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	<title>Kommentare zu: Stolpersteine der Freiheit</title>
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	<description>Lösungen statt Schuldige</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 21:31:25 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: e-lan</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1454</link>
		<dc:creator>e-lan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:34:57 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Sölken,

ja, ich bin auch schon sehr gespannt, wie die Veranstaltung laufen wird. Wir haben noch weitere spannende Gäste bekommen. Im Augenblick planen wir noch eine sommerliche Krönungsaktion zum Grundeinkommen in ganz Hamburg. Ich werde die Presse-Info hierzu auf meinem Blog veröffentlichen.

Sollte es Sie früher nach Hamburg verschlagen, freue ich mich ggf. auf ein Kennenlernen.

Herzliche Grüße
E. Reglin-Hormann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Sölken,</p>
<p>ja, ich bin auch schon sehr gespannt, wie die Veranstaltung laufen wird. Wir haben noch weitere spannende Gäste bekommen. Im Augenblick planen wir noch eine sommerliche Krönungsaktion zum Grundeinkommen in ganz Hamburg. Ich werde die Presse-Info hierzu auf meinem Blog veröffentlichen.</p>
<p>Sollte es Sie früher nach Hamburg verschlagen, freue ich mich ggf. auf ein Kennenlernen.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
E. Reglin-Hormann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GüSö</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1453</link>
		<dc:creator>GüSö</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:05:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Frau Reglin-Hormann, 

ich war leider länger nicht auf dieser Seite. Vielen Dank für die Festival-Hinweis. Das ja spannende Diskussionen erwarten, vor allem mit Christian Rickens, mit dem ich schon mal eine gemeinsame Veranstaltung in HH geplant hatte, die nur deshalb nicht zustande kam, weil ich keine Frau bin. So kann´s gehen. 
Mir würde es gefallen, bereits früher als im Oktober nach Hamburg zu kommen. Sollte das der Fall sein, werde ich mich rechtzeitig melden. 

Herzliche Grüße
Günter Sölken</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Reglin-Hormann, </p>
<p>ich war leider länger nicht auf dieser Seite. Vielen Dank für die Festival-Hinweis. Das ja spannende Diskussionen erwarten, vor allem mit Christian Rickens, mit dem ich schon mal eine gemeinsame Veranstaltung in HH geplant hatte, die nur deshalb nicht zustande kam, weil ich keine Frau bin. So kann´s gehen.<br />
Mir würde es gefallen, bereits früher als im Oktober nach Hamburg zu kommen. Sollte das der Fall sein, werde ich mich rechtzeitig melden. </p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Günter Sölken</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: e-lan</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1350</link>
		<dc:creator>e-lan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:21:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-1350</guid>
		<description>@ GüSö:

das täte ich sehr gerne, ich denke auch, dass der echte Kontakt außerordentlich wertvoll ist. Leider ist Berlin zweieinhalb Stunden entfernt, ich lebe in Hamburg. 

Haben Sie ab und an hier zu tun? 

Anfang Juli habe ich evtl. einen beruflichen Termin in Potsdam, weiß nur nicht, wie ich das verbinden soll, weil wir nach dem Treffen wieder gleich zurück fahren würden. Habe keine Bekannten in Berlin, bei denen ich ggf. übernachten könnte. 

Falls es Sie in die Hansestadt verschlagen sollte, würde ich mich über ein Kennenlernen freuen. Wir planen im Oktober eine große Veranstaltung auf Kampnagel (Veranstaltungszentrum). Nähere Infos finden Sie auf: http://www.ueber-morgen.org/

Dabei sein werden Wladimir Kaminer, Katja Kipping, Götz Werner und andere. 

