Die neoklassische Theorie der Volkswirtschaftslehre geht davon aus, dass der Arbeitsmarkt wie der Gütermarkt funktioniert und es insbesondere immer genau einen Gleichgewichtszustand gibt. Schon Keynes führte zwar die Nominallohnstarrheit ein, was nach heutiger Interpretation zu Verzögerungen bei der Marktgleichgewichtsfindung führt, und zeigte auf, dass bedingt durch unser Geldsystem eine strukturelle Arbeitslosigkeit entsteht, behielt aber den wesentlichen Zusammenhang zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage bei. Dieser Artikel zeigt, dass das Vorhandensein eines Gleichgewichtszustands aber abhängig vom Sozialsystem ist und dabei ein bedingungsloses Grundeinkommen den Arbeitsmarkt dem neoklassischen Markt am nächsten bringt.
Krieg den Häusern - Frieden den Menschen? - ein Stützel Schüler denkt mit
ich schreib’s ja immer wieder Freunde, Keynes(mehr Staatsschulden), Gesell (Minuszinsen zur Anregung der Selbstinvestition) oder Krieg(Sachwertverknappung) sind die derzeitigen Handlungsoptionen.
Ein Stützel Schüler, der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat nun die letztere Option etwas angenehmer angedacht. Wozu den Tod von Konsumenten riskieren, wenn man doch nur die Sachen zerstören muss?
Super Thomas - und nun noch die Frage WARUM
Thomas Strobl, WEISSGARNIX entdramatisiert heute wieder die Staatsschulden.
Nun wäre aber die Akzeptanz der wachsenden Staatsschulden viel höher, wenn wir dem Bürger auch mal deutlich verraten würden, wozu wir diese komischen Staatsschulden eigentlich unbedingt brauchen.
Dr. Flassbeck hat es hier getan
und hier Richard Koo aus japanischer Sicht
Dann könnte der Bürger entscheiden, ob er lieber die Ursache der Verschuldung abstellen will, oder doch die wachsenden Staatsschulden akzeptieren.
siehe dazu auch die Staatsschuldenformel
Der Staat muss mit seinen Schulden das monetäre Sparen der Bürger ausgleichen, da unsere Wirtschaft nun mal durch Finanzierung aus Abschreibungen per Saldo keinen Verschuldungsbedarf mehr hat.
Es gilt der Stützel Satz:
Größenmechanik:
„Der Netto-Kreditbedarf der Unternehmer zur Aufrechterhaltung der Liquiditätskonstanz ist in jeder empirischen Wirtschaft stets genau gleich den Einnahmeüberschüssen der Nichtunternehmer.“
Wenn aber die Unternehmer gar keinen Kreditbedarf für Investitionen haben, dann werden Sie zu Zwangsinvestoren in Ihren Lagerbestand.
Investitionsstopp, Mitarbeiterabbau, Angstsparen, platzende Kredite, extreme Pleitewelle eine Kettenreaktion des Zusammenbruchs kommt in Gang. Dann kommen politische Extremisten an’s Ruder - es knallt und zwar wieder richtig.
Prof. Fritz Helmedag - eine deutsche Stimme der ökonomischen Vernunft
Vorbereitung auf soziale Einschnitte
Prof. Fritz Helmedag (TU Chemnitz) über Staatsverschuldung und geschürte Inflationssorgen. Die Ängste bezüglich des Kursverfalls des Euro und der Staatsverschuldung sind aus ökonomischer Sicht unbegründet, meint Fritz Helmedag. Der Professor für Volkswirtschaftslehre (Mikroökonomie) an der Technischen Universität Chemnitz (geb. 1953) sieht vor allem politische Interessen hinter der fast schon hysterischen Debatte. Mit dem Ökonomen sprach Dieter Janke.
seine Seite bei der TU Chemnitz mit anderen Veröffentlichungen
Der Krugman geht so lange zu Wasser, bis Frau Dr.Merkel erbricht
neu Spiegelfechter zu KrugmanPaul Krugman provoziert gern. Doch dieses Mal teilt er richtig aus: Der US-Starökonom sieht in Bundesbankpräsident Weber ein “Risiko für den Euro”, sollte der Deutsche neuer EZB-Chef werden. Und der Bundesrepublik droht der Nobelpreisträger gleich noch mit Sanktionen. Der Grund: zu hohe Exporte.
