Global Change 2009 e.V.

Das Global Change Modell für eine
menschlichere Marktwirtschaft

10. März 2010

Die Einführung eines Hortungsschutzes als Evolutionsprozess?

eine evolutionäre Kausalkette?

Weil Einkommen zu wenig investiert und konsumiert wird, gibt es durch Nachfragemangel
und blockierte Schuldtilgungsmittel immer mehr Pleiten.

Weil es immer mehr Wirtschaftspleiten gibt - gibt es bald mehr Bankenpleiten.

Weil es mehr Bankenpleiten gibt - gibt es mehr Umlage des Insolvenzschadens
der insolventen Banken.

Weil die Insolvenz-Umlage steigt - kosten Guthaben die Banken mehr Geld zumal nicht
genug Kreditnehmer in Sicht.

In den USA wird nun mit Kosten von bis zu 0,4% der Guthabensumme gerechnet.

Der nächste logische Schritt wäre nun, eine Weiterberechnung der Kosten an die Kunden
im Sinne eines negativen Guthabenzinses um diese zur Investition Ihres Guthabens zu motivieren.

Und genau dies geht nicht - da würde ja das knappe Bargeld gehortet.
Und deshalb zahlt auch diese innovative Genossenschaftsbank in USA + 0,4% Guthabenzins
und eine Prämie wenn Sie Ihr Guthaben auflösen.

Dies verschiebt das Problem der “überflüssigen Guthaben” natürlich nur bis zur nächsten Bank. Aber für die globale Lösung drucken wir schon bald die Hortungsschutz -Aufkleber -Weltretten_mit_Aufklebern - demnächst “in diesem Kino” und ab Mitte April im Webshop.

 

23. Februar 2010

“Update your Economy” - Sie werden Ihr neues menschlicheres System mögen!

Haben Sie auch ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, welches nur noch mit Staatsschulden und Subventionen am Leben gehalten werden kann? Leidet Ihr System an extremen sozialen Ungleichgewichten, wachsender Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung durch Wachstumszwang? Wird es etwa sogar zunehmend bürokratisch, unmoralisch und kommt es zu Depressionsschüben? Zeigt Ihr System Anzeichen von plutokratischer Scheindemokratie weil es offensichtlich erpressbar ist? Drohen gar handfeste Konflikte sowie der Staatsbankrott? Bezahlt Ihr System Abwrackprämien damit Dinge zerstört werden und ist mit einer Ausweitung dieser ”Zerstörungslösung” bei absehbarer Eskalation der Wirtschaftsprobleme zu rechnen?

Dies kann doch wohl unmöglich so bleiben - Ihr Global Change Thinktank liefert Ihnen kostenlos ein Update für Ihre völlig veraltete Systemversion.

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18. Februar 2010

Frau Merkel - woher hat die “schwäbische Hausfrau” Ihr Sparguthaben?

“Die schwäbische Hausfrau ist das Modell für das Wirtschaften auf der Welt.”

(Bundeskanzlerin Angela Merkel im Januar 2009 in der ZDF-Sendung “Was
nun, …”)

Ja Frau Merkel - woher kommt das Geld auf dem Sparkonto der schwäbischen Hausfrau?

Die Guthaben werden ausschließlich mit Kreditaufnahme produziert. Es hat sich einer dafür verschulden müssen. Deshalb kann immer nur einer sparen - die schwäbische Hausfrau oder die deutsche Bundesregierung. Haben Sie ein Herz für die Sparwut der schwäbische Hausfrau - und fragen Sie die SPD wie Sie gemeinsam die Schuldenbremse wieder aus dem Grundgesetz bekommen.

 

15. Februar 2010

“Die Deutschen sind schon wieder mal schuld?- “mit Ihrer Sparwut das System aus dem Gleichgewicht gebracht”

Nein - DIE Deutschen sind nicht schon wieder schuld.

1. Wir haben die Abschaffung der DM und damit der Wechselkurse nicht gewollt!

2.Wenn ein funktionierender Geldmarkt den Bürgern mit Zinsabbuchungen anzeigen würde, dass kein Bedarf an Ihrem Sparen besteht - sondern selbst investiert werden muss -dann würde es auch keine “Kaputtsparwut” geben. Bei minus 2% Zinsen spart keiner mehr was kaputt !

