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	<title>Kommentare zu: Keynes 2.0 - ein INSM -Botschafter wandelt auf GC09 - Wegen</title>
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	<description>Lösungen statt Schuldige</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 15:41:36 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Jörg Buschbeck</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/keynes-20-ein-insm-botschafter-auf-abwegen/2009/10/comment-page-1/#comment-286</link>
		<dc:creator>Jörg Buschbeck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 20:24:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=845#comment-286</guid>
		<description>Hallo Herr Hönnig,

mein Vorschlag - es gibt eine saubere Trennung in Geld und Kapital.

Geld - sind die Notenbankkredite welche von den Geschäftsbanken nach den Besicherungsvorschriften der Zentralbank vermittelt werden.(frei kalkulierbare Provision für GB - allerdings Haftung und EK-Unterlegung durch GB erforderlich)

Für den Sparer ist eine "Geldanlage" eine staatlich garantierte Anlageform direkt bei Notenbank. Ich würde dies der Einfachheit halber als reines Tagesgeldkonto sehen. Dieses Tagesgeldkonto wird so verzinst ,dass die Sparneigung der Nachfrage nach Zentralbankkrediten durch das Publikum annähert - dies ist als ein freier Markt konstruierbar.    

Kapitalanlagen sind Kontrakte/Forderungen auf Geld - also in etwa dies was heute das Geschäftsbankengeld ist. Nur ist eben Kapital bekanntermaßen ausfallgefärdet und bekommt dafür eine Risikoprämie im Markt. 

Die Geschäftsbanken vermitteln also 
Geld = Zentralbankkredite
und 
Kapital = Kredite von Sparern an Kreditnehmern 

zur Eigenkapitalabsicherung der hohen diesbezüglichen Anforderungen der Zentralbank. Kapital ist aber relativ günstig da die Zentralbankzinsen auf Geld halt wegen zu hoher Sparneigung oft im Geldmarkt null oder gar negativ sind. Wer gar keine Sicherheiten hat wird halt 100% Kapitalfinanzierung realisieren.

Der hohe Anteil von haftendem Eigenkapital gibt langweilig stabile Systeme.

Herzliche Grüße Jörg Buschbeck</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hönnig,</p>
<p>mein Vorschlag - es gibt eine saubere Trennung in Geld und Kapital.</p>
<p>Geld - sind die Notenbankkredite welche von den Geschäftsbanken nach den Besicherungsvorschriften der Zentralbank vermittelt werden.(frei kalkulierbare Provision für GB - allerdings Haftung und EK-Unterlegung durch GB erforderlich)</p>
<p>Für den Sparer ist eine &#8220;Geldanlage&#8221; eine staatlich garantierte Anlageform direkt bei Notenbank. Ich würde dies der Einfachheit halber als reines Tagesgeldkonto sehen. Dieses Tagesgeldkonto wird so verzinst ,dass die Sparneigung der Nachfrage nach Zentralbankkrediten durch das Publikum annähert - dies ist als ein freier Markt konstruierbar.    </p>
<p>Kapitalanlagen sind Kontrakte/Forderungen auf Geld - also in etwa dies was heute das Geschäftsbankengeld ist. Nur ist eben Kapital bekanntermaßen ausfallgefärdet und bekommt dafür eine Risikoprämie im Markt. </p>
<p>Die Geschäftsbanken vermitteln also<br />
Geld = Zentralbankkredite<br />
und<br />
Kapital = Kredite von Sparern an Kreditnehmern </p>
<p>zur Eigenkapitalabsicherung der hohen diesbezüglichen Anforderungen der Zentralbank. Kapital ist aber relativ günstig da die Zentralbankzinsen auf Geld halt wegen zu hoher Sparneigung oft im Geldmarkt null oder gar negativ sind. Wer gar keine Sicherheiten hat wird halt 100% Kapitalfinanzierung realisieren.</p>
<p>Der hohe Anteil von haftendem Eigenkapital gibt langweilig stabile Systeme.</p>
<p>Herzliche Grüße Jörg Buschbeck</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Hönnig</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/keynes-20-ein-insm-botschafter-auf-abwegen/2009/10/comment-page-1/#comment-284</link>
		<dc:creator>Michael Hönnig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 13:06:55 +0000</pubDate>
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		<description>Will man ein bestimmtes Zinsniveau erreichen, dann wird man u.U. so etwas wie Vollgeld brauchen. Wobei sich die Frage stellt, wo "Geld" in dem Sinne endet: Bei täglich fälligen Sichteinlagen? Beim Tagegeld? Bei Geldmarktfonds? Sparbüchern? Längerfristigen, aber bald fälligen Anlagen?

Aber warum überhaupt ein bestimmtes Zinsniveau anstreben und dieses nicht dem Markt überlassen? Dann braucht man auch kein Vollgeld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Will man ein bestimmtes Zinsniveau erreichen, dann wird man u.U. so etwas wie Vollgeld brauchen. Wobei sich die Frage stellt, wo &#8220;Geld&#8221; in dem Sinne endet: Bei täglich fälligen Sichteinlagen? Beim Tagegeld? Bei Geldmarktfonds? Sparbüchern? Längerfristigen, aber bald fälligen Anlagen?</p>
<p>Aber warum überhaupt ein bestimmtes Zinsniveau anstreben und dieses nicht dem Markt überlassen? Dann braucht man auch kein Vollgeld.</p>
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	</item>
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