31. März 2010

Willkommen in der Arena!

Von Erika Reglin-Hormann

In der BGE-Debatte gibt es zwei Hauptschauplätze. Erstens: wie soll es bezahlt werden? Zweitens: Wer wird dann überhaupt noch arbeiten wollen? Darüber wird sich heiß diskutiert. Menschen, die für ein BGE sind, versuchen, Aufklärungsarbeit zu betreiben. Auch im Internet. Und so kämpft man um das gute Menschenbild. Und will erklären, dass ein BGE entgegen aller Unkenrufe zu finanzieren ist. Was macht das Ganze so aufreibend?

Wo immer ein BGE diskutiert wird, kann man etwas beobachten: je mehr sich dagegen ausgesprochen wird, umso mehr ist festzustellen, dass sich die BGE-Wehrhaften zu allererst als Opfer empfinden. Read the rest of this entry »

 

30. März 2010

Bankhaus Rott meldet: Für jeden „versicherten“ Dollar liegt also ein Defizit von 0,39 cent bei der FDIC bereit.

Im Voraus bezahlt
Autor: Vorstand März 29th, 2010
Einmal im Vierteljahr beglückt die Einlagensicherungsbehörde FDIC ihre weltweiten Leser mit einer Branchenübersicht für den US Bankensektor. Das Papier ist immer durchaus lesenswert, vor allem die präsentierten Zahlenwerke beherbergen – oft im Gegensatz zu den fett gesetzten Überschriften in den Textpassagen – einige interessante Informationen zum allgemeinen Zustand der Branche.

Ins Auge fallen seit einigen Quartalen die Versuche, zumindest kleine Quartalsgewinne auszuweisen, was auch in letzten Berichtsquartal, dem vierten des Jahres 2009, gelang. Leider wird dieses zunächst einmal positiv wirkende Faktum durch die weiterhin sinkenden Kennzahlen zur Risikovorsorge entwertet. Die Rücklagen für Kreditverluste steigen zwar stetig an, allerdings können sie schon seit Jahren nicht annähernd mit der Verschlechterung der Kredite in den Bilanzen mithalten. Auch dieses Mal war das der Fall. Die coverage ratio, das Verhältnis der Rücklagen zu den angeschlagenen Krediten sank auf den tiefsten Wert seit 1991 und liegt bei nur noch 58,1%. Ein betrüblicher Wert, der die schon schwachen 60,1% der vorherigen Dreimonatsperiode noch einmal deutlich unterbietet. Das mag alles nicht beindruckend klingen, ist es aber. Diese beiden Prozentpunkte machen für das genannte Quartal mehr als $7,8 Mrd. aus. Das gefeierte Quartalsergebnis für den gesamten US Bankensektor lag bei mageren $0,9 Mrd. Hätten die Banken die Risikovorsorge nur auf dem schon erbärmlichen Niveau des Vorquartals gehalten wäre das Ergebnis tiefrot ausgefallen

weiter beim Bankhaus Rott

 

26. März 2010

Manchmal stelle ich mir ähnliche Fragen - hat die Lüge gewonnen?

oder nur die Dummheit? Oder beides?

Wenn offensichtliche einfachste Wahrheiten und Zusammenhänge, weder gesehen, noch gesehen werden wollen?
Oder sind “eigene Wahrheiten” einfach nur völlig subjektive Sichtweisen?

Ist 2 und 2 = 4 auch eine subjektive Sache?

 

23. März 2010

Global Change - Local Change Berlin, …

München, Köln, Bielefeld, Jena, Erlangen, Augustusburg … usw.

