unser Notenbankgeld und unser Geschäftsbankengeld ist fast zu 100% Kredit,
bedeutet Kreditaufnahme = Geldproduktion für die Geldverbraucher = Sparer
Diese Aussage bringt immer wieder ungläubiges Staunen hervor - selbst bei sogenannten Finanzexperten. Nun muss man dies einem gelernten Elektromonteur nicht glauben. Aber sollte man diesbezüglich an der Bundesbank zweifeln?
vertiefte Informationen zum Kreditcharakter von Zentralbankgeld und Geschäftsbankengeld findet man in diesem sehr empfehlenswerten Grundlagenbuch von Ihrem Ex-Vorstand Prof. Issing.
Das “Global Change Problem” der den Kreditbedarf übersteigenden Sparleistung beschreibt Prof. Issing hier
13 Juni, 2009 um 14:15 Uhr
“Unser Geld ist zu 100% Kredit.”
???
===> “Kredit”(*) … ist zu 100% Geld !
===> … so wird ein Schuh draus
Grüsse,
~ Halbgott ~
(*) … gemeint ist das “Kreditgeld”, welches den “Debitisten” im Kopf rumschwurbelt. Die Debitisten haben KEINE echte Geldtheorie. “Geld entsteht aus Kredit!” … ist KEINE Geldtheorie, sondern ein schlechter Witz. Dieses “debitistische” Geld/Kredit-”Verständnis” basiert auf …
1.) Selektiver Wahrnehmung
2.) (oft auf ( 1.) aufsetzenden) unzulässigen Verallgemeinerungen
Letztendlich ist das fundamentale Problem des “Debitismus”, dass seine Erfinder und Jünger auf (den in seiner Bedeutung für die Existenz der Sterblichen auf Erden nicht ganz unerheblichen Teilbereich ;-)) “REALWIRTSCHAFT” … gänzlich verzichten !
“Realwirtschaft”, deren Voraussetzungen und Auswirkungen, kommen im fiktiven Theoriengebäude “Debitismus” NICHT vor (exemplarisch belegt durch diese (sachlich grundverkehrte !) Äusserung eines debitistischen Buchhalters: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=105510 ) .
Man beschränkt sich auf die Schreibtischtäter-Perspektive, gibt sich mit der hinteren Schreibtischkante als ökonomischen Horizont zufrieden. Man “erklärt” (besser: “definiert”!) die WELT als Abbild von Machttheorie, Schuldrecht und Bilanzrecht und lehnt sich dann selbstgerecht, nach vermeintlich getaner Arbeit, im Chefredakteurs-Chefsessel zurück. Nein, an realwirtschaftlichen Aspekten, wie Produktion und Konsumption (Verteilung), macht man sich als Schreibtischtäter doch nicht die akademischen Hände schmutzig
Meine Literaturempfehlung (vor allem Kapitel 6, Geldtheorie, und Kapitel 4, Kapitaltheorie): http://www.mein-parteibuch.com/blog/2005/06/30/buchtip-hans-h-lechner-waehrungspolitik/ (am besten über die Bibliothek der TU Berlin erhältlich)
13 Juni, 2009 um 16:06 Uhr
Oha der Halbgott,
lustig, dass Du auf eine Diskussion von mir mit unserem gemeinsamen Freund @wgn hier verlinkst.
Die hat dort noch andere definitive Höhepunkte.
oder dies Marx,dottore und der Topf
Also ich schätze ja Querdenker sehr - ein Anspruch den der gute Volldebitist @WGN nicht mehr immer gerecht wird. :o)
Hier ist aber nicht das akademische Schwurbelforum - also sei bitte nicht trollig sondern konkret wenn Du kannst.
Bestreitest Du die Schaffung von umlauffähigen Bankengiralgeld im Zuge der Kreditvergabe der Geschäftsbanken?
Also den Buchungssatz:
Forderung gegen Kunden an Sichtguthaben
oder die Entstehung des Notenbankgeldes aus
der Verpfändung von Staatsschuldtiteln?
Wenn ja, dann sag bitte konkret und in kurzen klaren Sätzen warum.
Danke Jörg
05 Juli, 2009 um 12:47 Uhr
Perfect!
26 Mai, 2010 um 21:21 Uhr
[...] 1.Sie wissen nicht was Geld ist, glauben Geld ist ein Ding (Tauschmittel) 2.Sie glauben, Wirtschaften ist Tauschen von Überschüssen zum Thema 1 - Geld ist kein Ding sondern Kredit - die Bundesbank [...]
26 September, 2010 um 15:46 Uhr
[...] Artikel zum Thema bei uns im Überfluss: Informationen der Bundesbank zum Thema -hier [...]
20 Februar, 2011 um 20:57 Uhr
Man kann Geld auch schuldfrei in Umlaufbringen.
Wie das geht steht hier:
http://www.monetative.de
http://www.positivemoney.org.uk/