Sanktionen gegen Deutschland - die Internationale der GlobalChanger marschiert
Ja, auch wir Reichen leiden an der Armut der Anderen
Der Betreiber dieses Blogs gehört zu den obersten 10% der Bevölkerung mit den größten Vermögen. Nicht dass ich größere Beträge auf dem Konto hätte, aber als Unternehmer verfüge ich über ein nicht unbeträchtliches Sachvermögen.
Als Haupt-Argument gegen ein globale Wende höre ich immer wieder folgendes:
Die Reichen wollen ja eh nichts abgeben und werden verhindern, dass sich etwas ändert. Alles Käse Freunde, gerade die richtig Reichen haben Ihr Geld auch nur zu einem Bruchteil auf Festgeldkonten. Sie sind vielmehr in realwirtschaftlichen Investitionen engagiert und haben auch in einer deflationären Depression und Bürgerkrieg viel zu verlieren - ein umfangreiche Analyse zu den vielen Aspekten zu großer Vermögensunterschiede heute Thomas Fricke in der Financial Times Deutschland.
Auch wir Reichen sitzen mit Euch in dem Zug, den die grottenschlecht beratene Lokführerin Merkel gerade mit Volldampf an den deflationären Prellbock zu fahren droht und wir Reichen sitzen auch noch ganz vorn im Zug.
Das Problem des fehlenden Wandels lässt sich also auf 2 Punkte eingrenzen:
1. Ökonomen, welche nur wenig von Wirtschaft und Geld verstehen, dafür aber die Politik falsch beraten
2.Es geht uns noch zu gut um aktiv zu werden
An Punkt 1 - an Lösungsansätzen für eine neue Ökonomie arbeitet GlobalChange
und Punkt 2 erledigt sich demnächst von selbst - bald seid Ihr leider völlig “ausgemerkelt”.
vorrevolutionäre Grüße, Jörg
TINA-Thomas und sein “blinder Fleck”
Weissgarnix zu Alternativen?“Eine interessante Stimme, die sich grundsätzlich von allen anderen unterscheidet”, so steht es als Zitat des FAZ-Mitherausgebers Frank Schirrmacher auf dem Cover von “Ohne Schulden läuft nichts“. Dem Buch zum Verschuldungszwang von Thomas Strobl, bekannt als Blogger WEISSGARNIX, welches im Oktober erscheint. Thomas Strobl hat uns diese Woche mit einem Blogbeitrag geholfen, aus der Phase des Ignorierens herauszukommen, was für den weiteren Gang der Dinge recht wichtig ist:
“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” [Mahatma Gandhi]
Auch deshalb möchte Ich Ihm umgekehrt helfen seinen “blinden Fleck” zu überwinden, denn dieser wird genau dem Schirrmacher Anspruch des AAAA-Ratings “Anders als alle Anderen” absolut nicht gerecht.
Ich spreche von dem kollektiven “blinden Fleck” des Kausalzusammenhangs zwischen der Bildung von Einnahmeüberschüssen(Ausweitung der Geldhaltung - monetäres Sparen) und der Verschuldung des “Rest der Welt”. Diesen Kausalzusammenhang will Thomas Strobl einfach nicht sehen, was fatale Folgen hat. Weil, wenn man die Ursache des Verschuldungszwangs nicht klar benennt, dann können auch die Lösungen nicht überzeugen. So kommt auch TINA-Thomas wohl nicht über eine Alternativlosigkeit der Verschuldung in seinem Buch “Ohne Schulden läuft nichts” hinaus.
TINA - There Is No Alternative? Alternativlosigkeit - wird dies nicht eh Unwort des Jahres 2010?
Nun hat es Thomas Strobl mit seinem “blinden Fleck” aber nicht so einfach wie der Rest der Deutschen. Weil Thomas Strobl die Stützelsche Saldenmechanik in Ihrer ganzen genialen Einfachheit und kausalen Logik zur Grundlage seines Denkens erklärt hat. Und diese räumt mit seinem “blinden Fleck” schon in der Einleitung mittels eines fiktiven Herr Schulz auf.
- siehe 2 + 2 = 4.