Schuld sind die Volkswirtschaftler - welche die Politik so grottenschlecht beraten - siehe hier -
ein Fall für den Verfassungsschutz

 

15. Februar 2010

Unser Finanzsystem samt Großteil der Volkswirte - ein Fall für den Verfassungsschutz?

Alles läuft wie vor 80 Jahren - demnächst wird die Demokratie durch die Hilflosigkeit der Politik gegenüber der Geldmarktstörung völlig diskreditiert sein. Sollte sich nicht auch bei uns mal der Verfassungsschutz mit dem Finanzsystem befassen?
In Spanien ist es wohl schon so weit.

Können wir nicht bei der Gelegenheit auch gleich den Großteil der Volkswirte wegen Problemverschleierung und Untätigkeit bei den Schlapphüten anzeigen?

Also, bitte kollektive Anklage wegen “demokratiegefährdender Untätigkeit”.
Den Tatbestand gibt es nicht? - dann einfach schnell beschließen.
Glühlampen hat die Politik wegen schlechtem Wirkungsgrad ja auch EU-weit verboten.

Hintergrundinfos für die Ermittlungen:
Der Großteil der Volkswirte gliedert sich in 2 Desinformations - Zellen auf:
“Geldmarktstörungsignorierer”(Neoklassiker - die radikalere Gruppe) und die
“Geldmarktstörung-durch-Staatsschulden-Kompensierer” (Keynesianer - Anklage hier einfacher, da Problem nachweislich bekannt!).

hier mal ein Video zu diesem gefährlichen Unfug als Beweismittel der Anklage

Da die Beseitigung der Geldmarktstörung zu einer selbstregulierenden, krisenfreien Wirtschaft führen würde - was den Bedarf an volkswirtschaftlicher Forschung und Beratung deutlich reduziert - ist hier anklageerschwerend von Vorsatz auszugehen.

 

4. Oktober 2009

Marktwirtschaft ist einfach - Angebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage

In einer Wirtschaft die mit Geld arbeitet sind dies Sparangebot (S) und Kreditnachfrage (I)

Angebot und Nachfrage müssen in den Gleichklang - das regelt in monopolfreien Märkten der Preis

Für eine Geldwirtschaft ist dies also der wichtigste Preis des Marktes - der Zins.

Der müsste so tief fallen können, dass das Sparangebot auf den Kreditbedarf zurückfällt - geht aber nicht wegen dem hortbaren Bargeld was Null und Minuszinsen zur Begrenzung des Sparangebots ausschließt.

Deshalb herscht Verschuldungszwang zum Ausgleich des Zuvielsparens

 

4. Oktober 2009

Freiwirtschaft - (unsere) Kritik und Weiterentwicklung

Es gibt teilweise recht fundierte Kritik an Aussagen und Auftreten der Freiwirtschaftsbewegung.

“Global Change 2009″ empfindet sich vom Selbstverständnis her, als das Ergebnis von Weiterentwicklung der freiwirtschaftlichen Lösungsansätze in einem jahrelangen intensiven Diskussionsprozess auch mit Ihren Kritikern. Es ist an der Zeit die Ergebnisse dieses Prozesses aufzuschreiben.

Teil 1 - die Freiwirtschaft hat die Lösung für ein Problem, was Sie fehlerhaft beschreibt!

Hauptirrtum der Freiwirtschaft
Ebenso wie die klassische Ökonomie gehen die Freiwirtschaftler i.d.R. davon aus,
dass zumindest langfristig bei der Bank angelegte Guthaben immer wieder verliehen
werden können. Das Augenmerk und die Begründung freiwirtschaftlicher Maßnahmen
geht also in die Richtung, mittels “Umlaufsicherung” von Bargeld und eventuell noch
Giralgeld auf kurzfristig verfügbaren Konten, eine langfristige Geldanlage zu erreichen.
Damit wäre Hortung und Nachfrageausfall ausgeschlossen.

Gegenthese Global Change
Gehortet sind auch langfristige Sparguthaben, welche nicht durch Kreditvergabe an freiwillige Kreditnehmer mit guter Bonität ausgeglichen werden können! Und diese Problematik ist das eigentliche Problem unserer Zeit! Zu viel monetäres Sparen aufgrund einer Geldmarktstörung erzwingt heute eine explodierendes Staatsverschuldung die exponential auf einen Crash des Gesamtsystems zuläuft.

