25. Mai 2010

WARUM wird eine Gesellschaft durch Sparen arm und durch Investieren reich?

weil es gesellschaftlich gesehen, keinerlei Geldvermögen gibt -
die Summe aller Guthaben und Schulden ist immer NULL.

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23. Mai 2010

WARUM man sich auf einen Schutz vor HORTEN für Bargeld freuen sollte?

weil es auch ein Schutz vor dem MORDEN ist, weil man MEHR NETTO bekommt und…
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23. Mai 2010

WARUM wir Staats-Schulden nur aus den Geld-Vermögen tilgen können

weil eine Tilgung aus Einkommen nur Verschuldung an anderer Stelle erzeugt
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20. Mai 2010

Global Change Podcast 03 - 2010

 

17. Mai 2010

2 + 2 = 4…Wirtschaftsweiser Wolfgang Stützel hat es lange vor Global Change erkannt

Saldenmechanik Seite 1/2/3 - Wolfgang Stützel 1978

..wird aber leider manchmal übersehen, dass es neben Zusammenhängen, die vom menschlichen Verhalten abhängen, und häufig auch als Zwischenglieder solcher Zusammenhänge, viele Größenbeziehungen in der Wirtschaft gibt, über die sich streng Allgemeingültiges aussagen lässt…
Es geht freilich bei diesen Zusammenhängen häufig um recht primitive Dinge.

So besteht zwischen der Wirtschaftstätigkeit des Herrn Schulze und der Tätigkeit aller übrigen Mitglieder der Weltwirtschaft außer zahllosen anderen Beziehungen auch noch der primitive Zusammenhang, dass stets, sooft Herr Schulze mehr verkauft und einnimmt als er selbst kauft und ausgibt, die „übrige Weltwirtschaft“ im gleichen Zeitraum einen gleichgroßen Überschuss Ihrer Käufe über Ihre gleichzeitigen Verkäufe haben wird, da offensichtlich jeder Verkaufsakt für den Partner einen Kaufakt darstellt. Man braucht, um derartige Zusammenhänge darzustellen, keine höhere Mathematik, es genügt, im Bewusstsein zu halten, dass eben auf dieser Erde stets 2 + 2 = 4 bleibt.

Man könnte vermuten, dass solche arithmetischen Zusammenhänge….stets so primitiv und so selbstverständlich sind….muss man leider feststellen, dass gerade diese primitiven Zusammenhänge vielfach nicht beachtet werden.

Buch nun wieder versandkostenfrei auf freie Rechnung lieferbar

 

16. Mai 2010

Neue Fälle von schwerem Missbrauch von ökonomischen Glaubensgemeinschaften gedeckt - schwäbische Hausfrauen unter Verdacht

Im Zusammenhang mit der Eurokrise sind schwäbische Hausfrauen und auch Millionen globaler Guthabenhalter unter Verdacht des schweren Zahlungsmittelmissbrauchs geraten.

„Die Missbrauchshandlungen laufen immer nach dem gleichen Schema ab. Dabei werden Zahlungsmittel auf Guthabenkonten missbräuchlich als Wertaufbewahrungsmittel blockiert,statt die Einnahmeüberschüsse nachfragend in Sachwerte zu investieren. Aufgrund der Unentbehrlichkeit des Zahlungsmittelumlaufs für die Volkswirtschaft wird bei Zahlungsmittelblockade deren Neuproduktion erzwungen. Da diese Neuproduktion in der volkswirtschaftlichen Praxis aber die Kreditaufnahme ist, geraten wegen heute fehlenden Kreditbedarfs solventer privatwirtschaftlicher Kreditnehmer nun die Staatsfinanzen in die zwangsweise Überschuldung.“ so Jörg Buschbeck, Vorstand des Global Change 2009 e.V.

„Eine international konfliktträchtige Missbrauchsvariante wird dabei in Deutschland und China praktiziert. Dabei werden über Exportüberschüsse ausländischen Zahlungsmittel zu Missbrauchszwecken nach Deutschland und China entführt. Eine weitere Neuproduktion stößt nun aufgrund globaler Überschuldung aber an Ihre Grenzen. Es droht ein wirtschaftlicher Kreislaufkollaps und der Missbrauchsskandal ist kaum länger unter der Decke halten.“

Der erste Schritt ist laut Buschbeck die Aufklärung zum Zahlungsmittelmissbrauch. Schwäbische Hausfrauen haben in ersten Befragungen keinerlei Schuldbewusstsein erkennen lassen. „Jährliches Guthabenwachstum ein Problem? Aber dies machen doch fast alle Schwaben so? Und außerdem hat uns die Kanzlerin erst kürzlich als Vorbild für das Wirtschaften in der ganzen Welt gelobt

Die Kanzlerin gibt sich auf Nachfrage ahnungslos: „Keiner meiner Ökonomen hat mir je gesagt, dass permanenter Guthabenaufbau die Verschuldung erzwingt.

Die Ökonomen geben erstaunliche Auskünfte: „Der kausale Zusammenhang von Guthabenwachstum und Schuldenwachstum ist uns zwar theoretisch bekannt, jedoch praktisch nicht bewusst. Über dieses Tabuthema denkt und spricht man einfach nicht.*

Der Mantel des Schweigens innerhalb der von der Realität entkoppelten ökonomischen Glaubensgemeinschaften ist also die tiefere Ursache des Zahlungsmittelmissbrauchs. Die Konfession der Keynesianer hat zusätzlich der hemmungslosen staatlichen Neuverschuldung zur Vertuschung des Missbrauchs das Wort geredet. Die ökonomischen Glaubensgemeinschaften der Neoklassiker und Monetaristen haben den Guthabenaufbau in Ihrer Gemeinde sogar als förderlich für die wirtschaftliche Entwicklung dargestellt.
Die Erfahrungen der letzten friedlichen Revolution in Deutschland zeigen Auslachen als gute Strategie für den Umgang mit überlebten Personen mit beschränktem Denkvermögen. Alle Ökonomen, die über das Schuldenproblem fabulieren, aber das Guthabenproblem und einfachste saldenmechanische Zusammenhänge nicht sehen können, gehören schleunigst weggelacht, bevor Sie noch weiteren Schaden anrichten.