Viele Grüße
E. Reglin-Hormann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ GüSö:</p>
<p>das täte ich sehr gerne, ich denke auch, dass der echte Kontakt außerordentlich wertvoll ist. Leider ist Berlin zweieinhalb Stunden entfernt, ich lebe in Hamburg. </p>
<p>Haben Sie ab und an hier zu tun? </p>
<p>Anfang Juli habe ich evtl. einen beruflichen Termin in Potsdam, weiß nur nicht, wie ich das verbinden soll, weil wir nach dem Treffen wieder gleich zurück fahren würden. Habe keine Bekannten in Berlin, bei denen ich ggf. übernachten könnte. </p>
<p>Falls es Sie in die Hansestadt verschlagen sollte, würde ich mich über ein Kennenlernen freuen. Wir planen im Oktober eine große Veranstaltung auf Kampnagel (Veranstaltungszentrum). Nähere Infos finden Sie auf: <a href="http://www.ueber-morgen.org/" rel="nofollow">http://www.ueber-morgen.org/</a></p>
<p>Dabei sein werden Wladimir Kaminer, Katja Kipping, Götz Werner und andere. </p>
<p>Viele Grüße<br />
E. Reglin-Hormann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GüSö</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1349</link>
		<dc:creator>GüSö</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:37:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-1349</guid>
		<description>e-lan

Liebe Erika Reglin-Hormann, 

ich glaube, es wäre schön, wenn wir uns mal treffen und unterhalten könnten. Leben Sie vielleicht auch in Berlin, dann würde ich gerne ein Treffen vorschlagen wollen, vielleicht bei Global Change. 

Herzliche Grüße
GüSö</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>e-lan</p>
<p>Liebe Erika Reglin-Hormann, </p>
<p>ich glaube, es wäre schön, wenn wir uns mal treffen und unterhalten könnten. Leben Sie vielleicht auch in Berlin, dann würde ich gerne ein Treffen vorschlagen wollen, vielleicht bei Global Change. </p>
<p>Herzliche Grüße<br />
GüSö</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: e-lan</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1331</link>
		<dc:creator>e-lan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 10:04:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-1331</guid>
		<description>@ GÜSO

ich will darauf eingehen.

1. Ich habe nur eine Ausdrucksform und das ist meine eigene. Ob das philsophische Quartett banal ist oder nicht, ist sicher Ansichtssache.

2. Die Aufmerksamkeit zu halten, ist anstrengend. Wenn es anstrengungslos sein soll, gibt es Millionen Seiten und Foren im Netz, die das bedienen. Dialoge kann man wollen oder ablehnen. Es kommt immer auf die Diskutanten an, nicht so sehr auf die Länge. Es wird sich nur gern drauf bezogen. 

3. Wer entscheidet, was mitteilungswert ist? Sie, ich, der Leser, der gerade online ist? Zugegeben, es könnte kürzer sein - es ist eine Frage von Zeit, einen Artikel oder eine Antwort zu schreiben und diese dann so weit runterzukürzen, bis sie zu einem bequemen Happen wird. Das ist auch nicht meine Intention. Ich selbst habe beispielsweise kein Problem, mir lange Beiträge durchzulesen. Das, was mir unwichtig scheint, filtere ich raus. Das, was mir bedeutend vorkommt, darauf gehe ich dann ein.  

4. Ein gutes Gespräch beruht auf Gegenseitigkeit. Wir hatten ja noch gar kein Gespräch. Im Moment reden wir über die Form, nicht über den Inhalt. 

Tatsächlich ist ein Dialog von Mensch zu Mensch ganz anders, da bin ich mit Ihnen einer Meinung. 

Wenn sich ein Mainstream entwickelt, kann ich dennoch entscheiden, ob ich dem Strom folge oder auch nicht. Ich kann so frei sein, die "Netz-Gesetze" zu umgehen. Das empfinde ich als eine angenehme Freiheit, die nirgendwo mehr leicht zu finden ist. 

