25. Januar 2012

Link zu Grundsatzbeiträgen

Zu den Grundsatzbeiträgen bitte hier entlang

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Es geht um diesen Vorschlag, es gehen dort leider keine Links

 

16. Mai 2012

Heimatloser - hier wird Dein Zorn gebraucht…

 

14. Mai 2012

Querschuss - Blattschuss …”im Zuge der erzielten Maximierung der volkswirtschaftlichen Schäden”

“Der griechische Aktienleitindex ATHEX markierte auch heute wieder im Zuge der erzielten Maximierung der volkswirtschaftlichen Schäden ein frisches 20-Jahrestief.”

Auch wenn die Börse natürlich recht unwichtig ist, die Formulierung bringt es für die Lage auf den Punkt. Der Querschüsse - Blog ist immer lesenswert und einer der wenigen Depressions-Mahner zwischen den ganzen Inflationsneurotiker-Blogs. Eine deutsche Inflationsneurose, welcher eine wichtige Rolle bei der “erfolgreichen Schadensmaximierung” zukommt.

 

12. Mai 2012

Koalition der Unwilligen, rote Katze, schwarzer Kater

Da bündeln sich Menschen, die sich spinnefeind sein müssten. In gemeinsamer Sorge.

 

12. Mai 2012

Aus Staatsschulden werden Staatsguthaben, Super-Buschi rettet die Welt aus der Schuldenkrise

Wissen Sie was ein Nerd ist? Da gibt es jetzt ein schönes Buch zu, u.a. sind Nerd’s dadurch gekennzeichnet, dass Sie eine Brille tragen, Störungen im Bereich der emotionalen Intelligenz aufweisen und bestehende Dinge einfach für neue Zwecke umstricken.

Nun kenne ich also endlich den Fachbegriff für meine Abartigkeiten, zuletzt haben wir ja hier lesen dürfen, dass man selbst aus der Bundesbank noch „was gescheites“ basteln könnte. Da den meisten Menschen heutzutage aber längere Sach-Gedankengänge ohne Menschenbezug nicht mehr zuzumuten sind, machen wir heute mal einen schönen kurzen Rettungsplan. Auch aus den bösen, bösen Staatsschulden lässt sich noch was schönes machen….wir machen Staatsguthaben draus.

Wie macht man aber aus Staatsschulden nun Staatsguthaben?

Man benennt Sie um und begründet dies sauber.

Also nennen wir z.B. ab 01.06.2012 die Staatsschulden einfach Staatsguthaben und begründen wie folgt:

Positive Geldvermögen sind Forderungen gegen Dritte, Forderungen gegen Banken nennen wir Guthaben. Wir wären völlig empört, würde jemand diese Guthaben unsere Schulden nennen.

Staatsschulden sind offene Forderungen gegen Steuerzahler, also sind es
in Wirklichkeit Staatsguthaben und sollten auch so genannt und gebucht werden.

Der Name passt auch viel besser auf die Identität von privaten Geldvermögen und dem, was wir bisher Staatsschulden genannt haben und nun Staatsguthaben nennen.

Nun wachsen die Privatguthaben mit den Staatsguthaben, die Welt ist wieder schön, dank einer einfachen Umbenennung.

 

12. Mai 2012

Depression ahoi - Kreditvergabe in Europa bricht extrem ein

Die Kreditnachfrage der europäischen Unternehmen sank im ersten Quartal 2012 um 30%. Die Kreditnachfrage der Verbraucher sank um 26%, die Kreditnachfrage der Häuslebauer gar um 43%.

Horrorzahlen von der EZB

Wer sich jetzt als in Ökonomiefragen typischerweise bildungsferner Deutscher freut, dass nun die bösen Schulden verschwinden, der hat sich einfach zu früh gefreut. Schulden verschwinden so nicht, nur die Zahlungsmittel/Liquidität sie zu tilgen.

Eine Mega-Pleitewelle und eine explodierende Staatsverschuldung ist in Europa unterwegs!

Wir bekommen jetzt die Quittung für die ökonomische Bildungsferne von Volk und Führung - es ist die Dummheit der Deutschen in Globalsatzfragen, welche Europa an den Abgrund bringt. Erst haben Sie die Verschuldung der Anderen via Exportüberschüsse gefördert und dann eine Politik gemacht, welche das Bezahlen der Schulden verunmöglicht. Alles für die Horter, alles für die Katz!

Zur Dramatik und Logik der Situation dieser Beitrag

 

10. Mai 2012

Pispers - Fispal-KAKT - die “Schuldenbremse” ist noch bescheuerter als “arbeitendes Geld”

das Publikum lacht sich selber aus?

 

6. Mai 2012

Anfrage an Sender Jerewan: “Woran erkenne ich echte Internet-Geldsystem-Experten?”

Antwort:
Sie müssen in einem Atemzug, das staatliche Geldmonopol der Zentralbank und die Bankengeldschöpfung der Geschäftsbanken beklagen können. Superexperten schwadronieren dann noch über staatsfreies Marktgeld, warten aber auf den Staat mit seiner Einführung.

