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	<title>Kommentare zu: Die Geldschöpfung der Geschäftsbanken</title>
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	<description>Lösungen statt Schuldige</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 14:46:41 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: weitere Grundlagenbeiträge &#124; Global Change 2009 e.V.</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2636</link>
		<dc:creator>weitere Grundlagenbeiträge &#124; Global Change 2009 e.V.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 23:00:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] - Beiträge von Michael Hönig Die Geldschöpfung der Geschäftsbanken Finanzkrise und Gleichgewichtszins Gegenwartspräferenz als [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] - Beiträge von Michael Hönig Die Geldschöpfung der Geschäftsbanken Finanzkrise und Gleichgewichtszins Gegenwartspräferenz als [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Demokrat</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2368</link>
		<dc:creator>Demokrat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 13:16:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2368</guid>
		<description>Erstmal Danke für die ausführlichen Kommentare und den lehrreichen Diskurs hier an die Sitebetreiber!

Meine Frage einfach zu meinem Verständnis, ich bin noch lange nicht soweit hier "mitzustreiten" ;-), betrifft die Buchungen in der Bankbilanz(G&amp;V).

1)Kreditausgabe:
Forderung(Kunde) an Verbindlichkeit(Kunde)
2)Kreditnehmer hebt das Geld ab:
Verbindlichkeit(Kunde) an Verbindlichkeit ZB
3)Annahme des Kreditausfalls
Abschreibung Forderung an Forderung(Kunde)

Was passiert mit der Verbindlichkeit ZB?

Ich hoffe ich habe alles richtig angenommen! lg D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal Danke für die ausführlichen Kommentare und den lehrreichen Diskurs hier an die Sitebetreiber!</p>
<p>Meine Frage einfach zu meinem Verständnis, ich bin noch lange nicht soweit hier &#8220;mitzustreiten&#8221; ;-), betrifft die Buchungen in der Bankbilanz(G&amp;V).</p>
<p>1)Kreditausgabe:<br />
Forderung(Kunde) an Verbindlichkeit(Kunde)<br />
2)Kreditnehmer hebt das Geld ab:<br />
Verbindlichkeit(Kunde) an Verbindlichkeit ZB<br />
3)Annahme des Kreditausfalls<br />
Abschreibung Forderung an Forderung(Kunde)</p>
<p>Was passiert mit der Verbindlichkeit ZB?</p>
<p>Ich hoffe ich habe alles richtig angenommen! lg D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Hoennig</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2312</link>
		<dc:creator>Michael Hoennig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 06:34:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2312</guid>
		<description>@Wachstumswahn Bargeld-Verrufung ist eine der möglichen Lösungen, richtig. Mir persönlich zumindest geht es aber um etwas anderes: Zu verstehen, WARUM solches nötig ist, und mir reicht eine Begründung mit irgendwelchen Symptomen nicht. 

Zudem gibt es mehrere Lösungen, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Die beste davon möge sich durchsetzen. Wenn es Bargeld-Verrufung wird, ich hätte kein Problem damit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wachstumswahn Bargeld-Verrufung ist eine der möglichen Lösungen, richtig. Mir persönlich zumindest geht es aber um etwas anderes: Zu verstehen, WARUM solches nötig ist, und mir reicht eine Begründung mit irgendwelchen Symptomen nicht. </p>
<p>Zudem gibt es mehrere Lösungen, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Die beste davon möge sich durchsetzen. Wenn es Bargeld-Verrufung wird, ich hätte kein Problem damit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wachstumswahn</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2311</link>
		<dc:creator>Wachstumswahn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 22:09:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2311</guid>
		<description>Guten Abend, Herr Buschbeck!

zu Ihrer Mail:
"Jörg Buschbeck
01 Oktober, 2011 um 10:18 Uhr
hallo lieber Michael,
wir sind uns schon einig, dass es eben Gleichgewichtspunkte unter Null Sparzins gibt, welche eben
einen (heute bargeldbedingt unmöglichen) negativen Zins als Gleichgewichtspreis erfordern
würden.


möchte ich mal was loswerden:

