Broschiert jetzt noch günstiger: nur noch 44,- Euro gegen offene Rechnung bei uns im Shop. Für diese Investition bekommt man etwas, das heute wohl kein VWL-Studium leistet: die Fähigkeit, die Zusammenhänge zwischen Geld und Wirtschaft richtig einzuordnen. Selbstverständlich räumt Stützel in dem Buch auch mit der naiven Quantitätstheorie und deren Geldmengen-Mumpitz auf. Natürlich ist Saldenmechanik für das ökonomische Verstehen nicht alles, aber deren Ignoranz eskaliert gerade fürchterlich. Diese Aussage wird offensichtlicher, wenn wir uns den aktuell wichtigsten Satz aus diesem Buch (Seite 74 ganz oben) anschauen:
Größenmechanik:
Es besteht keinerlei Korrelation zwischen Sparen im Sinne eines Ausgaberückgangs und Sparen im Sinne eines Einnahmeüberschusses. Vielmehr führt ein Ausgaberückgang einer Gruppe nur dann zu einem Einnahmeüberschuss, wenn die Komplementärgruppe einen Ausgabeüberschuss vor- oder hinnimmt. Andererseits kommt es bei jeder Gruppe auch ohne Ausgaberückgang stets zu einem Einnahmeüberschuss, wenn die Komplementärgruppe einen solchen Ausgabeüberschuss vornimmt.
Das bedeutet: Die Staaten können nur entschulden, wenn die Privaten per Saldo Geldvermögen abbauen. Die Staaten werden aber auch automatisch – ohne depressionsauslösende und kontraproduktive „Sparprogramme“ – entschuldet, wenn die Privaten dies tun!
Herzlichen Dank an den Mohr Siebeck Verlag, dass er u. a. meine Bitte um eine Neuauflage erhört hat.
Beiträge zum Thema:
Prof. Johannes Schmidt
Saldenmechanik als Beitrag zur Weiterentwicklung der Ökonomie
Direktlink zum Vortrag
Stützel-Schüler Flassbeck
Stützels Beitrag zu einer rationalen Ökonomie
Nur Dummköpfe glauben an die Schuldenkrise
Sehr gutes Video: Pleisweiler Gespräche
Stützel-Schüler – Wirtschaftsweiser Prof. Peter Bofinger
Über Stützel
Manchmal frage ich mich, warum ich so anders denke, und dann muss ich an Stützel denken
Stützel-Schüler – Ex-EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing
Ich bin stolz, ein Stützel-Schüler zu sein
Einführung in die Geldtheorie und das Bargeldproblem
Der namenlose Blog
Stützels Comeback und Westerwelles Abstieg
Eigene Beiträge
2+ 2 = 4 – Stützel hat es lange vor uns erkannt
Euro-Crash-Ansage im Mai – Ignoranz der Saldenmechanik = Explosion Europas
Wir müssen uns neue Bilder schaffen
02 Dezember, 2011 um 22:04 Uhr
Hallo Jörg,
Stützels Buch ist angekommen.
Bezahlen darf man bei euch gerne 7 Tage später, macht auch nicht jeder, wollte es dennoch mal erwähen und euch dafür meinen Dank aussprechen!
Stützels Beschreibung trifft das Problem wohl am Besten:
“Bist du Volkswirt, so beachte stets des anderen Gegenbuchung”
W. Stüzel
Absolut sauber und korrekt diese Aussage!
Auch auf die Gefahr überhaupt nicht mehr ernst genommen zu werden, doch so leid es mir auch tut, der Teufel steht mir zum Glück diesmal bei.
So etwas wie “Geld” existiert nicht, hat noch nie existiert und wird auch nie existieren!
“Die VWL-Wortchimären “ Buchgeld, Giralgeld, Geldschöpfung” gibt es nicht in der kaufmännischen Ausbildung und auch nicht in der Banken- und Nichtbank-Fibu-Fachliteratur, und auch nicht im Finanzalltag bei Firmen und Banken D.h. Diese zu benutzen kann m.E extrem problematisch sein, und Unverständnis, Missverständnisse und Ablehnung provozieren. Ich habe beispielsweise schon ein Bankdirektor(Raiffeisen, der die heutigen Bankexzesse scharf verurteilte) erlebt, der die Diskutanten nicht mehr ernst nahm, die diese Wortchimären benutzten, und sie entnervt als Spinner bezeichnete. Seit Jahren benutze ich keine VWL-Wortchimären mehr, und habe damit ausgezeichnete Erfahrungen gemacht.”
Ich wusste es intuetiv schon immer und hab meine Seele wohl an den Teufel verkauft.
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=191683
Und jetzt schmeiß endlich Elli und seinen gestörten Zwilling, den Chef raus!