Das Überangebot an monetären Sparvermögen ist das Ergebnis einer Marktstörung im Geldmarkt. Da diese Marktstörung einen Mindestzins für das Halten von monetären Sparguthaben erzwingt – ergibt sich gleichzeitig auch eine um den Risikozuschlag höhere Mindestrendite für realwirtschaftliche Investitionen. Diese Risikozuschläge steigen auch noch durch die durch die Geldmarktstörung selbst ausgelöste Krisenanfälligkeit des Systems.

In der Konsequenz dieser hohen Mindestrendite gibt es zu wenig realwirtschaftliche Anlagenmöglichkeiten, welche diese Mindestrenditeanforderungen insbesondere in Zeiten der wirtschaftlichen Abschwungs erfüllen. Einkommen die nicht für den Konsum benötigt werden,
werden deshalb in viel zu großem Umfang nicht realwirtschaftlich investiert sondern monetär gespart.

In der Vergangenheit wurde in vergleichbaren Situationen der ausgereizten Verschuldung die realwirtschaftlichen Renditen durch realwirtschaftliche Zerstörung (Krieg) und/oder Währungszerstörung wieder hergestellt. Die alternative Lösung des Problems könnte zu einer existenziellen Überlebensfrage der Menschheit werden.

Lösungsvorschlag Global Change
Das monetäre Sparangebot muß zwingend auf den Kreditbedarf solventer Schuldner
begrenzt werden!
Dies leistet ein von der Marktstörung des Hortungsmonopols des Bargelds
befreiter Geldmarkt! Nur mit einem beliebig niedrigen – bedarfsweise auch nominal negativen
Sparzins - ist es möglich den Schuldenwachstumszwang durch Begrenzen des
monetären Sparens zu beenden. Dazu muß das hortbare Bargeld weg. Der Lösungsvorschlag ist identisch mit dem freiwrtschaftlichen Lösungsvorschlag - nicht wirtschaftlich hortbares Bargeld! Alternativ schlagen wir die Abschaffung des Bargeldes zugunsten von ebenfalls anonymen Geldkarten vor.

Die Nachfragelücke des Konsumverzichts wird dann durch den Konsum von Investitionsgütern geschlossen. Durch den Kauf von
bestehenden verschuldeten Investitionsgütern durch Eigenkapital wird sogar
eine Schuldentilgung möglich.

Ein „theoretisches Praxisbeispiel“

Ein Marktpreis (Zins), der im Geldmarkt das monetäre Sparangebot auf den Kreditbedarf
solventer Schuldner begrenzt, würde momentan bei minus 3% Sparzinsen liegen.

Nun wäre es für Investoren interessant – die leeren Suprimehäuser in den USA
aufzukaufen und Sie mit 1% Rendite auf den Kapitaleinsatz an Ihre ehemaligen
Besitzer – welche jetzt im Zelt wohnen – zu vermieten. Der notleidende Kredit kann
nun durch Auflösung von Sparguthaben getilgt werden.

Es gibt also einen Weg herunter vom Schuldenberg, der nicht über die Klippe
führt – Entsparen von monetären Sparguthaben auch bei Minirenditen in der
Realwirtschaft!

Gleichzeitig ergibt sich in einem solchen System aufgrund des heutigen Überangebots an Investitionskapital natürlich ein enormer Druck auf die Höhe der Kapitaleinkommen. Das soziale
Problem sinkender Arbeitseinkommen und steigender Kapitaleinkommen dreht sich nun um!

Situation für Deutschland:
Ein Blick in die VGR gibt Auskunft.
Zahlen 2006-2008
Sparquote ca. 10% vom BIP
Netto- Investitionsbedarf ca. 3% vom BIP

Es wurde also inländisch 3 mal soviel monetär gespart wie Kreditbedarf besteht!

Es fehlten deshalb 7% vom BIP als Nachfrage und auch als Schuldtilgungsmittel!
Ausgleich bisher über Exportüberschüsse = Ausgleich der Nachfragelücke und Zufluss der
Schuldtilgungsmittel aus Neuverschuldung im Ausland!

In der VGR 2009 werden wir sehen, wie fehlende Exportüberschüsse durch steigende Staatsverschuldung substituiert werden.

wird fortgesetzt!

 

13. Juni 2009

Lustschulden und Frustschulden

Entsteht gutes Geld aus “Lustschulden”?

1. Geld entsteht aus Kredit.

2. Guthaben und Schulden sind deshalb gleich hoch.

3. Spiegeln sich die Guthaben in freiwillig eingegangenen, gut besicherten Schuldverhältnissen (Lustschulden), dann ist es gutes Geld.

