4. Februar 2012

Die Welt und die fiskalradikale Frau Merkel

lustige Presseschau heute, die WELT, nicht die TAZ!!!

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13850740/Merkels-Sparsamkeitsregime-kann-Europa-zerstoeren.html

Im Fiskalradikalismus der Pfarrerstochter Angela Merkel liegt eine Konsum- und Wachstumsfeindlichkeit, die an die frühen Öko-Fundamentalisten erinnert.

Im Verhältnis zum neuen Fiskalradikalismus hatte der alte Ökoradikalismus immer noch einen rationalen Kern. Ein abgeholzter Wald, ein leer gefischter Ozean, eine vergiftete Küste, eine ausgestorbene Tierart, ein verwandeltes Klima sind ziemlich unwiderrufliche Dinge. Schulden hingegen sind zunächst einmal nur buchhalterische Posten, auch wenn Gläubiger das ungern hören

 

4. Februar 2012

Ben Bernanke als Gesellianer?

Mehr als eine irre Idee

Bei den Mainstream-Ökonomen gelten die Vertreter des «Geldes, das rostet» als Sektierer und Spinner. Gesell hatte aber auch prominente Fans. Dazu gehörten Irving Fisher, der bekannteste Finanztheoretiker der Zwischenkriegsjahre, und John Maynard Keynes, der berühmteste Ökonom überhaupt. Dass jetzt selbst das Fed auf «Geld, das rostet» setzt, zeigt, dass an der Idee etwas sein könnte.


Beitrag beim Tagesanzeiger,
Kommentare gar nicht so negativ?

 

3. Februar 2012

Die kollektive Bildungslücke – die zwei Naturgesetze der Geldwirtschaft

In unserer Welt gibt es Naturgesetze, die Zustände und ihre Änderungen mittels messbarer und eindeutig definierter Größen beschreiben. Solche Gesetze existieren auch in der Ökonomie. Im Gegensatz zu den wichtigsten physikalischen Naturgesetzen wird uns aber in der Schule dazu nichts beigebracht. Da wir aber als Staatsbürger an einem demokratischen Willensbildungsprozess auch zu ökonomischen Fragen teilhaben, ist dies ein völlig unhaltbarer Zustand – zumal die Naturgesetze der Geldwirtschaft auch von den meisten Politiker und Ökonomen kaum ausreichend beachtet werden. Wenn wir uns dies bewusst machen, erahnen wir, warum wir solch große ökonomische Krisen haben und die Lösungen so schwierig erscheinen.

Bildungslücken machen uns zu unfreiwilligen „ökonomischen Schildbürgern“
So wie beispielsweise die Schildbürger nichts über das Naturgesetz wussten, dass man Licht nicht in Säcken in ein falsch geplantes Gebäude tragen kann, wissen wir heute kollektiv nicht, dass man Staatsschulden nicht mit grundgesetzlichen „Schuldenbremsen“ bekämpfen kann. Ihre persönliche Zeit als unfreiwilliger „ökonomischer Schildbürger“ will dieser Artikel mit einer kurzen Maßnahme der Erwachsenbildung beenden. Den Kindern sollten wir dieses Wissen natürlich künftig in der Schule vermitteln.

Identitäten – die Naturgesetze der Ökonomie
Es sind gar nicht so viele Zusammenhänge, die in der Ökonomie als allgemeingültige Naturgesetze beschrieben werden können. Dies liegt daran, dass die meisten ökonomischen Zusammenhänge von menschlichem Verhalten abhängen und damit logischerweise nicht in allgemeingültigen Gleichungen definierbar sind. Die Naturgesetze der Ökonomie sind deshalb nur die sogenannten Identitäten, also Beziehungen, die keinerlei Variablen menschlichen Handelns enthalten.

