Nun schreibt man auch in der Financial Times über Mankiws Vorschlag. Es werden drei mögliche Wege beschrieben, die eine negative Verzinsung ermöglichen: Währungsabschaffung, Währungsbesteuerung, Trennung von Währung und Rechnungseinheit. Wir leben in wahrlich spannenden Zeiten!
9. Mai 2009
FT: Mögliche Wege zu Negativ-Zinsen
6 Kommentare
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09 Mai, 2009 um 14:37 Uhr
Sehr spannenden Zeiten, Gott sei Dank!
Trotzdem glaube ich dass immer noch nicht genug an die Masse kommt.
Die Medien berichten auch so gut wie nichts über negative Zinsen.
Ich habe auch das Gefühl dass die Medien überhaupt nicht mehr über die Wirtschaftssituation sprechen.
Wie kann man das ganze bescleunigen/ändern??
09 Mai, 2009 um 17:54 Uhr
Hallo Juan,
nur Geduld und mitgemacht - Yes we can Jörg
http://www.global-change-2009.com/blog/category/mitmachen-die-jahrhundertchance-nutzen/
09 Mai, 2009 um 18:08 Uhr
Negativ muss der Zins nicht sein.
Das kann man auch anders lösen …
Wichtig ist nur, das System muss aufgebrochen werden …
13 Mai, 2009 um 09:30 Uhr
Das Problem an negativen Zinsen ist, dass die Banken im marktwirtschaftlichem Wettbewerb stehen.
Der Beste gewinnt, und das ist der mit den höchsten Renditen für ruhendes Kapital.
Selbst wenn es staatlich verordnet werden soll, etwa in Form von Steuern auf Guthaben, wird es kritisch.
ALLE Länder müssten mitmachen. Und da es keinen Weltherrscher gibt, wird das nicht durchsetzbar sein. Bankkonten mit negativem Ertrag würden sofort geräumt, und die Bank kann den Betrieb einstellen, da sie kein Geld mehr hat, um Kredite zu geben, d.h. sie könnte noch nicht mal von Kreditzinsen leben. Es würde das sofortige Ende des Businesscases von Banken bedeuten.
Richtig: Monopole und Subventionen stören die Marktwirtschaft und müssen dringend verhindert werden, denn Marktwirtschaft lebt vom Wettbewerb. Da die bisher höchste Instanz an Kontrollorganen häufig auf Staatlicher Ebene oder Staatenvereinigungen liegt (z.B. Europa), bewegen wir uns auf Monopole zu, die Staatenorientiert sind. z.B. Autos kommen aus Europa, Reis kommt aus China, Computer aus Japan, Rindfleisch und Verkehrsflugzeuge aus USA, …
Das muss verhindert werden, indem schon innerhalb von Staaten Monopole vermieden werden und der Wettbewerb unterstützt wird. Das Kartellamt hat diese Aufgabe. GGF muss es besser unterstützt werden.
Ganz so einfache ist die Sache also nicht, mit der Rettung der Welt.
Intereseant ist es eine Lösung des Problems zu finden die Auto-Motiviert ist, ohne soetwas wie eine globale Gesetzgebung und den Eingriff ins globale Währungssystem vorauszusetzen.
14 Mai, 2009 um 14:47 Uhr
Hallo Herr Keibel,
die Unmöglichkeit Bargeld wirtschaftlich zu horten ist die Grundvorraussetzung der von uns vorgeschlagenen Lösungen - die zwei Wege - Bargeld abschaffen oder Bargeld mit Hortungsschutz versehen werden im Film genannt.
Ohne diese Vorraussetzungen geht es nicht!
Diese 2 Varianten lösen sicherlich auch keine allgemeine Begeisterung aus! Erst wenn man die Alternativen (Staatsbankrott,Zusammenbruch und Krieg) betrachtet werden Sie “richtig nett”.
Herzliche Grüße Jörg Buschbeck
19 Mai, 2009 um 11:34 Uhr
Langsam aber sicher..
Handelsblatt: Negative Leitzinsen - das Undenkbare denken.
http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/negative-leitzinsen-das-undenkbare-denken;2281922;0