Global Change 2009 e.V.

Das Global Change Modell für eine
menschlichere Marktwirtschaft

27. Februar 2010

Global Change Podcast 02-2010

 

25. Februar 2010

Versuchsobjekt Mensch

von Erika Reglin-Hormann

Wie wirkt ein bedingungsloses Grundeinkommen auf das Verhalten des Menschen?

Bei uns in Deutschland ist man schnell bei der Hand, ein BGE als Ursache für ein künftiges Abhängen in der sozialen Hängematte zu prognostizieren. Anscheinend glaubt man, große Bevölkerungsteile hätten dann nichts Besseres zu tun, als sich auf dem Geld auszuruhen und frech jede Arbeit zu verweigern. Nebenbei gefragt: Wo kommt so so eine Verweigerungshaltung eigentlich her?

Hierzu greifen die Medien gern auf öffentlichkeitswirksame Beispiele der deutschen Arbeitslosenszene zurück: Henrico Frank und Arno Dübel; der eine gilt als der berühmteste, der andere als der frechste Arbeitslose. Zuhause vor den Bildschirmen bildet sich eine entrüstete Menge, die nicht fassen kann, was bei uns im Land los ist. Und solchen Leuten auch noch ein Grundeinkommen schenken? Nein, Danke, sagen da viele.

Nur: Sich selbst um etwas zu bringen, weil man es anderen nicht gönnt: das ist schon etwas seltsam.

Dass beide Herren auch nichts anderes sind, als Futter für die Einschaltquoten, möglicherweise mit Honorar geködert, um im Fernsehen als stereotype Nichtsnutze aufzutreten, ist der eigentliche Skandal. Es ist schwer, sich gegen diese Art der Meinungsmache zu wehren. Stattdessen blickt man – irgendwie auch genüsslich – auf diese schändlichen Beispiele deutschen Versagens und fragt sich, wer sich sonst noch am System gesund schmarotzt. Willkommen bei “Running Man”.

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24. Februar 2010

Freie Wechselkurse zwischen den Nationen sind extrem wichtig - Ihre Abschaffung in Europa ein für alle teurer Fehler

Jetzt, wo der Euro scheitert, steigen die Chancen derer, die dies mit wirtschaftlichem Sachverstand vorher gesehen haben. Hankel nimmt neuen Anlauf

Wechselkurse müssen das wirtschaftliche Gleichgewicht im Außenhandel garantieren und dürfen nicht Spielball von Spekulanten und staatlicher Intervention sein.

Warum? Weil 2 + 2 = 4 und alles andere nicht auf Dauer funktionieren kann.

Keynes hat nach dem zweiten Weltkrieg ein Konzept dazu vorgelegt - den Bancor-Plan.

 

24. Februar 2010

Interview mit EU-Abgeordneten: Wir erleben den Zerfall Europas, Armee zur Aufstandsniederschlagung unbezahlbar! (Keine VT)

Unglaublich, dieser “konservative” EU-Abgeordnete? - gefunden im “Gelben”

Link zum Interview des Krawallmachers im “EU -Sowjet” :o) MP3

und hier sein Aufritt auf Deutsch -”Maoist Barroso” :o) Schulz nickt?

Global Change 2009 e.V. distanziert sich übrigens von allem “Untergangsgeschwätz”.
Wir sind sehr optimistisch, dass sich am Rand der Absturzklippe die “richtigen Entwicklungen” ergeben werden.
Wir haben weder im ökonomischen noch im ökologischen Bereich unlösbare Probleme - siehe Global Change Modell für ein Update des Systems. Beiträge wie diesen veröffentlichen wir nur zur Verdeutlichung des dringenden Handlungsbedarfs. Aber wir müssen bald handeln - und brauchen dafür auch Ihre Unterstützung!

Jörg Buschbeck - Vereinsvorsitzender

 

24. Februar 2010

Global Change @ Krisendemo am 06. März in Nürnberg

 

24. Februar 2010

Grundeinkommen - das Streben nach Glück?

