19. Februar 2010

»Deutschland hat die anderen zu Bettlern gemacht«

Griechenland ist nicht nur durch eigene Schuld in die Finanzkrise geraten. Ein Gespräch mit Heiner Flassbeck
Interview: Peter Wolter

Heiner Flassbeck ist Chefökonom der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf

hier zum Interview mit der Jungen Welt

 

19. Februar 2010

cool - der INSM-Botschafter auf Global Change Kurs - Mit Negativzinsen aus der Rezession

Mein Reden - TINA - es gibt keine Alternativen!

Keine Alternativen zur Herrschaft des Kapitalrendite?
Nein, keine Alternativen zu Ihrer Abschaffung!

Also, das beste an dem Text ist zwar leider die Überschrift - die Negativzinsen brauchen wir
natürlich zum Entsparen = Selbstinvestieren der blockierten Schuldtilgungsmittel und nicht
für Minuszinskredite.

Trotzdem - solche Überschriften bei der INSM sind der Hammer:

Prof. Dr. Ulrich van Suntum
Mit Negativzinsen aus der Rezession 27.01.2010

Die aktuelle Krise gibt Anlass darüber nachzudenken, ob keynesianische Ausgabenprogramme in großem Stil wirklich die beste Therapie sind. Die tatsächlichen Multiplikatoreffekte sind mit aktuell geschätzten Werten zwischen 0 und 1,8 viel geringer, als die Theorie erwartet. Das bedeutet, dass mit jedem Euro, den der Staat zusätzlich verausgabt, das Bruttoinlandsprodukt um maximal 1,8 Euro steigt, möglicherweise aber eben auch gar nicht. Gleichzeitig entstehen immense Kosten, die uns noch jahrzehntelang belasten werden.

weiter bei der INSM

 

18. Februar 2010

Was ist Geld? Was ist eine Guthabenkrise?

„99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als »nicht existent«.“
(der St. Galler Ökonomieprofessor Hans-Christoph Binswanger)

Der ehemalige Chefvolkswirt der Bundesbank und der Europäischen Zentralbank, Otmar Issing (1), definiert die Entstehung von Geld so (2): „Es gibt heute im allgemeinen zwei Produzenten von Geld, nämlich die Notenbank und die Kreditinstitute“.

Banken verleihen kein Geld - sondern Sie produzieren gleichzeitig Kreditforderungen und Geldguthaben (3).
Die Bank dokumentiert in ihrer Bilanz eine Forderung gegenüber einem Kreditnehmer. Sie “monetarisiert” dabei die Sicherheiten der Kreditnehmer. Es ist also keine Geldschöpfung “aus dem nichts” - sondern der Kreditnehmer verspricht und sichert zusammen mit dem Kapital der Bank eine spätere Leistung.

Der Vorgang lässt sich auch in einem Buchungssatz in Kaufmannssprache beschreiben:
„Forderung (gegenüber dem Kreditnehmer) an Sichtguthaben“

Da sie das auf den Konten ihrer Kunden macht, entsteht Geld, mit dem ein Kunde bezahlen kann.

Geld ist also kein “Ding” - sondern eine (hoffentlich) besicherte, umlauffähig gemachte Kreditforderung. Read the rest of this entry »

 

18. Februar 2010

Arbeiten muss sich mehr lohnen als hartzen

deshalb brauche wir ein Grundeinkommen, zu dem jeder Arbeitswillige seinen Marktwert dazu verdient. Dann gibt es keine unfreiwillig Arbeitslosen mehr und der Arbeitende hat immer mehr als der nicht Arbeitende - so einfach ist das.

