das Beste kommt zum Schluss: “Wir sollten der Politik deutlich weniger zutrauen” - als uns selbst!
Modellprojekte sind immer gut - Schwundgeld und Tahiti-Virus
Auf der polynesischen Insel Moorea soll ein hundertprozentig ökologischer und biologisch komplett abbaubarer Modellstaat entstehen. Ein Gespräch mit den Initiatoren Roti Make und Eric Bihl -weiter bei der TAZ
“deutsche Exportaggression” - aus der Reihe “Jörgs schreckliche Worterfindungen”
meint den Aufbau von Exportüberschüssen, um sich den Guthabenumlauf fremder Völker für die eigenen Guthabensammler anzueignen.
Das deutsche Volk wurde mit SINNlosem “Experten”geschwätz zur angeblichen mangelnden deutschen Konkurrenzfähigkeit in diesen aussichtslosen Kampf getrieben. SINNlos weil am Ende der Bankrott der besiegten Völker steht, was auf nichts anderes, als auf das Ausbuchen der eroberten Guthaben hinausläuft - Hans Werner, darauf einen Ouzo.
PS
überfallartige Eilmeldung von Sender Paris
Seit heute früh, 5.45 Uhr, wird zurückexportiert
Am deutschen Wesen kann Europa nicht genesen (Spiegelfechter)
Die Kritik an Deutschland wird lauter – Lohndumping und Leistungsbilanzüberschüsse der Deutschen stehen einer gesunden Eurozone im Weg
“It takes two to tango” – mit diesen Worten brach gestern die französische Finanzministerin Christine Lagarde ein Tabu. Die deutsche Exportfixierung, mit der Lohndumping, eine geringe Binnennachfrage und neoliberale Reformen einhergehen, stellt für die Stabilität Europas ein unüberwindbares Hindernis dar. Ungewöhnlich offen kritisierte Lagarde die nun zehnjährige Periode der deutschen Niedriglohnpolitik, die der deutschen Exportbranche Vorteile auf Kosten der Nachbarländer beschert hat. Daher fordert die französische Finanzministerin Deutschland auf, endlich auf eine nachhaltige Politik zu setzen, die Wettbewerbsvorteile abzubauen und damit die Eurozone vor einem Auseinanderbrechen zu bewahren
Wohlstand auf dem Lebenskonto - Übelstand im Kopf
von Erika Reglin-Hormann
Zwei bis drei Jahrzehnte im Job – was sagen solche Leute zum Grundeinkommen?
Eine sehr subjektive Erfahrung kann man dort machen, wo Künstler, Dozenten, Berater oder sonstwie relativ bescheidenem Erwerb Nachgehende auf Artgenossen treffen, die ebenfalls selbstständig sind.
Während der Kunstmaler oder wenig bekannte Schriftsteller – allein schon historisch – daran gewöhnt ist, mit seiner Art der Arbeit nicht unbedingt finanzielle Riesensprünge machen zu können, müssen sich beispielsweise Ärzte mit eigener Praxis erst noch an den Gedanken gewöhnen, dass ihr Berufsstand kein Garant mehr für bedingungslosen Wohlstand ist. Mancher ist seit zwanzig oder dreißig Jahren im Geschäft und muss seiner Einkommenskurve beim stetigen Herabsinken zuschauen. Schwer, das hinzunehmen und das Beste aus der Situation zu machen. Noch schwerer, andere aus der Verantwortung zu entlassen.
Wenig zufrieden scheint es zu machen, wenn man neben der Berufsausübung beispielsweise noch über eine Immobilie verfügt, in der man entweder selbst residiert oder andere wohnen lässt und somit die Verpflichtung eines Vermieters auf sich nimmt. Glücklich scheint man auch nicht mit der Tatsache zu sein, dass man die wichtigsten Fernreisen bereits unternommen, einen halbwegs vernünftigen Personenkraftwagen in der hauseigenen Garage oder zumindest auf dem Parkstreifen stehen hat, die Kinder – soweit vorhanden – in vernünftige Schulen schicken und sich eine wöchentliche Putzkraft leisten kann. Man nutzt zwar guten Gewissens schön ausgebaute Straßen, wo man den Zweitwagen bei Sonnenschein mit heruntergelassenem Verdeck spazieren fahren kann und pflegt die Beziehungen, indem man Sonntags zum Grillen in den Garten seines Stadthauses einlädt. Doch mit Schöntaten und guten Reden muss man trotzdem nicht unbedingt Aufmerksamkeit erregen.
Prof. Hankel - der Euro ist eine “Währung auf Abruf”
hat ein X-Euro bald einen Wechselkurs zum U-Euro? Prof. Hankel hat n.m.E. schon weitgehend recht mit der Wiedereinführung von Wechselkursen. Aber, was er nicht sieht, ist die kausale Deflation in den “Zuvielsparerländern” ohne die Schuldnerländer. Ohne Wiedervereinigung hätte Deutschland auch schon seit 20 Jahren die “japanische Krankheit”. Deshalb braucht es parallel ein deflationsfestes Finanzsystem, um dann Inlandsinvestitonen auch bei Minirenditen anzuregen und damit die bisherigen Lieferungen gegen schlechten Kredit (deutsche Exportüberschüsse an PIGS) zu ersetzen.
“Suizidalökonomie” - aus der Reihe “Jörgs schreckliche Worterfindungen”
“Suizidalökonomie”, meint ökonomische Ansichten, dass eine Deflation, für die wir heute keinerlei monetäre Steuerelemente haben, sich irgendwann über die Preissenkungen wieder stabilisiert.
Passend dazu gleich noch den Spruch des Tages frei nach JM Keynes:
In the long run we are all RED
“der Sozialismus - Deine Welt” so hieß früher das Buch zur Jugendweihe
eine n.m.E. diskussionswürdige Idee - “In Schweden gibt’s den Gutschein!”
15. März 2010 Demar Doering
Milton Friedmans Idee, das staatliche Schulmonopol durch ein System von Bildungsgutscheinen zu ersetzen, das den Eltern Wahlmöglichkeiten schafft, scheitert in Deutschland wohl eher an mangelndem Willen der Politik, denn an Impraktikabilität. Die hat das System nämlich bereits in anderen Ländern unter Beweis gestellt.
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