Die zwei Naturgesetze der Geldwirtschaft
Einnahme der einen Einzelperson oder Gruppe = Ausgabe des Rests der Welt
Einzahlung der einen Einzelperson oder Gruppe = Auszahlung des Rests der Welt

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2. Februar 2012

Peking hat nichts zu verschenken? Aber wir haben Zinsen für Staatsschulden zu verschenken?

die der Chineser mit seinen Exportüberschüssen erst erzeugt? Frau Merkel, schauen Sie  bitte schnell auf Ihr Portal der hilfsbereiten Landsleute


Beitrag in der “Süddeutschen” “Peking hat nichts zu verschenken”

Staatsschulden = „Forderung gegen Steuerzahler“
Staatsschulden sind bisher zu wenig erhobene Steuern bei Inländern. Schon aus diesem Grund sollten Staatsschulden nicht länger verbrieft in der Welt herumgereicht, sondern national sauber verbucht und getilgt werden. Die Monetative hat durch ihre Steuerelemente alle Möglichkeiten dazu, diese Aufgabe korrekt zu erledigen. Die Monetative verbucht diese Staatsschulden aktiv als „Forderung gegen Steuerzahler“ mit Passivierung als Guthabenkonto des Staates bei der Zentralbank. Wir schauen uns dazu die Bilanz der Monetative mit den 2 wichtigsten Bilanzpositionen an:

Aktivseite _______________________________Passivseite
„Forderungen gegen Steuerzahler“ ________„Guthabenkonto des Staates“
„Forderungen gegen Banken“ ____________„ZB-Guthaben der Banken“

Der Staat hat also nun seine Konten direkt bei der Monetative, die ihn mit Auslaufen der verzinslichen Staatsanleihen und im Fall der zeitweisen Anwendung von Werkzeug B nun zinslos mit dem Buchungssatz „Forderung gegen Steuerzahler an Guthabenkonto Staat“ finanziert. Zinsen auf Staatsschulden sind nun ein Auslaufmodell. Gleichzeitig laufen aber auch ständig die Einnahmen der Kreditsteuer (Werkzeug A). Übersteigt der Guthabenstand auf dem Staatskonto den staatlichen Liquiditätsbedarf, wird die überschüssige Liquidität zur Bilanzverkürzung wieder ausgebucht.
hier der ganze Beitrag

 

2. Februar 2012

Die Bundesbank wird zur “Monetative” - Wirtschaften ohne Schuldenwachstumszwang und Finanzkrisen

Bitte unterstützen Sie uns durch Voting im Dialog für Deutschland

Es geht um diesen Vorschlag, es gehen dort leider keine Links!

 

2. Februar 2012

“Es regnet Hirn” in der ARD

“Fazit

Nur eines ist sicher: Wenn alle Staaten die Krise durch mehr Exporte überwinden wollen wie Deutschland, dann brauchen wir einen zweiten Planeten, der sich bei uns verschuldet. Aber das steht vorläufig noch in den Sternen.

Ein Beitrag von Ingo Blank”

dann kommen wir wohl doch bald zu Lösungen?

Aufgabe 3 der Monetative: Herstellung außenwirtschaftlichen Gleichgewichts

National gilt für ein Exportüberschussland wie Deutschland:
Staatsschuldenwachstum = Wachstum der privaten Geldvermögen abzgl. Exportüberschüsse

National gilt für ein Importüberschussland wie Griechenland:
Staatsschuldenwachstum = Wachstum der privaten Geldvermögen zzgl. Importüberschüsse

Dauerhafte Exportüberschüsse sind deshalb keine gute Sache – sie haben schon einige Kriege ausgelöst. Heute wird auf uns Deutschen deswegen wohl nicht geschossen werden, vielmehr wird man uns zu einem Transfer der „überschüssigen“ Einnahmen zwingen. Spätestens an diesem Punkt sollten wir keine Zeit mehr auf Diskussionen verschwenden, wer denn nun an dieser Situation des Ungleichgewichts schuld sei. Wir haben jetzt mit der Monetative das bisher fehlende Instrument, binnenwirtschaftliches Gleichgewicht auch ohne Exportüberschüsse oder extreme Staatsschulden herzustellen. Mit Werkzeug E, der variablen Ausfuhrumsatzsteuer, können wir mit der Besteuerung von Exporten eine Einnahme schaffen, die wir direkt über Werkzeug B wieder der Stärkung der Binnennachfrage zuführen können. Read the rest of this entry »

 

31. Januar 2012

In Europa wird jetzt die Sprache der Schildbürger gesprochen

Ich fasse es nicht – der deutsche Monetär-Analphabetismus als neuer Exportschlager, am gleichen Tag, als dies verfasst wurde:

Aus diesem Grundlagenbeitrag zur Lösung der Euro-Krise:

Schlusswort: Monetäre Grundschulbildung verhindert Schildbürgerstreiche

Grundgesetzliche Schildbürgerstreiche

Was in der sogenannten Schuldenkrise in den letzten Jahren alles passiert ist, erinnert mich an die Geschichte der Bürger von Schilda. Der Versuch, Staatsschulden mit grundgesetzlichen Schuldenbremsen zu bekämpfen, liegt nicht weit von dem Versuch, Licht in Säcken in ein falsch geplantes Gebäude zu tragen. Die kollektive Kritiklosigkeit dazu in allen gesellschaftlichen Gruppen und Medien bestätigt die These eines Volkes von monetären Analphabeten. Dass ein Staatshaushalt anderen Gesetzen unterliegt als ein Privathaushalt, sollte den Kindern bereits in der Grundschule beigebracht werden. Ebenso, dass Geldvermögen kein Ding aus einer Schatztruhe oder von einer Zentralbank, sondern anderer Leute Schulden sind. Mit Grundlagenwissen zu solchen eigentlich trivialen Dingen sind fatale Missverständnisse und ökonomische Katastrophen gut vermeidbar. Dazu braucht es natürlich erst einmal Lehrkräfte, die selbst wissen, was Geld ist und wie die Wirtschaft damit funktioniert.

 

30. Januar 2012

Ein grundlegender Lösungsansatz für die Systemkrise – Notenbanken werden zur „Monetative“

Bitte unterstützen Sie den Vorschlag bei Gefallen durch Voting im Dialog für Deutschland

Dieser Vorschlag möchte einen grundlegenden Lösungsansatz für die aktuellen wirtschaftlichen Probleme vermitteln. Er versteht sich als ein Beitrag zu der gesellschaftlichen Diskussion, die in dem Online-Beitrag „Wie wollen wir sparen? Ein Aufruf zur gesellschaftlichen Diskussion“ angeregt wird. Der Aufsatz ist das Ergebnis ca. 20-jährigen Recherchierens, Nachdenkens und Diskutierens zu dem Thema. Indirekt haben sehr viele Menschen als Diskussionspartner an diesen Ausführungen mitgewirkt – so viele, dass ich diese hier unmöglich alle benennen kann. Ich möchte mich aber an dieser Stelle bei allen Menschen bedanken, die diese – natürlich oft auch kontroversen – Diskussionen mit mir geführt haben.
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27. Januar 2012

Haha, Cameron vertritt mich in Davos: „Deutschlands Exporte sind schuld an der Krise“

David Cameron wirft Deutschland vor, dass die Handelsbilanzüberschüsse eine der Ursachen der Schuldenkrise seien. Man könne nicht dauernd die Defizite der Schuldenstaaten anprangern. Die massiven Exporte der Deutschen hätten zu den Außenhandelsdefiziten der europäischen Staaten geführt. Cameron sagte beim Treffen des World Economic Forum (WEF) in Davos: „Ja, strenge fiskalische Disziplin ist notwendig. Aber das ist ein Problem der Handelsdefizite, nicht bloß der Budgetdefizite.“

Cameron sprach damit einem Bericht der FT zufolge vor allem den britischen und US-amerikanischen Gästen in Davos aus der Seele: Diese sollen verschiedentlich geäußert haben, dass Deutschland nicht versuchen solle, die Welt davon zu überzeugen, mehr „deutsch“ zu werden. Im Gegenzug müssten dann nämlich die Deutschen „weniger deutsch“ werden – indem sie mehr importieren und ihre Außenhandelsüberschüsse reduzieren.

Zum Artikel in den Mittelstandsnachrichten

Hier unsere „alten“ Beiträge dazu:

Der vierte Weg
Ignoranz der Saldenmechanik – Explosion Europas

 

27. Januar 2012

F. D. Roosevelt: „Vom organisierten Geld regiert zu werden …

… ist genauso schlimm wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.“ Sarah lässt es wieder krachen, Nix Marx – US-Präsidenten – US-Spekulanten als Zitatgeber – hihi …

Was ist mit den angesprochenen Spenden von den Banken und für die Banken?

Könnte nicht da von den Medien mal „nachgewulfft werden?