Nur so als Tip, für einen eleganten Abgang auf dem Gelben “Todesstern” (Star Wars)
02 Dezember, 2011 um 22:27 Uhr
danke Rudi, dass Du mir auch mal das Gefühl gibst, dass andere angeblich immer bei mir haben??
also schieb mal bitte paar Erklärungen nach..
Stützel unterscheidet ja in Geldvermögen(netto null bis auf monetisierte Metallbestände) und Zahlungsmittelbestände(netto positiv)
Und prognostiziert größte Konfusion bei Vermengung.
aber eben gar nicht in Zentralbankforderungen und Geschäftsbankenforderungen.
03 Dezember, 2011 um 14:01 Uhr
Hallo Rudi,
“Geldschöpfung” verwende ich eigentlich nur, wenn ich Gedlschöpfungsmythen aufklären möchte. D.h. wenn der, an den ich mich wende, bereits selbst von “Geldschöpfung” redet. Nur kann natürlich jeder einen solchen Blogbeitrag lesen, auch die jenigen, die damit gar nichts anfangen können.
Teils gilt das auch für und Buchgeld und Giralgeld, insges. ggü. denjenigen, die glauben, im Buchgeld läge die Ursache des Problems.
Andererseits kannst du uns mal aufklären, wie man über ein Problem diskutieren sollte, welches u.a. aus dem Zusammenwerfen verschiedener Dinge unter einem Begriff entsteht, ohne eben diese Begriff begrifflich aufzuspalten?
Mein Vorwurf an Geldsystemkritiker ist eher der entgegengesetzte von dir: Dass nämlich viele Geldsystemkritiker gerade nicht die Begriffe der VWL verwenden, sondern eigene erfinden. Und damit von logischerweise von Volkswirten für Laien gehalten werden, die man getrost ignorieren kann.
Unterm Strich kommt es viel mehr darauf an, das Vokabular des Diskussionspartners zu verwenden. Gerade ggü. Laien wird man aber nicht drum herum kommen, einige Begriffe einzugrenzen. Denn für einen Laien ist Geld oft jegliche Form von Vermögen, nicht einmal eingegrenzt auf Geldvermögen - oft werden sogar Passivwerte mit einbezogen. Auf so einer Basis ist eine echte Diskussion gar nicht möglich.
Grüße
… Michael
10 Dezember, 2011 um 03:51 Uhr
Hallo Jörg,
ehrlich gesagt verstehe ich jetzt bei dir nur Bahnhof.
“Monätarisierte Zahlungsbestände” = Leistung schon erbracht!(Präteritum)
Klugscheiss die Erste
“Zentralbankforderungen und Geschäftsbankenforderungen.” = Leistung noch zu erbringen (FUTURE) Klugscheiss die Zweite
Also noch einmal:
Wenn Stützel jeweils des anderen Gegenbuchung beachtet, wo bleibt dann das Geld?
Ich wills ja nicht spanneder machen, als was hier von dir hundert mal erklärt wurde.
Also noch einmal:
Es gibt kein DINGSBUMSGELD, sondern nur umlauffähige SCHULDEN=KREDIT!
Stützels Gegenbuchung halt!
Jetzt besser, Sachse?
16 Dezember, 2011 um 00:12 Uhr
Es gibt Wirtschaftsstudenten die verstehen das auf Anhieb, ich z.B. nach dem ersten Semester. Im Mainstream VWL steht alles schwarz auf weiß. Man muss nur einmal zu Ende denken… Geld ist kein Ding, sondern bildet Beziehungen ab. D.h. auch dass die bekannten Geldaggregate eben den Grad der Verschränkung einzelner Wirtschaftssubjekte abbilden und mit einer Steigerung von zu Buche geschlagenen Schulden/Vermögen “vernetzt” man sich eben mehr. Schulden/Vermögensabbau entflechtet Beziehungen wieder. Im System krachts erst dann, wenn das Vertrauen des Gläubigers in seine Forderungen bei dem Schuldner schwindet. Man sieht es heute vielerorts…
Mir scheint diese “neue” Denkweise verbreitet sich bereits sehr rasch. Zumindest ein paar mir persönlich bekannten VWLern ist zuweilen das Licht aufgegangen. Dann gibt es natürlich die die nun mehr Aufmerksamkeit bekommen wie Franz Hörmann, P.C. Martin, Dirk Müller, Martin Ehrenhauser etc. etc.
ad Quantitätstheorie:
Obwohl die Quantitätstheorie nicht falsch ist, ist sie jedoch unsinnig. Setzt man die Umlaufgeschwindigkeit “richtig” und ergänzt die Nachfrage nach Finanzkapital wird sie willkürlich und zwangsläufig richtig.