 

30. April 2012

Sparen ist doch immer gut, oder nicht?

Gastbeitrag von Michael Hönnig

In jeder Diskussion um die Wirtschaftslage der EU und Deutschlands ist es zu hören: Wir müssen sparen. Oder auch: Die (PIIGS) müssen sparen. Bei vielen Menschen kommt das auch gut an, ist doch Sparen auch für Privathaushalte der einzige Weg zum Wohlstand. Dass es für Staaten nicht gelten sollte, ist schwer verständlich. Wo liegen also die Unterschiede?

[Vorab: In diesem Artikel soll "sparen" als "weniger ausgeben als zuvor" definiert sein. Das ist zwar noch nicht wirklich sparen im eigentlichen Sinne, sondern eher "einsparen" (weglassen von Ausgaben), aber passt am ehesten zu der Wortbedeutung, wenn "sparen" auf Staaten angewendet wird.]

Spart ein Privathaushalt, dann hat dies nur geringe Auswirkungen auf seine Einnahmen. Allenfalls könnte eine zu lange ausbleibende Weiterbildung die berufliche Situation verschlechtern. Weiterbildungsausgaben haben jedoch in den meisten privaten Haushalten eher geringe Anteile, so dass es viel größere Sparpotentiale gibt, z.B. Urlaubsreisen und andere Vergnügungen. Spart ein Privathaushalt, so kann er also tatsächlich Vermögen aufbauen oder Schulden abbauen. Read the rest of this entry »

 

26. April 2012

Der kollektive „Buddenbrooks-Effekt“ - die Mittelschicht, der Neo-Narzissmus und das Geld

Ch. Deutschmann - Max-Plank Institut für Gesellschaftsforschung - 2008!!!

daraus:
So wird das Geld zum Vehikel einer narzisstischen Selbstüberhöhung nach dem Motto: Was mein Geld kann, das kann und bin ich. Dem Vermögensbesitzer erscheint sein Geld als eine natürliche Erweiterung und Verlängerung seines Ego.

und

Mein Fazit lautet: Wir haben es mit einem in hohem Grade selbstwidersprüchlichen Handeln der Vermögensbesitzer zu tun, nicht nur der Superreichen, sondern auch der zahlreichen Anleger in der Mittelschicht. Die Anleger glauben, ein Naturrecht auf Gewinne zu haben. Sie geben sich der egozentrischen Illusion absoluten Reichtums hin, während sie mit ihrem faktischen Handeln beziehungsweise mit den kollektiven Folgen dieses Handelns die Bedingungen für die Produktion realen Reichtums zerstören.

Der heutige Finanzmarkt-Kapitalismus hat Eigentum und unternehmerische Tätigkeit in einem historisch beispiellosen Maß entkoppelt. Millionen von Aktien- und Fondsanteilbesitzer erwarten „Erträge“ auf ihr Geld, ohne sich die geringsten Gedanken darüber zu machen, wo die Schuldner herkommen sollen und ohne selbst ein unternehmerisches Risiko zu übernehmen. Das hohe Lied der unternehmerischen Tugenden Deutschmann: Der kollektive „Buddenbrooks-Effekt“ 19

 

20. April 2012

Inflation ist schlecht, fallende Preise wären doch besser, oder?

Gastbeitrag Michael Hönnig

Gerade in Deutschland ist die Angst vor Inflation sehr verbreitet. Für breite Schichten der Bevölkerung bedeutet Inflation steigende Preise ohne dass die Löhne damit mithalten. Wenn schon die Löhne nicht steigen, dann wünscht Otto Normalverbraucher sich lieber fallende Preise.

Für Ökonomen ist Inflation jedoch zunächst einmal ein steigendes Preisniveau, und dazu gehören alle Preise, auch die Preise für Arbeit, also die Löhne. In den letzten ca. 20 Jahren steigen allerdings die Löhne faktisch nicht im Gleichtakt mit den Verbraucherpreisen, sondern langsamer. Praktisch bedeutet dies Reallohneinbußen. Inflation bedeutet außerdem auch, dass der Realzins des Bargeldes negativ ist, auch die immer darüber liegenden Anlagezinsen müssen damit nicht mehr unbedingt positiv sein, zumindest nicht real gesehen. Nullwachstum oder auch eine kurzfristig schrumpfende Wirtschaft wäre damit durch den Zins grundsätzlich abbildbar.

Das Gegenteil von Inflation wäre Deflation: Für Ökonomen bedeutet dies ein fallendes Preisniveau, das außerdem immense Risiken einer großen Wirtschaftskrise birgt, wie die Geschichte um 1930 in Europa, den USA und vielen anderen Ländern gezeigt hat und wie es auch heutzutage gängige Lehrmeinung ist. Deflation bedeutet aber auch, dass der Realzins des Bargeldes positiv ist und die immer darüber liegenden realen Anlagezinsen damit auf jeden Fall größer sind. Nullwachstum, ja sogar schwaches Wirtschaftswachstum geschweige denn schrumpfende Wirtschaftsleistung wären bei Deflation vom Zins nicht abbildbar! Die Krise müsste sich unweigerlich verstärken.

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