9. Oktober 2009

Das Krebsgeschwür der Gesellschaft

klare Worte

 

9. Oktober 2009

Artikel zu Regiogeldern

http://www.junge-freiheit.de/Single-News-Display.154+M55c9aa9be2c.0.html

 

9. Oktober 2009

Focus-Online zu Minuszinsen und dem Bargeldproblem

zum Artikel

 

8. Oktober 2009

Wir sind das Volk

 

8. Oktober 2009

Völker hört die Signale - aus den USA!

Wir Amerikaner sparen jetzt selber -also könnt Ihr es nicht mehr tun.

Wie das gehen soll? Fragt uns einfach!

 

6. Oktober 2009

Abschied von den GRÜNEN

Die jüngst veröffentlichte Schrift von Tristan Abromeit (*1934), Gründungsmitglied der GRÜNEN, birgt durch seine herangezogene historische, ökonomische und soziologische Sicht ein interessantes Verständnis des insbesondere auf Parteienebene scheinbar nicht zu überwindenden kapitalistischen Systems, wobei vorgeschlagene Lösungen zur Deflationsvermeidung konsequent ignoriert werden.

Er schreibt darin über die Entwicklung der grünen Bewegung zur Partei DIE GRÜNEN, der Ausgrenzung freiwirtschaftlicher Gründungsmitglieder und der Entschärfung der eigentlichen grünen Ideale durch den Zustrom linker Parteimitglieder und rechnet mit der vorhandenen Parteiendemokratie samt Staatsgebilde – welches ständig zum Totalitarismus tendiert – und der scheinbar hilflosen Suche zur Lösung der sozialen Frage ab, bei der man sich ständig im Kreis dreht.

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5. Oktober 2009

sehr gut Herr Steinbrück und nicht schlecht die G20

wir brauchen Niedrigstzinsen und trotzdem weniger Spekulation. Da führt an der
Tobin - Steuer zusammen mit hohen Eigenkapitalvorschriften für alle Risikotransaktionen
kein Weg vorbei.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzmarktsteuer100.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/g20-planen-schaerfere-bank-eigenkapitalregeln;2453475

und schon wieder dementiert - wäre ja auch noch schöner wenn die Politik mal was sinnvolles tut :o(

 

4. Oktober 2009

Marktwirtschaft ist einfach - Angebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage

In einer Wirtschaft die mit Geld arbeitet sind dies Sparangebot (S) und Kreditnachfrage (I)

Angebot und Nachfrage müssen in den Gleichklang - das regelt in monopolfreien Märkten der Preis

Für eine Geldwirtschaft ist dies also der wichtigste Preis des Marktes - der Zins.

Der müsste so tief fallen können, dass das Sparangebot auf den Kreditbedarf zurückfällt - geht aber nicht wegen dem hortbaren Bargeld was Null und Minuszinsen zur Begrenzung des Sparangebots ausschließt.

Deshalb herscht Verschuldungszwang zum Ausgleich des Zuvielsparens

 

4. Oktober 2009

Freiwirtschaft - (unsere) Kritik und Weiterentwicklung

Es gibt teilweise recht fundierte Kritik an Aussagen und Auftreten der Freiwirtschaftsbewegung.

“Global Change 2009″ empfindet sich vom Selbstverständnis her, als das Ergebnis von Weiterentwicklung der freiwirtschaftlichen Lösungsansätze in einem jahrelangen intensiven Diskussionsprozess auch mit Ihren Kritikern. Es ist an der Zeit die Ergebnisse dieses Prozesses aufzuschreiben.

Teil 1 - die Freiwirtschaft hat die Lösung für ein Problem, was Sie fehlerhaft beschreibt!

Hauptirrtum der Freiwirtschaft
Ebenso wie die klassische Ökonomie gehen die Freiwirtschaftler i.d.R. davon aus,
dass zumindest langfristig bei der Bank angelegte Guthaben immer wieder verliehen
werden können. Das Augenmerk und die Begründung freiwirtschaftlicher Maßnahmen
geht also in die Richtung, mittels “Umlaufsicherung” von Bargeld und eventuell noch
Giralgeld auf kurzfristig verfügbaren Konten, eine langfristige Geldanlage zu erreichen.
Damit wäre Hortung und Nachfrageausfall ausgeschlossen.

Gegenthese Global Change
Gehortet sind auch langfristige Sparguthaben, welche nicht durch Kreditvergabe an freiwillige Kreditnehmer mit guter Bonität ausgeglichen werden können! Und diese Problematik ist das eigentliche Problem unserer Zeit! Zu viel monetäres Sparen aufgrund einer Geldmarktstörung erzwingt heute eine explodierendes Staatsverschuldung die exponential auf einen Crash des Gesamtsystems zuläuft.