Von Erika Reglin-Hormann, 23. Februar 2010

Es war einmal eine Idee …

Wo kommt er eigentlich her, der Gedanke, dass alle Menschen vom Wohlstand profitieren sollten? Gibt es die Idee seit es die Geldwirtschaft gibt? Rührt diese Art der Anschauung aus dem Industriezeitalter? Oder geht alles noch viel weiter zurück in der Zeit? Wie und warum sind sie entstanden: die Sozialutopisten?

Wer nach Antworten sucht, wird in den Geschichtsbüchern fündig.

Anfangen kann man bei Aristoteles, wenn man beiseite lässt, dass er bestimmte gesellschaftliche Gruppen bei seinen Überlegungen diskriminierte. In der Definition von Glück bewertete der Philosoph Gelderwerb und Reichtum lediglich als “Mittel zum Zweck” und nicht als übergeordnetes Ziel. Im Fehlen dieser Mittel, also “Reichtum, Freunde und Macht” würde zwar das Glück getrübt, dies führte er jedoch darauf zurück, dass diese Art der Mittellosigkeit unter anderem zu Einsamkeit führt.

Womit in der heutigen Sprache nichts anderes gemeint ist, als dass ein zu geringes Einkommen Menschen ausgrenzt und wenig bis keine Teilhabe am gesellschaftlichen Prozess möglich ist.

Das Genussleben, reduziert allein auf die Befriedigung von Begierden, lehnte Aristoteles im Hinblick auf die Glücksdefiniton ab, wenngleich “äußere oder körperliche Güter” für ihn notwendige oder hilfreiche Bedingungen darstellten, um glücklich zu werden.

Auch hier lässt sich eine Parallele in die Gegenwart ziehen, bedenkt man den Aspekt des zügellosen Konsums in einer Überflussgesellschaft (siehe auch Erich Fromm). Die bestimmte Begierden befriedigt, doch kein endgültiges Ziel oder kein “jetzt ist genug” zur Verfügung stellt.

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24. Februar 2010

Sparen ist das Blockieren von Schuldtilgungsmitteln

was FRÜHER durchaus mal nützlich war - um bei übermäßiger Geldproduktion (Kreditaufnahme) und der damit verbundenen Zusatznachfrage - Inflation zu vermeiden.

Heute finanziert sich die Wirtschaft weitgehend aus der Abschreibung des großen Kapitalstocks und der Geldverbrauch durch das Sparen wird zur Staatsschuldenlast.

Was ist Geld? Was ist eine Guthabenkrise?

Investieren statt Sparen - Islamic Banking machts vor

 

23. Februar 2010

Grundeinkommen: Blogging Spezial

Willkommen in der Kategorie „Grundeinkommen“. Hier veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen Beiträge zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) u. a. in Kooperation mit einer freien Autorin, Erika Reglin-Hormann. Sie betreibt einen spezialisierten Blog rund ums Thema mit dem Untertitel “welcome the future“.

Da ein BGE signifikant mit Themen aus den Bereichen Arbeit, Wirtschaft, Soziales, Kultur, Wissenschaft, Geschichte und auch Philosophie verknüpft ist, bietet es jede Menge Diskussionstoff und Denkfutter. Wie könnte ein Global Change mit einem Grundeinkommen aussehen? Dem wollen wir uns etwas kontinuierlicher widmen.

 

23. Februar 2010

“Update your Economy” - Sie werden Ihr neues menschlicheres System mögen!

Haben Sie auch ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, welches nur noch mit Staatsschulden und Subventionen am Leben gehalten werden kann? Leidet Ihr System an extremen sozialen Ungleichgewichten, wachsender Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung durch Wachstumszwang? Wird es etwa sogar zunehmend bürokratisch, unmoralisch und kommt es zu Depressionsschüben? Zeigt Ihr System Anzeichen von plutokratischer Scheindemokratie weil es offensichtlich erpressbar ist? Drohen gar handfeste Konflikte sowie der Staatsbankrott? Bezahlt Ihr System Abwrackprämien damit Dinge zerstört werden und ist mit einer Ausweitung dieser ”Zerstörungslösung” bei absehbarer Eskalation der Wirtschaftsprobleme zu rechnen?

Dies kann doch wohl unmöglich so bleiben - Ihr Global Change Thinktank liefert Ihnen kostenlos ein Update für Ihre völlig veraltete Systemversion.

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23. Februar 2010

Global Change - Local Change Köln