4. Lassen sich die Guthaben nicht durch einen auf den Kreditmarkt abstellenden, flexiblen Zins auf die “Lustschulden” begrenzen, dann enstehen die “Frustschulden”!

Beispiel für “Frustschulden”: Man kann seine Rechnung nur noch mit Dispo bezahlen oder zahlt nicht pünktlich und der Lieferant geht tiefer in den Dispo.

Ein gewisses Maß an “Frustschulden” gehört sicher zur Marktwirtschaft. Aber die selbstverstärkende “Frustschuldenexplosion” in einer Deflation ist ihr Untergang!

 

7. Juni 2009

„Aber ich habe doch für meine Ersparnisse hart gearbeitet“

Dies oder ähnliches bekomme ich zu hören, wenn ich speziell älteren Menschen erkläre, dass der gemeine Sparer die Ursache der wachsenden Verschuldung ist.

Ja natürlich bekomme ich Geld für meine realwirtschaftliche Leistung, nur wenn ich die realwirtschaftliche Gegenleistung nicht zeitnah nachfrage entsteht zwangsläufig monetäre Verschuldung.

Die Alternativen heißen Sachwertsparen und Rückkehr zu einer umlagefinanzierten Altersvorsorge!

Der Verschuldungsirrsinn der staatlichen geförderten privaten Altersvorsorge ist mir dann doch noch mal einen separaten Beitrag wert. Deshalb heute nur zum Thema Sparen versus Sachwertsparen.

Sparen = Geld kommt erst durch Verschuldung Dritter zurück in den Realwirtschaftskreislauf.
Sachwertsparen = Geld kommt direkt zurück in den Realwirtschaftskreislauf.

Dieses Sachwertsparen kann direkt sein – Immobilieninvestition, Edelmetalle, Aktien, direkte Firmenbeteiligungen aber auch indirekt in liquider Fondsform eines direkt in Sachwerte investierten Sparfonds.

Ein Sachwertsparkonto ist also für den finanztechnischen Laien eventuell gar nicht von einem
klassischem Sparkonto zu unterscheiden. Volkswirtschaftlich ist das Sachwertsparkonto aber
genial – es beendet den Verschuldungszwang des Sparens!

Grüße Jörg

 

12. April 2009

Was sie über Geld wissen sollten oder “Alles wird gut - mit gutem Geld!”

Geld wird von den Menschen über seine Funktionalität definiert. Aber was ist Geld heute eigentlich „stofflich“? Diese Frage kann kaum jemand richtig beantworten. Dabei ist die Antwort so einfach wie spannend:

Geld ist ein Anspruch auf die spätere Leistung Dritter. Also muss dem Geldbesitzer auch eine spätere Leistung durch Dritte geschuldet werden!

Unser Geld ist also zwangsläufig die Schuld anderer Leute.

Geld, das keine Leistung Dritter schuldet, wäre völlig wertlos! Unser Geld entsteht deshalb auch exakt in dem Moment, wenn ein Kredit aufgenommen wird und damit ein Dritter eine Versprechen auf spätere Leistung abgibt!

Ich beschreibe hier schon mal siegesgewiss den künftigen Ideal – Zustand:

gutes Geld = gute Schulden!

Kredit (ein Leistungsversprechen) und damit das Geld (ein Leistungsanspruch) ist durch das vollstreckbare Eigentum des Kreditnehmers abgesichert. Hier sieht man auch den Staat als erforderliches Vollstreckungsinstrument für das Geld. Er wird für die Vollstreckbarkeit der Schulden in das Eigentum des Schuldners gebraucht. Ohne die Vollstreckbarkeit müsste der Schuldner nicht leisten und das Geld wäre wieder der Gefahr ausgesetzt, wertlos zu werden.

Und dann braucht es natürlich noch Banken, welche die 100%ige Vollstreckbarkeit der Geldforderung (Kreditwürdigkeit) der Schuldner verantwortlich prüfen und das Geldwesen auch durch die Verwaltung der Leistungsansprüche (Guthaben) und Leistungsversprechen (Kredite) praktisch organisieren.

Geldguthaben sind also mit Hilfe der Staatsmacht vollstreckbare Schulden Dritter, welche durch Banken zu universell nutzbaren Leistungsansprüchen gemacht werden!

Und was ist heute das Problem mit dem Geld?

