13. Juni 2009

Lustschulden und Frustschulden

Entsteht gutes Geld aus “Lustschulden”?

1. Geld entsteht aus Kredit.

2. Guthaben und Schulden sind deshalb gleich hoch.

3. Spiegeln sich die Guthaben in freiwillig eingegangenen, gut besicherten Schuldverhältnissen (Lustschulden), dann ist es gutes Geld.

4. Lassen sich die Guthaben nicht durch einen auf den Kreditmarkt abstellenden, flexiblen Zins auf die “Lustschulden” begrenzen, dann enstehen die “Frustschulden”!

Beispiel für “Frustschulden”: Man kann seine Rechnung nur noch mit Dispo bezahlen oder zahlt nicht pünktlich und der Lieferant geht tiefer in den Dispo.

Ein gewisses Maß an “Frustschulden” gehört sicher zur Marktwirtschaft. Aber die selbstverstärkende “Frustschuldenexplosion” in einer Deflation ist ihr Untergang!

 

13. Juni 2009

Jetzt muss die Sparvermögensbremse folgen

Pressemitteilung

Jetzt muss die Sparvermögensbremse folgen
Leistung statt Geld abliefern – dann wird Marktwirtschaft zum ökonomischen Schlaraffenland

Augustusburg, 14.Juni 2009 „Nach der Verabschiedung der grundgesetzlichen Schuldenbremse durch den Bundesrat ist es nun an der Zeit die Konsequenzen zu bedenken.“
sagt Jörg Buschbeck, Unternehmer, Geldexperte und Vorstand des Vereins Global Change 2009 e.V. aus dem sächsischen Augustusburg. „Kanzlerin Merkel würdigt die Schuldenbremse als Schritt zu mehr Generationengerechtigkeit – dann soll Sie bitte aber auch in diesem Sinne handeln. Die Bundesbank gibt sehr gutes Schulungsmaterial zu unserem Geldsystem heraus. Dies sollten die Politiker und ihre ratlosen Berater bitte einfach einmal lesen und die Konsequenzen bedenken.“

All unser Geld entsteht heute aus Kreditverträgen, also aus Schulden die nun gebremst werden sollen. Sparvermögen sind nichts anderes als Schulden von Staat und Privatwirtschaft. Weniger Schuldenwachstum geht also logischerweise nur mit weniger Sparvermögenswachstum.

Die Marktwirtschaft kann aber bei funktionierendem Geldkreislauf nahezu unbegrenzt Leistungen abliefern. Leistung statt Geld abliefern – unsere Vorschläge für ein ökonomisches Schlaraffenland:

1.Rückkehr zu einer vollständig umlagefinanzierten Altersvorsorge. Private Altersvorsorge in Form von Sparanlagen erzwingt Neuverschuldung! Es ist unglaublich,
dass der Staat seinen eigenen Verschuldungszwang und die Arbeitslosigkeit wegen Nachfragemangels auch noch mit Zulagen fördert.

2. verstärkte Anregung des Sachwertsparens - die auch in liquider Fondsform organisierbare Vorsorge in Form von Direktinvestitionen in den Wirtschaftskreislauf erzwingt im Gegensatz zu klassischen Sparanlagen keinerlei Verschuldung.

Dazu wären die Möglichkeiten einer erbschaftssteuerlichen Begünstigung des Sparens in Sachwerten zu prüfen. Entscheidend für mehr Sachwertsparen ist es aber, das Halten
von Sparguthaben über den Kreditbedarf solventer Schuldner hinaus unattraktiv zu machen.

Nähere Information zur Anregung des alternativen Sachwertsparens, einen Film zur Gesamtproblematik sowie zur sofortigen Beendigung der Wirtschaftskrise finden Sie unter www.global-change-2009.de

Zu den wichtigen Erläuterungen der Bundesbank:
http://www.global-change-2009.com/blog/buba/2009/06/

Kontakt und Informationen:
Verein Global Change 2009 e.V.
Jörg Buschbeck, Vorstand
E-Mail: jb@global-change-2009.de

Uferstraße 12
D-09573 Augustusburg
www.global-change-2009.de

 

12. Juni 2009

Ich sprüh’s auf jede Wand - Neue Schuldner braucht das Land

Was Vielen wohl nicht klar ist: Wer Exportüberschüsse hat, muss auch die Sparvermögen an ausländische Schuldner übereignen. Was, wenn die das Geld auf den Kopf gehauen haben? Oder schlimmer - was, wenn die uns unsere Ersparnisse künftig nicht mehr abnehmen?

Bitte hier entlang: Herdentrieb

 

12. Juni 2009

Bofi und der Nullzins

Er ist wohl derzeit noch der weiseste der Weisen. Allerdings
wohl auch noch im keynesianischen Gedankengebäude gefangen. hier lang

Und die Wiener Zeitung denkt da gleich an Gesell und Wörgl.

 

11. Juni 2009

Volksverblödung - Schramm traut sich wieder was

http://www.youtube.com/watch?v=RkNddCXSLvM

 

7. Juni 2009

„Aber ich habe doch für meine Ersparnisse hart gearbeitet“

Dies oder ähnliches bekomme ich zu hören, wenn ich speziell älteren Menschen erkläre, dass der gemeine Sparer die Ursache der wachsenden Verschuldung ist.

Ja natürlich bekomme ich Geld für meine realwirtschaftliche Leistung, nur wenn ich die realwirtschaftliche Gegenleistung nicht zeitnah nachfrage entsteht zwangsläufig monetäre Verschuldung.

Die Alternativen heißen Sachwertsparen und Rückkehr zu einer umlagefinanzierten Altersvorsorge!

Der Verschuldungsirrsinn der staatlichen geförderten privaten Altersvorsorge ist mir dann doch noch mal einen separaten Beitrag wert. Deshalb heute nur zum Thema Sparen versus Sachwertsparen.

Sparen = Geld kommt erst durch Verschuldung Dritter zurück in den Realwirtschaftskreislauf.
Sachwertsparen = Geld kommt direkt zurück in den Realwirtschaftskreislauf.

Dieses Sachwertsparen kann direkt sein – Immobilieninvestition, Edelmetalle, Aktien, direkte Firmenbeteiligungen aber auch indirekt in liquider Fondsform eines direkt in Sachwerte investierten Sparfonds.

Ein Sachwertsparkonto ist also für den finanztechnischen Laien eventuell gar nicht von einem
klassischem Sparkonto zu unterscheiden. Volkswirtschaftlich ist das Sachwertsparkonto aber
genial – es beendet den Verschuldungszwang des Sparens!

Grüße Jörg

 

4. Juni 2009

“Flexible” Zinsen ein Traum oder bald Realität?

also, dass es so ein ehemaliges Tabuthema immer öfter in die Medien schafft bringt Hoffnung!

FTD

Chefökonom Buiter zur besseren Welt

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