3. September 2010

Nigel Farage mischt wieder mal das Rompuystilzchen auf :-)

und hat wohl auch noch nicht ganz unrecht damit -eine SUPER Ansage an den zerstörerischen EU/EURO -Sozialismus.

 

2. September 2010

Die Wirtschaft hat ein recht triviales Regelungs-Problem

Da die Ware nicht vom Himmel fällt, sondern vielmehr Zeit vergeht, muss alles wirtschaften vorfinanziert werden. Wirtschaften beginnt also kausal mit dieser
Vorfinanzierung. Im Zuge der Angebotserstellung, wird auch das Geld produziert.

Wir haben eine Geldproduktion, die Kreditvergabe = Zusatznachfrage*
Dann haben wir eine Geldvernichtung, die Kredittilgung = fehlende Nachfrage*
Und dann haben wir eine Geldblockierung = Guthabenausweitung = fehlende Nachfrage*

Solange die Zusatznachfrage über der fehlenden Nachfrage liegt, haben wir Übernachfrage = Inflation. Umgekehrt wäre es Deflation.

Nur für die Inflation haben wir ein Steuerelement, den heute kausal positiven Zins als Nachfragverzichtsprämie. Für die Deflation(Unternachfrage) haben wir derzeit kein geregeltes Steuerelement, weshalb das System im Deflationsfall in einer positiven Rückkopplung aus einbrechender Kreditvergabe und Angstsparen kollabiert.
Beides hat ja mit Vertrauen zu tun, dass man zu einem Auto ohne Bremse nun mal nicht haben kann.

1. Wir haben also nur ein wirklich gravierendes wirtschaftliches Problem, das fehlende Steuerelement für die Deflation. Diese fehlende „Absturz-Bremse“ sollten wir gelegentlich mal nachrüsten, dann könnte das Pillepallefach Volkswirtschaft in die Grundschule verlegt werden, da alle nachgelagerten Probleme damit auch verschwinden.

*jeweils innerhalb der betrachteten Periode

 

1. September 2010

Der Störenfried (freiewelt.net)

Thilo Sarrazin ist in die deutsche Kuscheldebattenlandschaft gepoltert wie ein besoffener Ire in eine Geburtstagsfeier der Queen. Die öffentliche Entrüstung über den Störenfried verschafft Sarrazin Auflage und seinen Thesen Publizität, lenkt aber vom Kern des Themas ab.

weiter bei Freiewelt.net

 

30. August 2010

Wie wird man DIW-Konjunkturexperte, Herr Fichtner?

Stattdessen komme es darauf an, Unternehmen und Haushalte vom Sparen zu überzeugen. „Dadurch werden neue Wachstumsimpulse gesetzt“, erklärte Fichtner. hier der Artikel beim Focus

Sind Sie schon mal auf die verwegene Idee gekommen, mal in die Buchhaltung dieses Landes zu schauen, ob denn nicht schon genug gespart wird?

die Bundesbank-Zahlen von 2009
Privathaushalte/Einzelfirmen sparen per Saldo ca. 150Mrd.€
nichtfinanzielle Kapitalgeselschaften sparen per Saldo ca. 20Mrd.€
finanzielle Institute sparen per Saldo ca. 29Mrd.€

Summe inländisches Sparen über privaten Inlands-Bedarf ca.199Mrd.€

Und der Staat(ca.79Mrd) und das Ausland(ca.120Mrd.€) muss/darf sich exakt in der Höhe des Zuvielsparens von Haushalten und Unternehmen verschulden. Können Sie in der Buchhaltung dieses Landes nicht lesen Herr Fichtner? Oder glauben Sie mit gutem Gewissen, dass die Verschuldung von USA, GB und PIIGS bei steigenden deutschen Exportüberschüssen weiter unbegrenzt wachsen kann?

Oder wissen Sie eventuell nicht, dass 2 + 2 = 4 ,dass die Einnahmeüberschüsse(Geldsparen) der Einen, die Ausgabenüberschüsse (Schulden) der Anderen sind?