 

22. März 2010

Alles bestens

 

22. März 2010

Mutti lässt es krachen

geschrieben am 22. März 2010 von Spiegelfechter

Was soll man von einer Mutter halten, die ihre Kinder tagein tagaus vor dem dünnen Eis auf dem naheliegenden Weiher warnt und dann, wenn einer der ungehörigen Racker gegen ihren Willen die Eisfläche betritt und einbricht, dem Ertrinkenden rät, doch selbst die Feuerwehr zu rufen? Wenn sie ihm mit einer Leiter zur Hilfe käme, sei schließlich der erzieherische Effekt für seine Geschwister dahin, so die eiskalte mütterliche Logik. Angela Merkel ist so eine Rabenmutter – wenn es nach ihr ginge, würde Europa das notleidende Griechenland am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Es vergeht zwar kaum ein Tag, an dem die Bundesregierung nicht ihre Position zu den Hilfsmaßnahmen neu überdenken würde, durchgesetzt hat sich allerdings momentan die brachialpädagogische Linie der Kanzlerin

weiter so Spiegelfechter

 

22. März 2010

Ob wir mit unserem Finanzsystem auch noch so viel Spass haben? - Feuer ist aktuell wohl grad wieder genug unter dem Dach

hier Gerüchte von einem Schwelbrand - Ouzo macht übrigens auch lustig

Barroso inkognito zur Kanzlerinbeschwörung in Berlin?

 

22. März 2010

wirtschaftsfacts.de fragt: Professor Wilhelm Hankel antwortet!

By Roman | März 21, 2010

Professor Wilhelm Hankel ist seit Einführung des Euro einer seiner größten deutschen Kritiker. Erst vor einigen Wochen hatte Professor Hankel angekündigt, mit drei Professorenkollegen vor das Bundesverfassungsgericht oder auch bis zum Europäischen Gerichtshof zu ziehen, um Klage einzureichen, falls Griechenland von anderen EU-Ländern – und insbesondere Deutschland – ein Bailout geliefert würde. Der von Finanzminister Schäuble ins Spiel gebrachte „Europäische Stabilitätsfonds“ (EWF) sei nichts weiter als eine „Bad Bank“ auf europäischer Ebene, die zur Verschleierung von Staatsbankrotten ins Leben gerufen würde. So etwas sei auch im Zivilrecht strafbar

weiter bei wirtschaftsfacts

 

22. März 2010

Freiheit - ein neues Unterrichtsfach?

Beobachtungen und Überlegungen von Andreas Stein, Kassel

In der zurückliegenden Woche war ich zu Besuch in einer Hauptschule in Lage/Lippe. Frau Marianne Rautenberg, 1. Vorsitzende von http://www.ramses-und-co.de/, hatte mich eingeladen, ihren Ethikunterricht mit den Themenschwerpunkten »Tierschutz ist Menschenschutz« und »Bewahrung der Schöpfung« mit der Videokamera zu begleiten. Das Filmmaterial, was ich erstellen konnte, hat mich beeindruckt. In den nächsten Tagen will ich es zu einem aussagekräftigen Kurzbericht schneiden und dann veröffentlichen (Interessenten können das ungeschnittene Eingangsinterview mit Marianne Rautenberg schon einmal auf www.andreas-stein.net/2010-03-14.htm ansehen).

Was die Inhalte des Unterrichts von Frau Rautenberg angeht: Diese haben auf einige Gedanken, die ich seit längerer Zeit mit mir herumtrage und bearbeite, kreative Wirkungen ausgelöst. Mich beschäftigt nämlich die Frage, wie wir mit unserer Freiheit umgehen. Dabei ist mir bewußt geworden: Sehr kompetent stellen wir uns in Bezug auf Gestaltung unser Freiheit nicht an. Wir sehnen uns zwar nach Freiheit, wenn sie uns gerade fehlt. Ist eine erwünschte Freiheit jedoch verwirklicht, schaffen wir sie oft leichtfertig, gedankenlos und zügig wieder ab. Das gilt auch in Bezug auf »Menschenschutz, Tierschutz und Bewahrung der Schöpfung«, alles miteinander Ziele, durch die wir Freiheit erst verwirklichen und leben können.

weiter im Form Führung

 

21. März 2010

wir haben unseren Besitz vervielfacht - aber unsere Werte reduziert?