Dass Sie sich entscheiden, diese Form nicht gutzuheißen, ist eben Ihre Freiheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ GÜSO</p>
<p>ich will darauf eingehen.</p>
<p>1. Ich habe nur eine Ausdrucksform und das ist meine eigene. Ob das philsophische Quartett banal ist oder nicht, ist sicher Ansichtssache.</p>
<p>2. Die Aufmerksamkeit zu halten, ist anstrengend. Wenn es anstrengungslos sein soll, gibt es Millionen Seiten und Foren im Netz, die das bedienen. Dialoge kann man wollen oder ablehnen. Es kommt immer auf die Diskutanten an, nicht so sehr auf die Länge. Es wird sich nur gern drauf bezogen. </p>
<p>3. Wer entscheidet, was mitteilungswert ist? Sie, ich, der Leser, der gerade online ist? Zugegeben, es könnte kürzer sein - es ist eine Frage von Zeit, einen Artikel oder eine Antwort zu schreiben und diese dann so weit runterzukürzen, bis sie zu einem bequemen Happen wird. Das ist auch nicht meine Intention. Ich selbst habe beispielsweise kein Problem, mir lange Beiträge durchzulesen. Das, was mir unwichtig scheint, filtere ich raus. Das, was mir bedeutend vorkommt, darauf gehe ich dann ein.  </p>
<p>4. Ein gutes Gespräch beruht auf Gegenseitigkeit. Wir hatten ja noch gar kein Gespräch. Im Moment reden wir über die Form, nicht über den Inhalt. </p>
<p>Tatsächlich ist ein Dialog von Mensch zu Mensch ganz anders, da bin ich mit Ihnen einer Meinung. </p>
<p>Wenn sich ein Mainstream entwickelt, kann ich dennoch entscheiden, ob ich dem Strom folge oder auch nicht. Ich kann so frei sein, die &#8220;Netz-Gesetze&#8221; zu umgehen. Das empfinde ich als eine angenehme Freiheit, die nirgendwo mehr leicht zu finden ist. </p>
<p>Dass Sie sich entscheiden, diese Form nicht gutzuheißen, ist eben Ihre Freiheit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GüSö</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1304</link>
		<dc:creator>GüSö</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 22:34:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-1304</guid>
		<description>e-lan
Ich antworte gerne, allerdings akzentuiert deutlich und in Thesen, die nicht richtig sein müssen: 

1. Wer ausgehend von Banalitäten wie diesem missratenen phil. Quartett gleich Seiten schreibt, erweckt in mir die Vermutung, mehr sich selbst ausdrücken, als wirklich jemanden ansprechen zu wollen. 

Wenn ich mit jemandem diskutiere, möchte ich auch nicht erst eine halbe Stunde zuhören müssen, bevor ich selbst auf den Gesprächsfaden eingehen kann. Ausführungen in dieser Länge sind zum Medium eines Kommunikationsforums nicht kompatibel. 

2. Ich empfinde es als Ausdruck von Bequemlichkeit, so lange Texte zu schreiben. Denn knapp zu formulieren und dennoch auf den Punkt zu kommen, ist mit weit mehr Anstrengung verbunden. 

Das Schreiben langer Texte ist zudem uneffektiv, denn so kommen keine Dialoge zustande, und das finde ich schade. 

3. Nicht immer muss alles, was man gerade denkt, gleich in Texte gegossen werden. Manchmal ist es lohnender, sie in den grauen Zellen ein wenig rotieren zu lassen, um schließlich das zu extrahieren, was wirklich mitteilenswert ist. 

4. Mein Hauptgrund: Es enttäuscht meine Erwartung auf ein gutes "Gespräch" via WWW und die Reaktion auf solche selbstdienlichen Beiträge ist, dass ich diese Diskussionsräume, weil sie keine sind, nicht mehr betrete. 

Das Netz hat seine eigenen Gesetze, Regeln und Erwartungen. Mag sein, wir würden uns auf Anhieb gut verstehen und unterhalten, wenn wir uns in der Lebendigkeit des Alltags treffen würden. Aber wir treffen uns nun mal im Netz und zudem in einem Forum. 

