5. Februar 2010
Der Geldzauberer
Der Staat braucht nicht borgen, wie Wörgls Bürgermeister nachwies, der Milch ausfuhr und dessen Frau Hemden und Lederhosen verkaufte und auf dessen Bücherbord Henry Fords Leben stand und eine Ausgabe der “Göttlichen Komödie” und die Gedichte von Heine. Ein nettes Städtchen im Tirolerland, in einer flachen Talsohle gelegen, nicht weit von Innsbruck, und als ein Schein der Kleinsatdt Wörgl über die Theke wanderte in Innsbruck und der Bankier es wahrnahm, geriet der Gekdklüngel Europas aus dem Häuschen. ” Keiner”, sprach die Frau Bürgermeister, “in diesem Dorf, der einen Artikel schreiben konnte. Wussten, dass es Geld war, doch gaben vor, es sei keins, um sicherzugehen vor dem Gesetz.”
weiter bei Brand Eins - unser Dank für dieses Werk!
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31. Januar 2010
29. Januar 2010
Von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher
Der vorliegende Text thematisiert notwendige Veränderungen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften in Reaktion auf die Weltfinanzkrise. Das ist mittlerweile ein Thema in den Wirtschaftswissenschaften, aber auch darüber hinaus. Angeregt wurde der Text durch die Mitwirkung an einer Veranstaltung des Instituts der Deutschen Wirtschaft im Dezember 2009 zum Thema. Das Anliegen des Textes geht weit über die Finanzkrise hinaus und folgt einer seit langem etablierten Argumentationslinie des Club of Rome, der Global Marshall Plan Initiative und des Ökosozialen Forum Europa. Die Weltfinanzkrise ist insofern nicht Ausgangspunkt der gegebenen Empfehlungen, vielmehr ist es so, dass die Weltfinanzkrise lange vorher thematisierte Positionierungen bestätigt hat
weiter im Forum Führung
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30. Januar 2010
Ein guter Tag
Die SPD fordert die Finanztransaktionssteuer und verbindet so das Nützliche mit dem Praktischen. Sie schärft ihr linkes Profil und sorgt für Streit in der Koalition
weiter im Freitag
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9. Juli 2009
hier ist einer - börse online - Gesell und das Bargeldproblem ist auch im Text erwähnt.
“Schwedische Banken, die jetzt ihr Geld bei der Reichsbank in Stockholm parken wollen, müssen dafür bezahlen. Denn die Stockholmer Reichsbank hat den Einlagen-Zinssatz auf minus 0,25 Prozent festgelegt. Erstmals wagt sich damit eine Notenbank mit einem Leitzins unter die Null-Linie. Der allgemein als wichtiger geltende Finanzierungs-Zinssatz wurde von 0,5% auf 0,25% gesenkt - bleibt also damit im positiven Bereich. Dennoch ist das Vorgehen der schwedischen Notenbank - das Land sitzt immerhin für ein halbes Jahr der EU vor - ein Tabubruch. Denn negative Zinsen gelten bislang als nicht machbar, somit retten sich Betroffene dadurch, das Geld in bar selbst zu horten. Abhilfe könnte damit nur eine Umlauf-gebühr für gehortetes Bargeld sein, wie sie zuerst Silvio Gesell (1862 - 1930), der Begründer der Freiwirtschaftslehre, vorgeschlagen hat.”
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1. Juli 2009
Wirtschaftswissenschaftler sehen Japan als besonders geeignet an, als Versuchsobjekt für die Abschaffung von Bargeld herzuhalten. Andere Fachmänner sprechen von einer Steuer auf Bargeld oder zusätzlich zum Yen eingeführtes, besteuertes Geld.
In Japans Fall sind derartige Überlegungen wenig überraschend, da das Land seit den Neunzigern in einer landesweiten Finanzkrise steckt und die Theorie besagt, dass die Leitzinsen bei etwa -4% liegen müssten, um das Land vor einer erneuten Deflationskrise zu bewahren.
Die dortigen Demokraten halten eine derartige Umsetzung durch die Möglichkeit des elektronischen Zahlungsverfahrens mittlerweile für technisch umsetzbar und ohne Bargeld könne die Zentralbank endlich die Zinsen festsetzen, die sie für notwendig erachtet.
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9. Mai 2009
Nun schreibt man auch in der Financial Times über Mankiws Vorschlag. Es werden drei mögliche Wege beschrieben, die eine negative Verzinsung ermöglichen: Währungsabschaffung, Währungsbesteuerung, Trennung von Währung und Rechnungseinheit. Wir leben in wahrlich spannenden Zeiten!
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9. Mai 2009
Auch die Zeit spricht mittlerweile von einem Konstruktionsfehler unseres Finanzsystems. Desweiteren wird man sich darüber bewußt, dass es keine untere Grenze für Zentralbankzinsen geben muss. Wenn es kein Bargeld gäbe, wäre dies technisch überhaupt kein Problem. Dazu wird vorgeschlagen, kein Bargeld mehr herauszugeben und das Vorhandene weitestgehend einzusammeln, sowie auf größere Scheine Ablaufdaten einzutragen. Der Autor geht auch auf die Nachfragelücke, die er als Outputlücke bezeichnet ein, die nun unbedingt wieder geschlossen werden muss - mittels Negativzinsen.
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