Das Überangebot an monetären Sparvermögen ist das Ergebnis einer Marktstörung im Geldmarkt. Da diese Marktstörung einen Mindestzins für das Halten von monetären Sparguthaben erzwingt – ergibt sich gleichzeitig auch eine um den Risikozuschlag höhere Mindestrendite für realwirtschaftliche Investitionen. Diese Risikozuschläge steigen auch noch durch die durch die Geldmarktstörung selbst ausgelöste Krisenanfälligkeit des Systems.

In der Konsequenz dieser hohen Mindestrendite gibt es zu wenig realwirtschaftliche Anlagenmöglichkeiten, welche diese Mindestrenditeanforderungen insbesondere in Zeiten der wirtschaftlichen Abschwungs erfüllen. Einkommen die nicht für den Konsum benötigt werden,
werden deshalb in viel zu großem Umfang nicht realwirtschaftlich investiert sondern monetär gespart.

In der Vergangenheit wurde in vergleichbaren Situationen der ausgereizten Verschuldung die realwirtschaftlichen Renditen durch realwirtschaftliche Zerstörung (Krieg) und/oder Währungszerstörung wieder hergestellt. Die alternative Lösung des Problems könnte zu einer existenziellen Überlebensfrage der Menschheit werden.

Lösungsvorschlag Global Change
Das monetäre Sparangebot muß zwingend auf den Kreditbedarf solventer Schuldner
begrenzt werden!
Dies leistet ein von der Marktstörung des Hortungsmonopols des Bargelds
befreiter Geldmarkt! Nur mit einem beliebig niedrigen – bedarfsweise auch nominal negativen
Sparzins - ist es möglich den Schuldenwachstumszwang durch Begrenzen des
monetären Sparens zu beenden. Dazu muß das hortbare Bargeld weg. Der Lösungsvorschlag ist identisch mit dem freiwrtschaftlichen Lösungsvorschlag - nicht wirtschaftlich hortbares Bargeld! Alternativ schlagen wir die Abschaffung des Bargeldes zugunsten von ebenfalls anonymen Geldkarten vor.

Die Nachfragelücke des Konsumverzichts wird dann durch den Konsum von Investitionsgütern geschlossen. Durch den Kauf von
bestehenden verschuldeten Investitionsgütern durch Eigenkapital wird sogar
eine Schuldentilgung möglich.

Ein „theoretisches Praxisbeispiel“

Ein Marktpreis (Zins), der im Geldmarkt das monetäre Sparangebot auf den Kreditbedarf
solventer Schuldner begrenzt, würde momentan bei minus 3% Sparzinsen liegen.

Nun wäre es für Investoren interessant – die leeren Suprimehäuser in den USA
aufzukaufen und Sie mit 1% Rendite auf den Kapitaleinsatz an Ihre ehemaligen
Besitzer – welche jetzt im Zelt wohnen – zu vermieten. Der notleidende Kredit kann
nun durch Auflösung von Sparguthaben getilgt werden.

Es gibt also einen Weg herunter vom Schuldenberg, der nicht über die Klippe
führt – Entsparen von monetären Sparguthaben auch bei Minirenditen in der
Realwirtschaft!

Gleichzeitig ergibt sich in einem solchen System aufgrund des heutigen Überangebots an Investitionskapital natürlich ein enormer Druck auf die Höhe der Kapitaleinkommen. Das soziale
Problem sinkender Arbeitseinkommen und steigender Kapitaleinkommen dreht sich nun um!

Situation für Deutschland:
Ein Blick in die VGR gibt Auskunft.
Zahlen 2006-2008
Sparquote ca. 10% vom BIP
Netto- Investitionsbedarf ca. 3% vom BIP

Es wurde also inländisch 3 mal soviel monetär gespart wie Kreditbedarf besteht!

Es fehlten deshalb 7% vom BIP als Nachfrage und auch als Schuldtilgungsmittel!
Ausgleich bisher über Exportüberschüsse = Ausgleich der Nachfragelücke und Zufluss der
Schuldtilgungsmittel aus Neuverschuldung im Ausland!

In der VGR 2009 werden wir sehen, wie fehlende Exportüberschüsse durch steigende Staatsverschuldung substituiert werden.

wird fortgesetzt!

 

1. Oktober 2009

Endlich sinnvolle G20 Themen - Exportüberschüsse begrenzen

Deutschland hat ca. 10% Sparquote vom BIP - und ca. 3% Nettokreditbedarf vom BIP.
Die Folge zu hoher Sparzinsen wegen des Hortungsmonopol des Bargelds - ein gestörter Geldmarkt.

Bisher drücken wir die Nachfragelücke in Höhe von ca. 7% vom BIP über Exportüberschüsse weg. Exportüberschüsse - dies ist nichts anderes als die Verschuldung des Auslands bei uns. Nun hat Obama erkannt, dass es so nicht weitergehen kann.

Ohne die Exportüberschüsse wird es höchste Zeit für marktgerechte Sparzinsen - Zeit für Global Change!