Grüße an Sie 
GüSö</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>e-lan<br />
Ich antworte gerne, allerdings akzentuiert deutlich und in Thesen, die nicht richtig sein müssen: </p>
<p>1. Wer ausgehend von Banalitäten wie diesem missratenen phil. Quartett gleich Seiten schreibt, erweckt in mir die Vermutung, mehr sich selbst ausdrücken, als wirklich jemanden ansprechen zu wollen. </p>
<p>Wenn ich mit jemandem diskutiere, möchte ich auch nicht erst eine halbe Stunde zuhören müssen, bevor ich selbst auf den Gesprächsfaden eingehen kann. Ausführungen in dieser Länge sind zum Medium eines Kommunikationsforums nicht kompatibel. </p>
<p>2. Ich empfinde es als Ausdruck von Bequemlichkeit, so lange Texte zu schreiben. Denn knapp zu formulieren und dennoch auf den Punkt zu kommen, ist mit weit mehr Anstrengung verbunden. </p>
<p>Das Schreiben langer Texte ist zudem uneffektiv, denn so kommen keine Dialoge zustande, und das finde ich schade. </p>
<p>3. Nicht immer muss alles, was man gerade denkt, gleich in Texte gegossen werden. Manchmal ist es lohnender, sie in den grauen Zellen ein wenig rotieren zu lassen, um schließlich das zu extrahieren, was wirklich mitteilenswert ist. </p>
<p>4. Mein Hauptgrund: Es enttäuscht meine Erwartung auf ein gutes &#8220;Gespräch&#8221; via WWW und die Reaktion auf solche selbstdienlichen Beiträge ist, dass ich diese Diskussionsräume, weil sie keine sind, nicht mehr betrete. </p>
<p>Das Netz hat seine eigenen Gesetze, Regeln und Erwartungen. Mag sein, wir würden uns auf Anhieb gut verstehen und unterhalten, wenn wir uns in der Lebendigkeit des Alltags treffen würden. Aber wir treffen uns nun mal im Netz und zudem in einem Forum. </p>
<p>Grüße an Sie<br />
GüSö</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: e-lan</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1257</link>
		<dc:creator>e-lan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 08:02:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-1257</guid>
		<description>@ GüSö:
es stimmt, die Beiträge sind lang. 

Ich möchte Sie fragen, warum Sie das mit Leidensfähigkeit verbinden. Vielleicht mögen Sie mir darauf noch einmal antworten. 

Dank und Grüße

E. Reglin-Hormann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ GüSö:<br />
es stimmt, die Beiträge sind lang. </p>
<p>Ich möchte Sie fragen, warum Sie das mit Leidensfähigkeit verbinden. Vielleicht mögen Sie mir darauf noch einmal antworten. </p>
<p>Dank und Grüße</p>
<p>E. Reglin-Hormann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GüSö</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-1252</link>
		<dc:creator>GüSö</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 22:10:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-1252</guid>
		<description>Liebe Frau Reglin-Hormann, 

danke für Ihre Kommentare. Ich habe mich gefreut, hier jemanden zu treffen, der von der Thematik was versteht und sich auch wirklich drauf einlässt. Aber wie leidensfähig muss ich sein, um in den Genuss Ihrer Ausführungen zu kommen?

Weniger ist meistens mehr. Ich habe vor zwei Jahren mal eine Veranstaltung zum Grundeinkommen organisiert und moderiert, deren Ziel es war, möglichst viele Menschen aus dem Publikum zu Wort kommen zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir die Redezeit auf eine Minute pro Publikumsredner begrenzt und auf diese Weise ca. 60 Publikumsbeiträge "geerntet". Nur eine Minute Redezeit, das hört sich ja fast nach Zensur an - mag sein, dass das ein Verdachtsmoment ist. In Wirklichkeit war es nur eine für alle geltende Regel, und sie hat sich bewährt - denn ALLE haben es geschafft, sich darauf einzustellen und sich kurz zu fassen. Und das Ergebnis war bunt und vielfältig. Dieser Thread zeichnet sich leider dadurch aus, dass fast nur Sie schreiben. Wenn Sie sich bemühen würden, Ihre Beiträge auf max. 3.000 Zeichen, was m.E. schon viel zu viel ist, zu beschränken, würden Sie gewiss weit hilfreichere Beiträge zur Diskussion um das GE leisten, mehr Leser finden und mehr Resonanzen erhalten.. 

