschüsse via “Rettungsaktionen” zum Geschenk des deutschen Steuerzahlers an die Exportindustrie und an die inländischen Nachfrageverzichter(Sparer).
Lösungsansätze
keine Exportüberschüsse mehr dulden - blühende Landschaften durch Investition im Land.
deutliche Lohnerhöhung ist ohne Wechselkurse die einzige Möglichkeit die schädlichen Exportüberschüsse zu verringern. Selbstinvestition der bisherigen Guthabenhalter im Inland in Sachwerte oder zusätzliche Staatsinvestition sind zum Ausgleich unbedingt erforderlich.
wissenschaftliche Referenzen zum Thema
Saldenmechanik - Wolfgang Stützel (Ex-Wirtschaftsweiser - ein Jahrhundertökonom)
03 Juni, 2010 um 12:45 Uhr
Hier gerade in der FTD entdeckt, die “Finanz-Fabel”:
http://kuerzer.de/Finanzfabel
“Wer verstehen will, wie das Finanzsystem an den Abgrund geraten konnte, der erinnere sich der Geschichte von den Ameisen und den Heuschrecken. Hier eine Adaption von Äsops Fabel an die Neuzeit.”
Falls die Fabel inhaltlich nicht stimmig bzw. nicht zielführend sein sollte (kann das selbst noch nicht abschließend beurteilen), meinen Kommentar evtl. einfach wieder löschen.
Grüße David.P
03 Juni, 2010 um 13:54 Uhr
köstlich - fehlt nur, was passieren würde, wenn den Heuschrecken kein Kredit gegeben würde (Kreditüberangebot => Deflation)
03 Juni, 2010 um 16:01 Uhr
Keine Exportüberschüsse mehr dulden, scheint mir wenig sinnvoll, wo doch jeder Leistungstausch einen Gewinn für beide Tauscher bedeutet. Außerdem scheint mir Leistungstausch die beste Möglichkeit den Frieden zwischen Menschen zu sichern.
Liegt das Problem nicht eher darin, daß jemand zu Lasten anderer Kredit aufnehmen kann?
Würden die Anleger ihr Verlustrisiko selbst tragen, wären die Überschuldungen schnell beseitigt.
Außerdem ist kein Gut, keine Leistung, vernichtet, nur weil eine Forderung nicht eingetrieben werden kann.
Höchstens würde die Leistungsmotivation der Sparer, mehr zu Leisten als sie tatsächlich verbrauchen, verringert.
Jedenfalls wäre Ihnen wieder bewusster, das jede gesparte Leistung dem Zukunftsrisiko unterliegt, besonders wenn Ich sie als Kredit mit anderen tausche.
Die Leistungsmotivation weniger behindern, ermöglicht dem Menschen, durch produktive und konsumtive Handlungen zur Bedürfnissbefriedigung,
sein Wohlbefinden individuell, aktuell zu erhöhen.
03 Juni, 2010 um 22:48 Uhr
@Reimann,
bitte nicht folgendes verwechseln - wir sind nicht gegen Exporte und internationale Arbeitsteilung sondern gegen DAUERHAFTE ExportÜBERschüsse. Nur letztere verschulden das Ausland bis zur Insolvenz derer Schulden und unserer Sparguthaben -hier im Gelben ein hoffentlich bildhaftes Beispiel genannt
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=167222
13 September, 2010 um 02:34 Uhr
Das beste Beispiel sind die Exporte nach Griechenland.
Die Griechen kaufen bei uns Waffen auf Kredit.
Erst bezahlen sie die Waffen und dann die Zinsen für den Kredit.
Und dann lese ich noch das:
Deutscher Waffenexport boomt
Die weltweiten Rüstungausgaben steigen in den vergangenen fünf Jahren um rund 20 Prozent. Allein Deutschland kann seinen Anteil an den Rüstungsexporten nahezu verdoppeln. Das meiste Geld verdient die deutsche Rüstungsindustrie mit U-Booten, Kriegsschiffen und Panzern. Hauptabnehmer sind die Türkei, Griechenland und Südafrika.
http://www.n-tv.de/politik/Deutscher-Waffenexport-boomt-article775244.html
Wozu braucht ein kleines EU Land so viele Waffen?
Warum wurde in Griechenland der Militärhaushalt nicht gekürzt??