20. Februar 2010
Spiegelfechter - Schafft die Arbeitslosenversicherung ab!
geschrieben am 19. Februar 2010 von Frank Thomas
Schafft die Arbeitslosenversicherung ab, aber nicht die Arbeitslosen – zum Wohle der Arbeitslosen! Guido Westerwelle, Roland Koch, Ursula von der Leyen, Thilo Sarrazin und andere große Geister sind von Arbeitslosen genervt, weil diese mehr Zeit haben. Zeit zum Denken zum Beispiel, zum Neudenken von Begriffen, zum Beispiel dem Arbeitsbegriff oder was sie tun würden, wenn für ihr Einkommen gesorgt würde – ohne Bürokratie, ohne Schikane und ohne dass bevormundende Geister ihnen vorbeten, welche “Maßnahme” für sie die richtige sei.
Jene großen Geister scheinen vorwärts gehen zu wollen, während sie nach hinten sehen. Technologischer Fortschritt ja, rufen diese Jecken und äußern sich reaktionär gegenüber sozialem Wachstum: “Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit”, giftet Westerwelle. Könnte dieses populistische Blöken denn nicht ein Automat übernehmen? Dann hätten die großen Geister mehr Zeit zum Denken
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8. Februar 2010
Global Change ist für die Besteuerung von Energie- und Naturverbrauch - daraus soll ein Teil des Grundeinkommens finanziert werden - was Akzeptanz für dieses Instrument schafft.
z.B. 150 Euro/Monat zahlen - 400 Euro/Monat (Anteil von Industrie,Gewerbe,Verschwendern) zurückbekommen!
folgender Text stammt von der Initiative:
Umsteuern mit Energiesteuern
Marktinstrumente für Arbeit und Umwelt
Den Tanker umsteuern!
“Der entscheidende Fehler der traditionellen Ökonomie (liberaler und sozialistischer Prägung!) ist die Ausserachtlassung der Energie als Produktionsfaktor.”
Hans C. Binswanger und Elmar Ledergeber 1974 [1]
Die Vorschläge zur Lösung der durch die Finanzkrise ausgelösten Wirtschaftskrise haben bei aller Gegensätzlichkeit ein gemeinsames Ziel: die Wirtschaft wieder „auf Wachstumskurs“ zu bringen. Als wäre Wirtschaftswachstum eine Richtungsentscheidung…
Zur Erinnerung: In den 90er Jahren wurde das Bild vom fehlgesteuerten Tanker Marktwirtschaft geprägt. Arbeit wird mit Steuern und Sozialabgaben sinnlos verteuert, ökologische und soziale Folgeschäden der Wirtschaft werden dagegen auf die Allgemeinheit abgeschoben. Das Konzept der Ökologisch-Sozialen Steuerreform – Lohnnebenkosten senken, Steuern auf Umweltverbrauch einführen – schien ein Erfolgsmodell zu werden. Leider hat sich die alte Politik durchgesetzt: Ballast abwerfen scheint leichter zu sein, als die grundsätzlichen Rahmenbedingungen für den Markt zu verändern.
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