Diese Kritik schreibe ich in einem positiven Geist und keineswegs abwertend. 

Viele Grüße
GüSö</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Reglin-Hormann, </p>
<p>danke für Ihre Kommentare. Ich habe mich gefreut, hier jemanden zu treffen, der von der Thematik was versteht und sich auch wirklich drauf einlässt. Aber wie leidensfähig muss ich sein, um in den Genuss Ihrer Ausführungen zu kommen?</p>
<p>Weniger ist meistens mehr. Ich habe vor zwei Jahren mal eine Veranstaltung zum Grundeinkommen organisiert und moderiert, deren Ziel es war, möglichst viele Menschen aus dem Publikum zu Wort kommen zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir die Redezeit auf eine Minute pro Publikumsredner begrenzt und auf diese Weise ca. 60 Publikumsbeiträge &#8220;geerntet&#8221;. Nur eine Minute Redezeit, das hört sich ja fast nach Zensur an - mag sein, dass das ein Verdachtsmoment ist. In Wirklichkeit war es nur eine für alle geltende Regel, und sie hat sich bewährt - denn ALLE haben es geschafft, sich darauf einzustellen und sich kurz zu fassen. Und das Ergebnis war bunt und vielfältig. Dieser Thread zeichnet sich leider dadurch aus, dass fast nur Sie schreiben. Wenn Sie sich bemühen würden, Ihre Beiträge auf max. 3.000 Zeichen, was m.E. schon viel zu viel ist, zu beschränken, würden Sie gewiss weit hilfreichere Beiträge zur Diskussion um das GE leisten, mehr Leser finden und mehr Resonanzen erhalten.. </p>
<p>Diese Kritik schreibe ich in einem positiven Geist und keineswegs abwertend. </p>
<p>Viele Grüße<br />
GüSö</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erika Reglin-Hormann</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-898</link>
		<dc:creator>Erika Reglin-Hormann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 16:49:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-898</guid>
		<description>an Jörg Beger:
ich habe einen Beitrag hierzu auf meinem eigenen Blog geschrieben und veröffentliche ihn hier eventuell noch einmal. Er bezieht sich in Teilen auf das, was Sie sagen. Ich denke, wir sind in vieler Hinsicht auf der selben Argumentations- und Denkebene. Die angeführten Autoren und Links werde ich mir noch anschauen. 

Dass Arbeit neu gedacht und definiert werden muss, ist wohl eines der wichtigsten Anliegen in der Grundeinkommensbewegung - in anderen Kreisen genauso. Dass nicht allein ein Grundeinkommen diese Dinge bewältigen kann, ist glaube ich, den meisten klar. Was es aber tut: Es schiebt genausolche Gedanken an und zwar in einem Maß, dass sich weit über intellektuelle Kreise hinweg zieht und Themen ins normale Volk bringt, die an der Zeit sind, sie näher zu beleuchten und auszudisktieren. 

http://bedingungslosesgrundeinkommen.wordpress.com/2010/05/11/responsibility/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>an Jörg Beger:<br />
ich habe einen Beitrag hierzu auf meinem eigenen Blog geschrieben und veröffentliche ihn hier eventuell noch einmal. Er bezieht sich in Teilen auf das, was Sie sagen. Ich denke, wir sind in vieler Hinsicht auf der selben Argumentations- und Denkebene. Die angeführten Autoren und Links werde ich mir noch anschauen. </p>
<p>Dass Arbeit neu gedacht und definiert werden muss, ist wohl eines der wichtigsten Anliegen in der Grundeinkommensbewegung - in anderen Kreisen genauso. Dass nicht allein ein Grundeinkommen diese Dinge bewältigen kann, ist glaube ich, den meisten klar. Was es aber tut: Es schiebt genausolche Gedanken an und zwar in einem Maß, dass sich weit über intellektuelle Kreise hinweg zieht und Themen ins normale Volk bringt, die an der Zeit sind, sie näher zu beleuchten und auszudisktieren. </p>
<p><a href="http://bedingungslosesgrundeinkommen.wordpress.com/2010/05/11/responsibility/" rel="nofollow">http://bedingungslosesgrundeinkommen.wordpress.com/2010/05/11/responsibility/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Beger</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/stolpersteine-der-freiheit/2010/04/comment-page-1/#comment-888</link>
		<dc:creator>Jörg Beger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 11:30:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2210#comment-888</guid>
		<description>Die Zukunft der Arbeit liegt womöglich nicht im Beruf...