In der Horterrepublik Deutschland sparen sogar die Unternehmen schon netto, also diese Wirtschaftssubjekte, die in Ihren Lehrbüchern eigentlich die Investition für die private Ersparnis tätigen. Jeder Euro der jetzt von Privat und Unternehmen zusätzlich gespart wird,
erhöht entweder die Verschuldung des Staates oder senkt Ihr geliebtes Wachstum.

Also was befähigt Sie Herr Fichtner zum DIW-Konjunkturexperten - der Realitätsverlust, das konsequente Ignorieren des Zahlenwerkes von Bundesbank und Statistischem Bundesamt?

 

26. August 2010

Global Change Bundestreffen 2010 (10.09.2010 bis 12.09.2010)

 

22. August 2010

die Bundesbank hat die Zahlen für das Krisenjahr 2009

Krise ist, wenn Sparen zu wenig Sachwertinvestition ist

Sparen ist in der Volkswirtschaftslehre alles Einkommen, was nicht für Konsumgüter ausgegeben wird. Der Privatmann versteht darunter natürlich i.d.R. eher, dass seine Guthaben und Geldanlagen wachsen. Dass diese Geldanlagen aber auch risikoarme kreditfrei verbriefte inländische Sachwertinvestitionen (Wertgeld) sein könnten, ist unser Lösungsvorschlag alternativ zu den ungeliebten Minuszinsen und unserer genauso ungeliebten Kritik am Sparen als solchen.

Die Bundesbank hat kürzlich aktuelle Zahlen zum Krisenjahr 2009 veröffentlicht,
wobei man sehr gut die Bedeutung der Sachwertinvestition sehen kann. Neben den etwas weg brechenden Exportüberschüssen(Nettokreditgewährung daraus -45Mrd.€) ist der radikale Einbruch der Sachwertinvestition (von 111Mrd. € runter auf nur noch 44Mrd. €) für die Explosion der Staatsverschuldung im Vergleich zu 2008 (ca. von 2Mrd. € auf 80 Mrd. €) verantwortlich.

Der Zusammenhang zur Staatsverschuldung ergibt sich daraus - dass die Sparquote so zur Hortquote/Nachfragelücke wird. Sachwertinvestition ist ja wie oben beschrieben auch Sparen, aber eben ohne eine solche Nachfragelücke zu hinterlassen.

Read the rest of this entry »

 

22. August 2010

10.10.10 - 10000 + Luftballons!

 

21. August 2010

Das Wort zum Sonntag - “keep on rocking in a free world”

 

21. August 2010

die Bundeswehr zu Peak Oil (peak-oil.com)

Peak Oil-Studie der Bundeswehr und ihre Bedeutung für Kommunen
Teilstudie zu Peak Oil & Transformation der Bundeswehr

Das Zentrum für Transformation der Bundeswehr hat im August 2010 eine Studie zum Thema Peak Oil veröffentlicht. “Peak Oil - Sicherheitspolitische Implikationen knapper Ressourcen” ist die erste Teilstudie der Gesamtstudie “Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologien im 21. Jahrhundert”1. Das Papier und die darin gemachten Aussagen haben zwar einen militärischen Blickwinkel als Schwerpunkt, sind aufgrund der langfristigen und strategischen Sichtweise für nichtmilitärische Institutionen und Akteure besonders interessant. Erstellt wurde die Studie vom Dezernat Zukunftsanalyse, welches die Aufgabe hat, Szenarien in Hinblick auf den Zeitraum 2025 bis 2040 zu skizzieren

weiter auf peak-oil.com

 

20. August 2010

Die Bundesbank zu den Brakteaten,

hier lang

dies waren die Vorläufer des “nicht hortbaren Geldes”. Es gibt unter Geldreformen viele Geschichten, dass dies zu einem guten Wohlstand und einer wirtschaftlichen Blütezeit geführt hat.

weitere Beiträge zum Thema

sehr ausführliche Diskussion