Weiter geht es mit solchen wunderschönen Sätzen wie z.B.:
Größenmechanik:
„Der Netto-Kreditbedarf der Unternehmer zur Aufrechterhaltung der Liquiditätskonstanz ist in jeder empirischen Wirtschaft stets genau gleich den Einnahmeüberschüssen der Nichtunternehmer.“
Überspitzt könnte man sagen, die ganze Saldenmechanik handelt davon, dass die Überschüsse des einen die Schulden des anderen sind, deshalb gilt:
Verschuldungswachstum = nichtkonsumierte Einkommen, welche nicht SELBST in Sachwerte investiert werden.
Schaut der Wahrheit ins Auge liebe Intensivtäter(innen) mit 6stelligen Nachfrageschulden unter den “schwäbische Hausfrauen” dieser Republik - “IHR SEID DIE SCHULD”
Husch, husch in die alternative Selbstinvestition - oder es knallt - und Thomas -ein Nachwort zu “ohne Schulden läuft nichts” bitte.
Deutschland muss jetzt seine Nachfrageschulden tilgen
oder es kann seine Geld-Guthaben abschreiben
Nachfrageschulden, was ist das denn? Haben Sie noch nie gehört? Genau dies ist das Problem. Nachfrageschulden gehören aber völlig logisch zum ungeschriebenen Grundvertrag des arbeitsteiligen Wirtschaftens.
Nachfrageschulden entstehen, wenn man aus seinem Einkommen nicht komplett nachfragt. Dabei entstehen die Geldguthaben des Nachfrageschuldners. Findet man einen Ersatzmann für die eigenen Nachfrageschulden, einen Kreditnehmer, dann kann man seine eigenen Nachfrageschulden zeitlich aufschieben. Findet man wie im Moment keine Nachschuldner für die eigenen Nachfrageschulden mehr, dann muss man seine Nachfrageschulden tilgen.
Deutschland steht jetzt vor der Wahl, seine Nachfrageschulden zu tilgen, also wie auch immer Exportdefizite einzufahren, oder das Äquivalent seiner Nachfrageschulden -seine Geldguthaben, einfach abzuschreiben. Weil eben diese Geldschulden nur tilgbar sind, wenn die Nachfrageschulden der Guthabenhalter auch getilgt werden.
Hans Werner und Co. machen mich froh,
Sie wandeln auf guten Wegen der Erkenntnis, leider sind Sie gerade erst losgelaufen.
Bericht bei WEISSGARNIX
Den Außenhandelsüberschuss und den damit verbundenen Verlust an Investitionskapital als Zeichen der Stärke Deutschlands anzusehen gehört zu den fast schon tragisch zu nennenden Denkfehlern des politischen Diskurses. Deutschlands Nettoinvestitionsquote war im Mittel der Jahre 1995 bis 2008 die niedrigste aller OECD-Länder. 2008 wurden nur 40 Prozent des Sparaufkommens in Deutschland selbst investiert.
10 Regeln zur Rettung des Euros - hier geht’s direkt zur FAZ
Im Fall einer Überschuldung eines Landes müssen zuerst die Gläubiger haften
Bis zum Auslaufen der Rettungspakete muss die Politik ein tragfähiges Konzept für die künftigen fiskalpolitischen Regeln in Europa entwickeln. Dieses Konzept muss zwei Elemente enthalten: schärfere politische Schuldenschranken und vor allem ein Insolvenzverfahren für Staaten.
Klar, sollen die Banken doch abschreiben, die Deutsche Bank hat ja sogar fast 2% Eigenkapital von Ihren Vermögenswerten, vielleicht möchte Sie bei so viel Abschreibungspuffer ja noch die Commerzbank mit 0,75% Eigenkapital der Vermögenswerte übernehmen?
Wen die Jungs um Hans Werner jetzt auf ihrem gutem Weg weiterlaufen, kommen Sie sicher auch hier zum Auftanken vorbei. Da bekommen Sie Antworten auf Problemen, welche gerade der Hans Werner mit seiner “Deutschland ist zu teuer” Propaganda an vorderster
Front mit verbockt hat.
Warum müssen wir jetzt für die Schulden der anderen Länder zahlen?
mehr Staatsschulden oder die Möglichkeit nominaler Minuszinsen oder lieber Selbstmord?
Am 6.Mai - da war es fast vorbei?
Die europäische Finanzwelt ist nur knapp an einem Total-Zusammenbruch vorbeigeschrammt. Laut EZB-Monatsbericht drohte Anfang Mai ein Kollaps von Banken-, Aktien und Devisenmarkt. Offenbar hat nur das beherzte Eingreifen der Notenbank das Schlimmste verhindert.
SPON dazu