Also sprach die Wirtschaft
von Helmut Saiger (1998)

Es erschallte ein Ruf durchs Land: Ihr Bauern, ihr Handwerker, ihr Weber, ihr Kaufleute, vergesst eure Not, kommt in die Städte, kommt in die Fabriken. Millionen folgten dem Ruf. Es gab ein Hauen und Stechen, niedrig waren die Löhne, lang war der Arbeitstag, es wucherten die Städte. Die Landwirtschaft schrumpfte, Familienbetriebe starben. Das industrielle Zeitalter war geboren. Das ist noch keine zweihundert Jahre her. Mit vielen Geburtswehen verbunden. Des ersten Tod, des zweiten Not, des dritten Brot. Massenarbeitslosigkeit und Kriege, bis die Zauberformel gefunden war: Marktwirtschaft + Demokratie + soziale Sicherung. Sie brachte den Wohlstand der Vielen, Freiheit, Wachstum und das kleine und große Glück.

Macht doch nicht mehr so viel selbst, warum wollt ihr euch so mühen, sprach die Wirtschaft zu den Haushalten, kauft doch lieber alles ein, das ist bequemer und spart Zeit.

Warum treibt ihr noch eigene Vorsorge, warum erzieht ihr eure Kinder noch selbst, warum pflegt ihr noch eure Kranken und Alten, dafür sind doch unsere Sozialversicherungen, Kindergärten und Schulen, Krankenhäuser und Altenheime da, sprach der Staat.

Kommt alle in den Beruf, sprachen Wirtschaft und Staat zu den Haushalten, er sei das Zentrum eures Lebenssinns und eurer Emanzipation, die Quelle eurer Versorgung und die Grundlage eurer sozialen Sicherung. Die Bürger folgten der Aufforderung. Und es ging ihnen gut dabei. Erwerbsarbeit, Konsum, Freizeit wurden die drei Säulen des Glücks.

Die Jahre vergingen und es erschallte wieder ein Ruf durchs Land:

Ihr Berufstätigen, sprach die Wirtschaft. Wir haben die Elektronik und Informatik, die Roboter und Computer nun entdeckt, warum sollten wir uns noch um eure Launen kümmern, um eure begrenzten Arbeitszeiten, wir brauchen jetzt viele von euch nicht mehr. Ihr Konsumenten, sprach die Wirtschaft: Wir haben den Weltmarkt entdeckt. Milliarden von Konsumenten erobern wir, da brauchen wir euer Einkommen und euren Konsum nicht mehr so sehr, warum also sollten wir euch hohe Löhne zahlen, wenn wir von eurem Konsum nicht mehr so abhängig sind?

Ihr Bürger, sprach der Staat: Die Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen sinken, da weniger von euch arbeiten, woher also das Geld für eure soziale Sicherung und die gewohnte Versorgung nehmen? Ihr müsst jetzt auf mehr verzichten.

Was sollen wir tun?, sprachen die Bürger.

Das ist unsere Sache nicht, sprach die Wirtschaft, wir werden aber für eure Unterhaltung sorgen.

Ihr müsst euch selber helfen, sprach der Staat. Denn wir wissen nicht, wie es wieder Vollbeschäftigung geben kann. Und wir wissen auch nicht, wie wir euch Versorgung, Anerkennung und Sinn ohne Erwerbsarbeit verschaffen können. Wir haben keine Lösung.