*diese Aussagen sind fiktiv

 

15. Mai 2010

Schnuddel baut ein Wolkenhaus

Von Erika Reglin-Hormann - nach einem ersten realen Zusammentreffen in Hamburg mit Jörg Buschbeck und Michael Hönnig.

Wie der Finanzkollaps gestoppt werden kann

Seit etwa dreißig Stunden (nicht eingerechnet die Wochen und Monate zuvor, in denen das Thema immer mal wieder den sorgenvollen Geist beschäftigte) quäle ich mich nun mit der Finanzkrise herum und habe - schon ein wenig besessen - zahlreiche Quellen und Veröffentlichungen im Internet studiert. Jetzt, nach dieser intensiven Lesekur, raucht mir der Kopf, aber dennoch bin ich um einiges klarer darin. Das Wichtigste ist, dass ich folgendes Gefühl habe: Nein, ich bin nicht ohnmächtig angesichts einer globalen Finanzkrise. Ich kann etwas tun. Doch noch etwas anderes vorweg:

Gestern am frühen Abend traf ich mich mit dem Gründer dieses Portals erstmalig von Angesicht zu Angesicht, nachdem ich ihm vor einiger Zeit angeboten hatte, hier im Forum “Grundeinkommen” meine Beiträge zu veröffentlichen. Auf meinem eigenen Blog geht es vornehmlich um das Grundeinkommen - die immer intensivere Beschäftigung mit der Thematik führt aber auch zwangsläufig dazu, dass man sich irgendwann mit dem Geldsystem auseinandersetzt.

Mittlerweile bin ich zu der Ansicht gelangt, dass ein Grundeinkommen allein nicht die Probleme lösen wird, die wir gegenwärtig haben. Aber gemeinsam mit anderen sinnvollen Maßnahmen erschaffen wir höchst wunderbare, außerordentlich starke und sehr sinnvolle Instrumente, um sowohl das Geldsystem zu evolutionieren als auch die Kehrtwende in den sozialen Bereichen unseres Lebens zu erreichen; hin zu mehr Kooperation und dem Auffrischen uns allen bekannter und intuitiv verstandener Wertvorstellungen. Read the rest of this entry »

 

15. Mai 2010

die Bundesbank und Ihr Ex-Vorstand Prof. O.Issing informieren aus der Praxis,

unser Notenbankgeld und unser Geschäftsbankengeld ist fast zu 100% Kredit,

bedeutet Kreditaufnahme = Geldproduktion für die Geldverbraucher = Sparer

Diese Aussage bringt immer wieder ungläubiges Staunen hervor - selbst bei sogenannten Finanzexperten. Nun muss man dies einem gelernten Elektromonteur nicht glauben. Aber sollte man diesbezüglich an der Bundesbank zweifeln?

Hier geht es zur monetären Weiterbildung bei der Bundesbank - ab Seite 88 die Geldschöpfung bei Zentralbank und Geschäftsbank.

vertiefte Informationen zum Kreditcharakter von Zentralbankgeld und Geschäftsbankengeld findet man in diesem sehr empfehlenswerten Grundlagenbuch von Ihrem Ex-Vorstand Prof. Issing.

Das “Global Change Problem” der den Kreditbedarf übersteigenden Sparleistung beschreibt Prof. Issing hier

 

12. Mai 2010

Neues aus der Anstalt = Change TV

dass muss man gesehen haben - Freigeld, Wörgl und vieles mehr

 

12. Mai 2010

Prof. Otmar Issing - Einführung in die Geldtheorie

Prof. Otmar Issing ist einer der renommiertesten Experten zum Thema Geld. Er war Vorstand bei der Bundesbank und der Europäischen Zentralbank. In seinem StandardwerkEinführung in die Geldtheorie erläutert er sowohl die Geldentstehung aus Kredit als auch – auf Seite 105 – das Problem der Nullzinsgrenze:

In Zeiten des konjunkturellen Abschwungs und extrem pessimistischer Erwartungen kann es folglich sein, dass es keinen positiven Zinssatz gibt, bei dem Angebot und Nachfrage nach Ersparnissen zum Ausgleich kommen. Das Sparen führt dann also zu einem teilweisen Nachfrageausfall, der Kreislauf gerät in einen Schrumpfungsprozess (siehe Abb. 21).

wie auch auf Seite 284 die Ursache im hortbaren Bargeld:

Die besonderen Schwierigkeiten für die Geldpolitik liegen darin, dass sie ihre Zinsen höchstens bis auf Null reduzieren kann (Null-Grenze) (siehe Abschnitt 11). Vorschläge, diese Grenze für den Nominalzins durch eine Art Steuer auf das Halten von Geld aufzuheben, sind kaum praktikabel…

Solange mit dem Bargeld ein liquides, risikoloses alternatives Aktivum zur Verfügung steht, kann der Nominalzins nicht unter Null sinken – die Anleger würden Aktiva mit negativer Verzinsung meiden und Bargeld halten.

Dabei ist es ganz einfach - man kann den Euro sogar nachrüsten!