Die Methode funktioniert garantiert - sie hat sich nun in halb Europa bewährt. Die größten Erfolge gab es natürlich in Griechenland,
aber auch in Spanien, Portugal und England hat man immer mehr Erfolg damit.
Staatliche Sparprograme führen durch Nachfragerückgang heute sofort in die Investitionsfalle, da sind die Privaten gezwungen, ihre Verschuldung abzubauen. Und wenn die Privaten Schulden abbauen, steigt das private Netto-Geldvermögen automatisch. Und da die privaten Netto-Geldvermögen und die Staatsschulden identisch sind - steigt mit staatlichen Sparversuchen die Staatsverschuldung - super, oder?
07 November, 2011 um 09:50 Uhr
Nun, das lernt man in VWL aus dem Grundstudium. Angesichts der Tatsache, dass einige Modelle der VWL auch fehlerhaft sind, werden dann nur leider oft auch die korrekten Teile gerne mal nicht so ernst genommen. Das gilt für Mainstream-Volkswirte wie auch für Kritiker - und für Politiker erst recht.
23 Januar, 2012 um 21:32 Uhr
[...] 1. Fortsetzung des deutschen Staatsschuldenexports durch Exportüberschüsse 2. Staatliche Sparprogramme in „Schuldnerländern“ ohne private „Entsparprogramme“ [...]
03 Februar, 2012 um 16:44 Uhr
[...] Im Gegensatz zu einem Einzelhaushalt gibt es für die Staatshaushalte keinen strengen Zusammenhang zwischen Ausgabekürzungen und Entschuldung. Der Unterschied ist einfach, dass der Privathaushalt mit konstanten Einnahmen rechnen kann, auch wenn er seine Ausgaben kürzt. Der Staatshaushalt wird aber überproportionale Einnahmeausfälle erleiten, wenn die private Restgruppe gerade wegen des durch seine Ausgabekürzung ausgelösten Abschwungs ihre Verschuldungsneigung senkt und damit auch ihre Ausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen kürzt. Dies wird auch in der Eurokrise immer mehr praktisch belegt. [...]