Immer und immer wieder äußern Sie sich hinsichtlich des Bargeldes zur Unmöglichkeit eines negativen Zinses.
Nur gut, dass Menschen wie der Erzbischof Wichmann von Magdeburg damals, vor ca. 800 Jahren schon schlauer waren, das damalige (Münz)-Bargeld wurde in gewissen Abständen verrufen, für 4 alte Münzen gab es 3 neue. Problem gelöst.
Und haben Sie nicht selbst bei GlobalChange mal diese Gebührenmarken für die Banknoten angeboten, mit denen man die "Gültigkeit" der Banknoten verlängern konnte. Also ich kann Ihre Argumentation und Hilflosigkeit da nicht nachvollziehen.
Bargeld wird umgetauscht - alte Scheine verfallen - neue Scheine 98 Prozent vom Nennwert der alten Scheine.
Es ist übrigens auch kein Fehler, sich dabei immer mal zu fragen, welche Kreise bevorzugt mit Unmengen von Bargeld zu tun haben, und denen mein Vorschlag sicher gar nicht gefallen würde.
Und all das könnte man problemlos als vollkommen mit dem Grundgesetz vereinbar verkaufen, wo es doch heißt:
Eigentum verpflichtet.
Also: Wozu verpflichtet heutzutage das Eigentum an Geld??? Zu rein gar nichts.

Freundliche Grüße vom WW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend, Herr Buschbeck!</p>
<p>zu Ihrer Mail:<br />
&#8220;Jörg Buschbeck<br />
01 Oktober, 2011 um 10:18 Uhr<br />
hallo lieber Michael,<br />
wir sind uns schon einig, dass es eben Gleichgewichtspunkte unter Null Sparzins gibt, welche eben<br />
einen (heute bargeldbedingt unmöglichen) negativen Zins als Gleichgewichtspreis erfordern<br />
würden.</p>
<p>möchte ich mal was loswerden:</p>
<p>Immer und immer wieder äußern Sie sich hinsichtlich des Bargeldes zur Unmöglichkeit eines negativen Zinses.<br />
Nur gut, dass Menschen wie der Erzbischof Wichmann von Magdeburg damals, vor ca. 800 Jahren schon schlauer waren, das damalige (Münz)-Bargeld wurde in gewissen Abständen verrufen, für 4 alte Münzen gab es 3 neue. Problem gelöst.<br />
Und haben Sie nicht selbst bei GlobalChange mal diese Gebührenmarken für die Banknoten angeboten, mit denen man die &#8220;Gültigkeit&#8221; der Banknoten verlängern konnte. Also ich kann Ihre Argumentation und Hilflosigkeit da nicht nachvollziehen.<br />
Bargeld wird umgetauscht - alte Scheine verfallen - neue Scheine 98 Prozent vom Nennwert der alten Scheine.<br />
Es ist übrigens auch kein Fehler, sich dabei immer mal zu fragen, welche Kreise bevorzugt mit Unmengen von Bargeld zu tun haben, und denen mein Vorschlag sicher gar nicht gefallen würde.<br />
Und all das könnte man problemlos als vollkommen mit dem Grundgesetz vereinbar verkaufen, wo es doch heißt:<br />
Eigentum verpflichtet.<br />
Also: Wozu verpflichtet heutzutage das Eigentum an Geld??? Zu rein gar nichts.</p>
<p>Freundliche Grüße vom WW</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Hönnig</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2310</link>
		<dc:creator>Michael Hönnig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 11:53:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2310</guid>
		<description>@Toni: Ja, di kannst das so verstehen, dass es die Problematik von Giralgeld und Zinseszins nicht geben würde, wenn das Geldsystem einen negativen Zinssatz zur Verfügung hätte. Zinseszins und Giralgeldschöpfung sind aber in jedem Fall nur Nebenschauplätze, die zugegebenermaßen "anziehend" sind. Auch muss das Bargeld gar nicht abgezogen werden, Probleme gibt es schon vorher, weil die Bilanzstruktur der Geschäftsbanken arg ins Ungleichgewicht kommt (zu viele kurzfristige Einlagen/Verbindlichkeiten gegen zu viele langfristige Fordereungen).

Negativer Zins und negativer Zinssatz sind mathematisch verknüpft. Das eine ist ein absoluter Betrag, das andere  ein relativer Prozentsatz. Auch deine Folgerungen sind richtig. Außer:

"Im Boom würde also die Kreditseite investieren im Gegesatz zur Rezession, wo die Guthabenseite investiert."

Das könnte man auch missverstehen. Sieht man es relativ zum heutigen Geldsystem, dann stimmt aber auch das.

Wir mir scheint, bist du recht schnell auf dem richtigen Weg!