Das man nie genug davon hat? Sicher – aber dies ist kein Problem, sondern der Grund, warum wir früh überhaupt noch aufstehen! :o) Spaß beiseite. Natürlich sind mittlerweile die Geldguthaben extrem ungleichmäßig verteilt. Dieses Thema hat auch mit den grundsätzlichen Problemen unseres Geldsystems zu tun. Dazu aber später mehr.

Unser Geldsystem hat ein richtig großes Problem, aus dem sich die weiteren Probleme dann ableiten:

Geld ist heute und schon seit allen Zeiten hortbar. Deshalb gibt es schon immer Krieg - und bald wieder, falls wir die Hortbarkeit des Geldes nicht abschaffen!

Monetäre Ersparnis erzwingt durch die Hortbarkeit des Bargelds monetäre Verschuldung. Wir haben deshalb heute ein System mit Zwangsschuldenwachstum in Höhe des Ersparniswachstums. Durch die Hortbarkeit des Bargeldes kann niemand den Sparer daran hindern, zur Unzeit zu sparen!

Es besteht derzeit marktwirtschaftlich gesehen keinerlei Nachfrage nach Sparguthaben. Aber der Preis des Geldes kann durch die Hortbarkeit des Bargeldes nicht tief genug fallen, um die Nachfrage nach Sparguthaben wieder in Einklang mit der Nachfrage nach Krediten zu bringen!

Kann die Verschuldung durch Leistungsversprechen (= Nachfrage) nicht mehr mit der Ersparnis gegen Leistungsanspruch (= Nachfrageverzicht) mithalten, kommt es logischerweise zu einer realwirtschaftlichen Nachfragelücke.

Dann können die Kreditraten mangels Einnahmen der Kreditnehmer immer weniger getilgt werden. Es kommt eine Abwärtsspirale aus platzenden Krediten, wachsender Einnahme- und Arbeitslosigkeit, sowie verschobenen Investitionen in Gang.

Sie können es sich aussuchen – es ist exakt die gleiche Aussage:

Wir haben entweder zuwenig Kredite oder zuviel Sparguthaben!

Neue Schulden oder weniger monetäre Sparguthaben braucht derzeit diese Welt! Das Spiel mit den neuen Schulden hat nur noch Verlierer – dazu gehören auch und vor allem die Sparer!

Schuldenwachstumszwang führt zwangsläufig zu Staatsschuldenwachstum! Staatsschulden sind aber nicht vollstreckbare Schulden eines nichts leistenden Schuldners! Dazu kommt die Fehlsteuerungskette staatlicher Ausgaben, welche die Wertschöpfung und Innovation zerstört, samt der dafür erforderlichen späteren Steuern!

Staatsschulden vernichten die Kaufkraft des Geldes und damit eben auch die Kaufkraft des Sparers. Sie wachsen aber in einem System des hortbaren Geldes zwangsläufig mit den monetären Sparvermögen mit!

Der gescheiterte Versuch, es statt Staatsschuldenwachstum mal mit Schuldnern schlechter Bonität (Subprime-Kredite) zu versuchen, wird gerade auf dem Staatsschuldenkonto im Soll verbucht!

Global Change 2009 fordert deshalb die Prinzipumkehr:

Nicht die Sparguthaben bestimmen dann die Kreditmenge, sondern der Kreditbedarf solventer privatwirtschaftlicher Schuldner bestimmt dann die monetären Sparguthaben!

Dies ist durch einen hortungsmonopolfreien Preis des Geldes marktwirtschaftlich zu lösen! Ja, wir wollen Sparer notfalls durch zeitweise Minuszinsen dazu bringen, ihre Sparguthaben teilweise in realwirtschaftliche Investitionen zu wandeln. Aber wir schaffen auch die Dauerinflation (ständiger Kaufkraftverlust des Geldes) zugunsten einer Dauerdeflation (ständige Kaufkraftsteigerung des Geldes) ab. Dies ist für den Sparer letztlich viel besser als die negativen Realzinsen heute, der drohende Totalverlust der Sparguthaben und der drohende (Bürger-)Krieg!

Wie im Film gezeigt: Lasst uns ein neues Spiel spielen – eines, das nur Gewinner hat!
Bitte weitersagen – Danke! Noch Fragen? – dann schreiben Sie uns doch bitte!

Global Change 2009 e.V.
Jörg Buschbeck
jb@global-change-2009.de