Da begannen die Bürger, sich ihre Gedanken zu machen.

aus: Helmut Saiger: Die Zukunft der Arbeit liegt nicht im Beruf. Neue Beschäftigungs- und Lebensmodelle (1998)

Literaturverweise:
http://www.maubu.de/soz_2/ph68.htm

http://www.nadir.org/nadir/initiativ/bs/texte/c185-8b.htm

http://www.amazon.de/Zukunft-Arbeit-Beruf-Besch%C3%A4ftigungs-Lebensmodelle/dp/3466304725/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1273572992&amp;sr=1-5

Berufe werden bei uns erfunden, entwickelt und zugelassen, beispielsweise von Berufsverbänden, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und dem Gesetzgebern: Die Rahmenbedingungen der Ausbildungen für diese Berufe regelt ein Berufbildungsgesetz (BBiG) und Berufe werden in Berufsordnungen festgelegt.
Die so genannten freien Berufe sind ebenfalls gesetzlich geregelt.

http://www.freie-berufe.de/Historie-der-Freien-Berufe.481.0.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/trotz-traumjobs-an-der-armutsgrenze/1636710.html

"Es muss ein neues Denken in der Öffentlichkeit wachgerufen werden. 
Wir müssen dem Menschen, der einen Beruf ergriffen hat klar machen, daß in der raschen Wandlung in unserer modernen industriellen Welt – auch durch Automation – er in die Lage versetzt sein kann, mehrmals möglicherweise, in seinem Arbeitsleben seinen Beruf zu wechseln.“ 
Hans Katzer 1966, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