Alles Gute wünscht
... Michael</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Toni: Ja, di kannst das so verstehen, dass es die Problematik von Giralgeld und Zinseszins nicht geben würde, wenn das Geldsystem einen negativen Zinssatz zur Verfügung hätte. Zinseszins und Giralgeldschöpfung sind aber in jedem Fall nur Nebenschauplätze, die zugegebenermaßen &#8220;anziehend&#8221; sind. Auch muss das Bargeld gar nicht abgezogen werden, Probleme gibt es schon vorher, weil die Bilanzstruktur der Geschäftsbanken arg ins Ungleichgewicht kommt (zu viele kurzfristige Einlagen/Verbindlichkeiten gegen zu viele langfristige Fordereungen).</p>
<p>Negativer Zins und negativer Zinssatz sind mathematisch verknüpft. Das eine ist ein absoluter Betrag, das andere  ein relativer Prozentsatz. Auch deine Folgerungen sind richtig. Außer:</p>
<p>&#8220;Im Boom würde also die Kreditseite investieren im Gegesatz zur Rezession, wo die Guthabenseite investiert.&#8221;</p>
<p>Das könnte man auch missverstehen. Sieht man es relativ zum heutigen Geldsystem, dann stimmt aber auch das.</p>
<p>Wir mir scheint, bist du recht schnell auf dem richtigen Weg!</p>
<p>Alles Gute wünscht<br />
&#8230; Michael</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Toni</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2309</link>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 10:08:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2309</guid>
		<description>zu 1

Kann ich das so verstehen, dass es die Problematik von Giralgeld und Zinseszins nicht geben würde, wenn das Geldsystem einen negativen Zinssatz zur Verfügung hätte, der  den Zinseszins eliminieren könnte. Da dem Geldsyatem aber Bargeld zur Verfügung, gibt es diesen negativen Zinssatz nicht, weil ansonsten alle Bargeldbestände abgezogen würden und das Geldsystem kollabieren müsste.

eine weitere Frage zum Verständnis hätte ich noch zu der Aussage

"Unser Geldsystem erzeugt immer dann Inflation, wenn sie genau falsch ist (im Boom) und ist eher deflationär, wenn ein negativer Zins gebraucht würde (Rezession)."

Ist negativer Zins gleichzusetzen mit negativen Zinssatz? 

Wenn ja, dann würde der negative Zinssatz in einer Rezession dazu führen, dass es wirtschaftlich unattrativ und mit Verlusten verbunden wäre Guthaben anzuhäufen. Das vorhandene Guthaben auf Einlagen, müsste entweder investiert werden oder aber würde durch den negativen Zins reduziert werden.
Die Folge wäre, dass es zu einer Schrumpfung auf der Kreditseite käme.
In einer Rezession würde die Guthabenseite investieren und die Kreditseite schrumpfen. 

In einem Boom wäre dann der umgekehrte Effekt. Guthaben würde durch positiven Zinsatz attaktiv und angehäuft werden und dadurch würde auch die Kreditseite erhöht werden. 

Im Boom würde also die Kreditseite investieren im Gegesatz zur Rezession, wo die Guthabenseite investiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu 1</p>
<p>Kann ich das so verstehen, dass es die Problematik von Giralgeld und Zinseszins nicht geben würde, wenn das Geldsystem einen negativen Zinssatz zur Verfügung hätte, der  den Zinseszins eliminieren könnte. Da dem Geldsyatem aber Bargeld zur Verfügung, gibt es diesen negativen Zinssatz nicht, weil ansonsten alle Bargeldbestände abgezogen würden und das Geldsystem kollabieren müsste.</p>
<p>eine weitere Frage zum Verständnis hätte ich noch zu der Aussage</p>
<p>&#8220;Unser Geldsystem erzeugt immer dann Inflation, wenn sie genau falsch ist (im Boom) und ist eher deflationär, wenn ein negativer Zins gebraucht würde (Rezession).&#8221;</p>
<p>Ist negativer Zins gleichzusetzen mit negativen Zinssatz? </p>
<p>Wenn ja, dann würde der negative Zinssatz in einer Rezession dazu führen, dass es wirtschaftlich unattrativ und mit Verlusten verbunden wäre Guthaben anzuhäufen. Das vorhandene Guthaben auf Einlagen, müsste entweder investiert werden oder aber würde durch den negativen Zins reduziert werden.<br />
Die Folge wäre, dass es zu einer Schrumpfung auf der Kreditseite käme.<br />
In einer Rezession würde die Guthabenseite investieren und die Kreditseite schrumpfen. </p>
<p>In einem Boom wäre dann der umgekehrte Effekt. Guthaben würde durch positiven Zinsatz attaktiv und angehäuft werden und dadurch würde auch die Kreditseite erhöht werden. </p>
<p>Im Boom würde also die Kreditseite investieren im Gegesatz zur Rezession, wo die Guthabenseite investiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Hönnig</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2308</link>
		<dc:creator>Michael Hönnig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 08:31:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2308</guid>
		<description>zu Frage 1: Ursache der Finanzkrise ist, dass es “In Zeiten des konjunkturellen Abschwungs und extrem pessimistischer Erwartungen [...] keinen positiven Zinssatz gibt, bei dem Angebot und Nachfrage nach Ersparnissen zum Ausgleich kommen." (nach Prof. Dr. Otmar Issing, Einführung in die Geldtheorie, siehe auch
http://www.global-change-2009.com/blog/prof-otmar-issing-einfuhrung-in-die-geldtheorie/2010/05/)