So einfach wie Ablenkungsmanöver zu durchschauen sind:

Montag, 15. Februar 2010
“Dekadenz in Potenz”
Statt sich mit den wirklichen Ursachen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu beschäftigen und längst überfällige Reformen im Finanzsystem vorzunehmen, die bisherige Fehlleitung von Unsummen an Staatshilfen (500 Mrd. Euro Rettungsprogramm) hin zum Bankensystem zu korrigieren und endlich die reale Wertschöpfung und damit neue Jobs und Einkommen anzukurbeln, verliert sich ein Teil der politischen Elite in spätrömischer Dekadenz und identifiziert das Problem mit den Hartz IV Beziehern am völlig falschen Ende! Ein kurzer Blick auf die Daten zur Entwicklung der Bruttowertschöpfung zeigen klar und eindeutig wo die wirklichen Probleme liegen

weiter im Querschüsse-Blog

 

18. Februar 2010

Eine schöne Finanzquelle für das Grundeinkommen - siehe auch unseren Film

 

18. Februar 2010

Interview auf HRinfo zum Offenbarungseid der Volkswirte in Atlanta

vielen Dank an HRinfo - bin aber leider kein großer Redner :o)

 

18. Februar 2010

über 50% Sparquote in China? Kein Wunder, dass Sie exportieren müssen

was das Zeug hält, wenn Sie Ihre eigene Leistung nur zu 50% nachfragen. In den 50% Sparquote ist sicherlich auch “Investitionsmittelkonsum” im Inland. Leider ist auch dies Teil des globalen “ökonomischen Irrenhauses” aus gestörten inländischen Geldmärkten und gestörten Wechselkurssystemen.

FAZ- Wie die Welt spart
Die Chinesen sparen sich in Schwierigkeiten
Von Christoph Hein, Hongkong

 

18. Februar 2010

Im Land der Sparschweine

FAZ - wirklich nett

“Dafür sparen offenbar die umso mehr, die es nun gar nicht mehr nötig haben. Die über Achtzigjährigen sparen gut ein Zehntel ihres verfügbaren Einkommens, obwohl fast 40 Prozent der Haushalte angaben, das spätere Vererben sei ein gänzlich unwichtiger Grund fürs Sparen. Vielleicht ist das Sparen für die Deutschen längst eine Angewohnheit, die keinen besonderen Zweck mehr erfüllen muss.”

 

18. Februar 2010

Frau Merkel - woher hat die “schwäbische Hausfrau” Ihr Sparguthaben?

“Die schwäbische Hausfrau ist das Modell für das Wirtschaften auf der Welt.”

(Bundeskanzlerin Angela Merkel im Januar 2009 in der ZDF-Sendung “Was
nun, …”)

Ja Frau Merkel - woher kommt das Geld auf dem Sparkonto der schwäbischen Hausfrau?

Die Guthaben werden ausschließlich mit Kreditaufnahme produziert. Es hat sich einer dafür verschulden müssen. Deshalb kann immer nur einer sparen - die schwäbische Hausfrau oder die deutsche Bundesregierung. Haben Sie ein Herz für die Sparwut der schwäbische Hausfrau - und fragen Sie die SPD wie Sie gemeinsam die Schuldenbremse wieder aus dem Grundgesetz bekommen.

 

18. Februar 2010

Rettet Griechenland - äh.. rettet unsere Sparer und Banken

wäre ja schlimm - die Sparer müssten zu kleinen Renditen im Inland investieren. Ordentlich Rendite gibt es im Ausland -und wenn es schief geht, gibt es ja den Steuerzahler. Da können alle noch so auf die Schlendriane verbal einprügeln - der Steuerzahlermichel rettet Sie alle - weil Sie schlussendlich alle systemrelevant sind. Und der Guido feuert dazu aus allen Rohren Nebelgranaten zu den Hartz4 Peanuts.

17.02.2010
Griechenland ist systemrelavant
Von den rund 280 Milliarden US$ griechischer Schulden halten die europäischen Banken rund $235 Milliarden (Stichtag Mitte 2009). Inbesondere die Franzosen spielen hier die erste Liga, dann natürlich Deutschland.
Die Franzosen würden nach Aussage von Barclays in eine bedrohliche Schieflage schlittern.
Anm.: Man beachte auch mal, in welchen Ländern Deutschland richtig “dick” geladen hat: UK, Spanien….

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