siehe auch:
Beck, Ulrich; Brater, Michael: Zur Kritik der Beruflichkeit des Arbeitens. 1978.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft der Arbeit liegt womöglich nicht im Beruf&#8230;</p>
<p>Also sprach die Wirtschaft<br />
von Helmut Saiger (1998)</p>
<p>Es erschallte ein Ruf durchs Land: Ihr Bauern, ihr Handwerker, ihr Weber, ihr Kaufleute, vergesst eure Not, kommt in die Städte, kommt in die Fabriken. Millionen folgten dem Ruf. Es gab ein Hauen und Stechen, niedrig waren die Löhne, lang war der Arbeitstag, es wucherten die Städte. Die Landwirtschaft schrumpfte, Familienbetriebe starben. Das industrielle Zeitalter war geboren. Das ist noch keine zweihundert Jahre her. Mit vielen Geburtswehen verbunden. Des ersten Tod, des zweiten Not, des dritten Brot. Massenarbeitslosigkeit und Kriege, bis die Zauberformel gefunden war: Marktwirtschaft + Demokratie + soziale Sicherung. Sie brachte den Wohlstand der Vielen, Freiheit, Wachstum und das kleine und große Glück.</p>
<p>Macht doch nicht mehr so viel selbst, warum wollt ihr euch so mühen, sprach die Wirtschaft zu den Haushalten, kauft doch lieber alles ein, das ist bequemer und spart Zeit.</p>
<p>Warum treibt ihr noch eigene Vorsorge, warum erzieht ihr eure Kinder noch selbst, warum pflegt ihr noch eure Kranken und Alten, dafür sind doch unsere Sozialversicherungen, Kindergärten und Schulen, Krankenhäuser und Altenheime da, sprach der Staat.</p>
<p>Kommt alle in den Beruf, sprachen Wirtschaft und Staat zu den Haushalten, er sei das Zentrum eures Lebenssinns und eurer Emanzipation, die Quelle eurer Versorgung und die Grundlage eurer sozialen Sicherung. Die Bürger folgten der Aufforderung. Und es ging ihnen gut dabei. Erwerbsarbeit, Konsum, Freizeit wurden die drei Säulen des Glücks.</p>
<p>Die Jahre vergingen und es erschallte wieder ein Ruf durchs Land:</p>
<p>Ihr Berufstätigen, sprach die Wirtschaft. Wir haben die Elektronik und Informatik, die Roboter und Computer nun entdeckt, warum sollten wir uns noch um eure Launen kümmern, um eure begrenzten Arbeitszeiten, wir brauchen jetzt viele von euch nicht mehr. Ihr Konsumenten, sprach die Wirtschaft: Wir haben den Weltmarkt entdeckt. Milliarden von Konsumenten erobern wir, da brauchen wir euer Einkommen und euren Konsum nicht mehr so sehr, warum also sollten wir euch hohe Löhne zahlen, wenn wir von eurem Konsum nicht mehr so abhängig sind?</p>
<p>Ihr Bürger, sprach der Staat: Die Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen sinken, da weniger von euch arbeiten, woher also das Geld für eure soziale Sicherung und die gewohnte Versorgung nehmen? Ihr müsst jetzt auf mehr verzichten.</p>
<p>Was sollen wir tun?, sprachen die Bürger.</p>
<p>Das ist unsere Sache nicht, sprach die Wirtschaft, wir werden aber für eure Unterhaltung sorgen.</p>
<p>Ihr müsst euch selber helfen, sprach der Staat. Denn wir wissen nicht, wie es wieder Vollbeschäftigung geben kann. Und wir wissen auch nicht, wie wir euch Versorgung, Anerkennung und Sinn ohne Erwerbsarbeit verschaffen können. Wir haben keine Lösung.</p>
<p>Da begannen die Bürger, sich ihre Gedanken zu machen.</p>
<p>aus: Helmut Saiger: Die Zukunft der Arbeit liegt nicht im Beruf. Neue Beschäftigungs- und Lebensmodelle (1998)</p>
<p>Literaturverweise:<br />
<a href="http://www.maubu.de/soz_2/ph68.htm" rel="nofollow">http://www.maubu.de/soz_2/ph68.htm</a></p>
<p><a href="http://www.nadir.org/nadir/initiativ/bs/texte/c185-8b.htm" rel="nofollow">http://www.nadir.org/nadir/initiativ/bs/texte/c185-8b.htm</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Zukunft-Arbeit-Beruf-Besch%C3%A4ftigungs-Lebensmodelle/dp/3466304725/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1273572992&amp;sr=1-5" rel="nofollow">http://www.amazon.de/Zukunft-Arbeit-Beruf-Besch%C3%A4ftigungs-Lebensmodelle/dp/3466304725/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1273572992&amp;sr=1-5</a></p>
<p>Berufe werden bei uns erfunden, entwickelt und zugelassen, beispielsweise von Berufsverbänden, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und dem Gesetzgebern: Die Rahmenbedingungen der Ausbildungen für diese Berufe regelt ein Berufbildungsgesetz (BBiG) und Berufe werden in Berufsordnungen festgelegt.<br />
Die so genannten freien Berufe sind ebenfalls gesetzlich geregelt.</p>
<p><a href="http://www.freie-berufe.de/Historie-der-Freien-Berufe.481.0.html" rel="nofollow">http://www.freie-berufe.de/Historie-der-Freien-Berufe.481.0.html</a><br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/trotz-traumjobs-an-der-armutsgrenze/1636710.html" rel="nofollow">http://www.tagesspiegel.de/berlin/trotz-traumjobs-an-der-armutsgrenze/1636710.html</a></p>
<p>&#8220;Es muss ein neues Denken in der Öffentlichkeit wachgerufen werden.<br />
Wir müssen dem Menschen, der einen Beruf ergriffen hat klar machen, daß in der raschen Wandlung in unserer modernen industriellen Welt – auch durch Automation – er in die Lage versetzt sein kann, mehrmals möglicherweise, in seinem Arbeitsleben seinen Beruf zu wechseln.“<br />
Hans Katzer 1966, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung</p>
<p>siehe auch:<br />
Beck, Ulrich; Brater, Michael: Zur Kritik der Beruflichkeit des Arbeitens. 1978.</p>
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