Ich bin gerade dabei, dazu einen Blogbeitrag zu schreiben, der das näher erläutert.

zu Frage 2: Weil das so im Bankgengesetz steht.

zu Frage 3: Ja, es gibt Giralgeldscöpfung, die funktioniert auch so, wie deine Buchungssätze zusammen mit meiner Ergänzung. Sie hat nur nicht die Bedeutung, die ihr zugemessen wird (sie erschafft für die Bank weder Kapital noch Zentralbankgeld). Angebliche Probleme, die daraus entstehen (you name it!), sind allenfalls Symptome des unter 1. genannten ursächlichen Problems.

Alles Gute wünscht
... Michael</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu Frage 1: Ursache der Finanzkrise ist, dass es “In Zeiten des konjunkturellen Abschwungs und extrem pessimistischer Erwartungen [...] keinen positiven Zinssatz gibt, bei dem Angebot und Nachfrage nach Ersparnissen zum Ausgleich kommen.&#8221; (nach Prof. Dr. Otmar Issing, Einführung in die Geldtheorie, siehe auch<br />
<a href="http://www.global-change-2009.com/blog/prof-otmar-issing-einfuhrung-in-die-geldtheorie/2010/05/" rel="nofollow">http://www.global-change-2009.com/blog/prof-otmar-issing-einfuhrung-in-die-geldtheorie/2010/05/</a>)</p>
<p>Ich bin gerade dabei, dazu einen Blogbeitrag zu schreiben, der das näher erläutert.</p>
<p>zu Frage 2: Weil das so im Bankgengesetz steht.</p>
<p>zu Frage 3: Ja, es gibt Giralgeldscöpfung, die funktioniert auch so, wie deine Buchungssätze zusammen mit meiner Ergänzung. Sie hat nur nicht die Bedeutung, die ihr zugemessen wird (sie erschafft für die Bank weder Kapital noch Zentralbankgeld). Angebliche Probleme, die daraus entstehen (you name it!), sind allenfalls Symptome des unter 1. genannten ursächlichen Problems.</p>
<p>Alles Gute wünscht<br />
&#8230; Michael</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Toni</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2307</link>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 06:23:25 +0000</pubDate>
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		<description>An Michael Hönig
Ich würde gerne die Ausführungen verstehen.

Frage 1:
Was ist das tiefere Problem?

Der Zinseszins ist es nicht.
Die Giralgeldschöpfung ist es nicht.

Frage 2:
Weshalb braucht eine Bank Zentralbankgld, wenn ein bereit gestellter Kreditbetrag an eine andere Bank abfließt?

Frage 3:
Gibt es überhaupt eine Giralgeldschöpfung und wie funktioniert diese, wenn nicht durch Kreditvergabe?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Michael Hönig<br />
Ich würde gerne die Ausführungen verstehen.</p>
<p>Frage 1:<br />
Was ist das tiefere Problem?</p>
<p>Der Zinseszins ist es nicht.<br />
Die Giralgeldschöpfung ist es nicht.</p>
<p>Frage 2:<br />
Weshalb braucht eine Bank Zentralbankgld, wenn ein bereit gestellter Kreditbetrag an eine andere Bank abfließt?</p>
<p>Frage 3:<br />
Gibt es überhaupt eine Giralgeldschöpfung und wie funktioniert diese, wenn nicht durch Kreditvergabe?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Hönnig</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2306</link>
		<dc:creator>Michael Hönnig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 04:28:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2306</guid>
		<description>Ob Saldierung oder nicht ist völlig egal, auch ob da für Zentralbankgeld gebraucht wird. Weil auch Saldierung nur bedeutet, dass gegen gerechnet werden kann. D.h. es muss etwas zum Gegenrechnen geben, und auch das sind sozusagen "Einlagen".

Worauf ich hinaus will: Für die Kreditvergabe braucht eine Bank Eigen- oder Fremdkapital. Dass dieses mit der Kreditvergabe selbst geschaffen würde, ist nur scheinbar so, wenn man nur einen Auszug aus der Gesamtheit der beteiligten Buchungen betrachtet. 

