Freie Wechselkurse zwischen den Nationen sind extrem wichtig - Ihre Abschaffung in Europa ein für alle teurer Fehler
Jetzt, wo der Euro scheitert, steigen die Chancen derer, die dies mit wirtschaftlichem Sachverstand vorher gesehen haben. Hankel nimmt neuen Anlauf
Wechselkurse müssen das wirtschaftliche Gleichgewicht im Außenhandel garantieren und dürfen nicht Spielball von Spekulanten und staatlicher Intervention sein.
Warum? Weil 2 + 2 = 4 und alles andere nicht auf Dauer funktionieren kann.
Keynes hat nach dem zweiten Weltkrieg ein Konzept dazu vorgelegt - den Bancor-Plan.
Im Land der Sparschweine
“Dafür sparen offenbar die umso mehr, die es nun gar nicht mehr nötig haben. Die über Achtzigjährigen sparen gut ein Zehntel ihres verfügbaren Einkommens, obwohl fast 40 Prozent der Haushalte angaben, das spätere Vererben sei ein gänzlich unwichtiger Grund fürs Sparen. Vielleicht ist das Sparen für die Deutschen längst eine Angewohnheit, die keinen besonderen Zweck mehr erfüllen muss.”
Rettet Griechenland - äh.. rettet unsere Sparer und Banken
wäre ja schlimm - die Sparer müssten zu kleinen Renditen im Inland investieren. Ordentlich Rendite gibt es im Ausland -und wenn es schief geht, gibt es ja den Steuerzahler. Da können alle noch so auf die Schlendriane verbal einprügeln - der Steuerzahlermichel rettet Sie alle - weil Sie schlussendlich alle systemrelevant sind. Und der Guido feuert dazu aus allen Rohren Nebelgranaten zu den Hartz4 Peanuts.
17.02.2010
Griechenland ist systemrelavant
Von den rund 280 Milliarden US$ griechischer Schulden halten die europäischen Banken rund $235 Milliarden (Stichtag Mitte 2009). Inbesondere die Franzosen spielen hier die erste Liga, dann natürlich Deutschland.
Die Franzosen würden nach Aussage von Barclays in eine bedrohliche Schieflage schlittern.
Anm.: Man beachte auch mal, in welchen Ländern Deutschland richtig “dick” geladen hat: UK, Spanien….
Filme zur “Globalen Wende”
Der Film “Global Change 2009″ - Premiere zum G20 Gipfel in London am 02.04.2009
Teil 1 - Jahrhundertkrise - Jahrhundertchance - Marktwirtschaft ist nicht Marktstörungswirtschaft
Teil 2 Wie funktioniert eigentlich die Wirtschaft
Teil 3 Arbeit lohnt sich wieder
Teil 4 - unser Biotop erhalten und nun endlich handeln
Wir über uns = die Personen die den Verein März 2009 initiert haben
Querschüsse zum US-Arbeitsmarkt
Samstag, 6. Februar 2010
“Black Box - U.S. Arbeitsmarktbericht”
Der US-Arbeitsmarktbericht für den Januar 2010 ist ein ganz besonderer Bonbon der statistischen Verrenkung und Manipulation! Die zwei unterschiedlichen Erhebungsmethoden (Establishment Survey Data und Household Survey) sorgen für erheblichen Erklärungsbedarf, da sie etwas widersprüchliche Interpretationen bieten. Der Ausflug in die Datenfülle soll etwas Licht ins Dunkle bringen.
Die Establishment Data messen den Stellenaufbau/abbau außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm Payroll Employments). Diese werden direkt vom Bureau of Labor Statistics (BLS) bei ca. 400′000 Unternehmen aus über 500 Wirtschaftszweigen abgefragt. Die Daten zur Beschäftigung der abgefragten Unternehmen reflektieren ca. ein Drittel der lohnabhängigen Beschäftigten.
Der vom BLS für Januar 2010 gemeldete Stellenabbau lag bei -20′000 verlorenen Jobs. Für den Vormonat Dezember 2009 wurde der Stellenabbau von -85′000 auf -150′000 revidiert
Wachstum ohne Käufer und Jobs ?
Dieser Blog schließt direkt an den vorangegangenen über die “zwei Monster” Inflation und Deflation an. Wir hatten Google konsultiert und gesehen, dass dort das Suchwort Inflation viel häufiger eingegeben wird. Doch die Mehrheit täuscht sich mal wieder, zumindest auf kurze Sicht