16 Dezember, 2011 um 10:22 Uhr
@AH: Was genau verstehst du auf Anhieb? Bei Kommentaren ist manchmal nicht klar, auf welchen sich ein weiterer nun bezieht, oder ob er sich noch auf den Ursprungs-Artikel bezieht.
Doch pass auf: Auch wenn aus Mikro- und Makroöknomie bei etwas Nachdenken und FAllenlassen einiger klar falscher Annahmen, eigentlich klar hervorgeht, dass unser Geldsystem kaputt ist - im Laufe des Studiums geht es dann so oft um Symptome, die immer wieder als Ursachen dargestellt werden, und um komplizierte Lösungen dieser angeblichen Ursachen, dass die allermeisten VWL-Studenten das eigentliche Problem am Ende des Studiums nicht mehr sehen können - außer sie achten die ganze Zeit über darauf, es nicht aus den Augen zu verlieren.
16 Dezember, 2011 um 12:24 Uhr
@Michael Hönnig
Verstanden ist, dass Schuld=Geld=Buchgeld mit all (?) seinen Auswirkungen. Nun ist es tatsächlich so, dass ich auf weitere Angebote VWL zu vertiefen verzichten werde und auch muss. Genau aus dem von Ihnen beschriebenen Gründen. Sie hat sich schon längst verlaufen was an den Lehrplänen ersichtlich ist. Personenkult und Ideologien statt systemischer Zusammenhänge. Die makroöknomische Finanzpolitik kann keine Lösungen dafür bringen, wenn sich die Leute nicht mehr selbst sinnvoll beschäftigen/dienen können.
Zweckmäßig sind neue Verfahren zur Abstimmung, Konsensfindung, Einigung etc. Shareholder-Value wie er heute praktiziert wird führt zu Fehlallokationen im Sinne einer langfristigen Wohlfahrt, sei es in öffentlichen Unternehmen oder bei Staaten in Form der Demokratie. Natürlich ist Sozialismus wiederum keine Alternative, Marktwirtschaft mit oben genannten Verfahren vielleicht schon.
02 Januar, 2012 um 13:05 Uhr
[...] detaillierter zum Thema bei der Quelle der Ausführungen [...]
03 Januar, 2012 um 10:45 Uhr
[...] zur eigentlichen Quelle der Ausführungen [...]
08 Januar, 2012 um 10:05 Uhr
[...] Stützel erklärt die unendliche Diskussion zwischen orthodoxer und moderner Kredittheorie in der Volkswirtschaftlichen Saldenmechanik auf Seite 214. Also, ob den erst die Einlagen sind und dann der Kredit oder umgekehrt. Dies ist [...]
23 Januar, 2012 um 21:59 Uhr
[...] Links Bundesbankzahlen, die Deutschen haben noch mehr über ihre Verhältnisse gespart Der allgemeingültige Zusammenhang von Staatsschulden und privaten Geldvermögen Jedes Geldsparen schafft sich seine Verschuldung selbst “Standard&Fool’s” stuft die Deutschen herunter Warum Staatshaushalte anders sind als Privathaushalte -es gelten Globalsätze Sparen schafft Werte - Geldsparen schafft Schulden vertiefte Wissenschaft zum Thema - Volkswirtschaftliche Saldenmechanik [...]
25 Januar, 2012 um 23:02 Uhr
[...] Links Bundesbankzahlen, die Deutschen haben noch mehr über ihre Verhältnisse gespart Finanzkrise und Gleichgewichtszins Der allgemeingültige Zusammenhang von Staatsschulden und privaten Geldvermögen Jedes Geldsparen schafft sich seine Verschuldung selbst Der Systemfehler - Schulden haben einen Rückzahltermin - Guthaben nicht “Standard&Fool’s” stuft die Deutschen herunter Warum Staatshaushalte anders sind als Privathaushalte -es gelten Globalsätze Sparen schafft Werte - Geldsparen schafft Schulden Die Kredittilgungen und das wirtschaftliche Gleichgewicht vertiefte Wissenschaft zum Thema - Volkswirtschaftliche Saldenmechanik [...]
30 Januar, 2012 um 18:26 Uhr
[...] in seinen Werken logisch nachvollziehbar erläutert hat. Aufbauend auf seinen Ausführungen in der „Volkswirtschaftlichen Saldenmechanik“ und „Paradoxa der Geld- und Konkurrenzwirtschaft“ kommen wir für den wichtigsten Zusammenhang [...]
03 Februar, 2012 um 16:39 Uhr
[...] Volkswirtschaftliche Saldenmechanik, Seite 74 oben Originaltext Wolfgang [...]
09 Februar, 2012 um 15:03 Uhr
[...] Größenmechanik: [...]