Fließt der Kreditbetrag aus dem Kredit nämlich ab, braucht die Bank dafür Zentralbankgeld, das irgendwo herkommen muss. Fließt der Kreditbetrag an einen anderen Kunden derselben Bank, dann ist das damit auch seine Einlage (heißt: für das Sichtguthaben gibt er der Bank damit Kredit, also Fremdkapital). Fließt der Kreditbetrag an einen Kunden einer anderen Bank, so braucht es entweder Zentralbankgeld (das wieder irgendwo herkommen muss) oder eine entgegengesetzte Buchung (heißt: eine Einlage eines anderen Kunden).

Was die 2% Mindestereserve damit zu tun haben sollen, erschließt sich mir nun gar nicht. Sie limitiert nur noch zusätzlich.

Was ich sagen will: Dass die Problemursache irgendetwas mit der Giralgeldschöpfung zu tun hat, ist reine Missachtung der tatsächlichen Vorgänge. Und dass übermäßig viel Giralgeld geschöpft wird als Beweis heranzuziehen, beweist nur, dass etwas schiefläuft, nicht aber dass das tiefere Problem die Giralgeldschöpfung selbst ist liegt.

Nur weil ich Ausschlag bei Todesstrafe verbiete, hätte ich immer noch nicht die Masern, Röteln oder sonstwas ausgerottet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Saldierung oder nicht ist völlig egal, auch ob da für Zentralbankgeld gebraucht wird. Weil auch Saldierung nur bedeutet, dass gegen gerechnet werden kann. D.h. es muss etwas zum Gegenrechnen geben, und auch das sind sozusagen &#8220;Einlagen&#8221;.</p>
<p>Worauf ich hinaus will: Für die Kreditvergabe braucht eine Bank Eigen- oder Fremdkapital. Dass dieses mit der Kreditvergabe selbst geschaffen würde, ist nur scheinbar so, wenn man nur einen Auszug aus der Gesamtheit der beteiligten Buchungen betrachtet. </p>
<p>Fließt der Kreditbetrag aus dem Kredit nämlich ab, braucht die Bank dafür Zentralbankgeld, das irgendwo herkommen muss. Fließt der Kreditbetrag an einen anderen Kunden derselben Bank, dann ist das damit auch seine Einlage (heißt: für das Sichtguthaben gibt er der Bank damit Kredit, also Fremdkapital). Fließt der Kreditbetrag an einen Kunden einer anderen Bank, so braucht es entweder Zentralbankgeld (das wieder irgendwo herkommen muss) oder eine entgegengesetzte Buchung (heißt: eine Einlage eines anderen Kunden).</p>
<p>Was die 2% Mindestereserve damit zu tun haben sollen, erschließt sich mir nun gar nicht. Sie limitiert nur noch zusätzlich.</p>
<p>Was ich sagen will: Dass die Problemursache irgendetwas mit der Giralgeldschöpfung zu tun hat, ist reine Missachtung der tatsächlichen Vorgänge. Und dass übermäßig viel Giralgeld geschöpft wird als Beweis heranzuziehen, beweist nur, dass etwas schiefläuft, nicht aber dass das tiefere Problem die Giralgeldschöpfung selbst ist liegt.</p>
<p>Nur weil ich Ausschlag bei Todesstrafe verbiete, hätte ich immer noch nicht die Masern, Röteln oder sonstwas ausgerottet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Buschbeck</title>
		<link>http://www.global-change-2009.com/blog/die-geldschopfung-der-geschaftsbanken/2010/05/comment-page-3/#comment-2304</link>
		<dc:creator>Jörg Buschbeck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 20:25:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-change-2009.com/blog/?p=2296#comment-2304</guid>
		<description>@Michael

wobei es bei gleichzeitiger Geldschöpfung der Banken kaum Zentralbankgeldbedarf ergibt, dieser saldiert sich im Globalsatz auf die 2% Mindestreserve?

http://www.global-change-2009.com/blog/bildwechsel-global-change-im-okonomischen-denken-von-der-partialsatzokonomie-zur-globalsatzokonomie/2011/09/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>wobei es bei gleichzeitiger Geldschöpfung der Banken kaum Zentralbankgeldbedarf ergibt, dieser saldiert sich im Globalsatz auf die 2% Mindestreserve?</p>
<p><a href="http://www.global-change-2009.com/blog/bildwechsel-global-change-im-okonomischen-denken-von-der-partialsatzokonomie-zur-globalsatzokonomie/2011/09/" rel="nofollow">http://www.global-change-2009.com/blog/bildwechsel-global-change-im-okonomischen-denken-von-der-partialsatzokonomie-zur-globalsatzokonomie/2011/09/</a></p>
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